Ausgewählte Nachrichten

Gift im Honig- Imker in Rumänien schlagen Alarm!

Insektenvernichtungsmittel auf Nikotinbasis, sogenannte Neonicotinoide, gelten als besonders bienen- und insektenschädlich. Die Verwendung von drei Insektiziden aus dieser Klasse wurden in der EU deshalb 2013 befristet verboten. Doch was nutzen die Verbote, wenn EU-Mitgliedsstaaten wie Rumänien immer wieder Ausnahme-genehmigungen erhalten und so gut wie keine Kontrollen geschehen? Sehen Sie selbst hier

 

Europas dreckige Ernte: Woher kommt unser Obst und unser Gemüse?

Manche reden von Sklaverei, manche von den Geschäften der Mafia, auch auf Kosten der Flüchtlinge und MigrantInnen. Augen auf im Supermarkt! Schauen Sie genau hin und entscheiden Sie sich mal für einen Einkauf auf dem Markt, im Bioladen, im Hofladen! Die Menschen hier wie dort werden es Ihnen danken!  "Tomaten, Gurken, Orangen – die Supermarktregale sind voll mit günstigem, frischem Obst und Gemüse. Der Umsatz erreichte im vergangenen Jahr den Rekordwert von 14,7 Milliarden Euro. Spanien exportiert die meiste Ware nach Deutschland. Auch Italien ist ein wichtiger Lieferant von Obst und Gemüse. Wie schaffen es die beiden Länder, so viel und so günstig zu produzieren?..." "Die Ware der kritisierten Landwirte und Anbaubetriebe landet in Deutschland, insbesondere in den Regalen der großen Supermarktketten. Nach den Recherchen sind Produkte aus Betrieben, die Arbeiter ausbeuten, in den Geschäften von Edeka, Rewe, Real, Penny und Lidl gefunden worden..." Doch sehen Sie selbst und informieren Sie sich hier!

Stumm oder nicht stumm - das ist hier die Frage!

"Der stumme Frühling -zur Notwendigkeit eines umweltverträglichen Pflanzenschutzes" - so lautet die vor kurzem veröfffentlichte Studie der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina. Diese Studie können Sie hier lesen und als pdf in Ihrem Bekannten- und Freundeskreis rumschicken.

"Chemikalien können unbeabsichtigt oder absichtlich in die Umwelt gelangen. Pflanzenschutzmittel, für die nachfolgend das Synonym Pestizide verwendet wird, stellen dabei den quantitativ bedeutendsten Anteil willentlich ausgebrachter Schadstoffe. Chemische Pestizide werden zum Schutz von Nutzpflanzen und Pflanzenprodukten vor Schadorganismen und durch sie ausgelöste Krankheiten angewendet und enthalten einzelne oder mehrere chemische, i.d.R. synthetisch hergestellte Wirkstoffe. Pestizide bekämpfen als Schadorganismen Tiere, z.B. Insekten (Insektizide) oder Nagetiere (Rodentizide), schützen vor Krankheiten wie Pilzbefall (Fungizide) oder dienen auch vereinfachten Produktionsverfahren und entsprechender Kostensenkung durch Arbeitszeitreduktion. Herbizide, die zur Bekämpfung von Unkräutern eingesetzt werden, zählen ebenfalls zu den Pestiziden. Weitere Anwendungen dienen der Wachstumsregulation von Pflanzen und der Konservierung von Pflanzenerzeugnissen.

Einträge von Pestiziden sind neben dem Klimawandel, massiven Veränderungen der globalen Nährstoffkreisläufe, der Zerstörung von Lebensräumen und weiteren Faktoren eine wesentliche Größe im Konzept der planetaren (Belastungs-)Grenzen, wonach das Überschreiten kritischer Grenzwerte zu tiefgreifenden Störungen im Erdsystem führt.

Keine Wasserprivatisierung von Trinkwasser - weder hier noch in allen anderen Staaten unseres Planeten

Das Freihandelsabkommen JEFTA soll still und leise vom EU-Ministerrat eilig und geheim abgestimmt werden. Die offiziellen Dokumente zu dem Handelsabkommen mit Japan hielt die EU unter Verschluss – eine öffentliche Diskussion sollte wohl verhindert werden. Wir wissen aber: JEFTA soll Konzernen und Investoren erlauben, Geschäfte mit unserem Trinkwasser zu machen. Nicht einmal aus dem Fall Nestle und Vittel bringt den Brüssel-Ministerrat zur Besinnung.

Deshalb rufen auch wir auf, die Aktion von campct zu unterstützen: JEFTA - unser Wasser im Ausverkauf! Informieren Sie sich und unterschreiben Sie den Brief an die SPD-Minister und die SPD-Vorsitzende.

Begrüßenswert! - Unverschämt und dreist!

Begrüßenswert: In vielen Kommunen wird derzeit über ein Verbot des Einsatzes von glyphosathaltigen Spritzmittel und den bienentötenden Neonics-Mitteln diskutiert. So hat Steinheim an der Murr ein Zeichen gegen die Verwendung von Glyphosat per Gemeindratsbeschluss beschlossen.  "Die Stadt Steinheim untersagt künftig bei Neuverpachtungen ihrer Flächen den Einsatz von glyphosathaltigen Herbiziden und verbietet das Verwenden von neonicotinoidhaltigen Mitteln. Falls sich kein Pächter finden sollte, der diesen Vorgaben entsprechen möchte, werden die Flächen in extensive Wiesen umgewandelt." Mehr lesen Sie hier
Unverschämt und dreist: Doch die Agrochemie-Industrie mitsamt ihren Lobbyisten in den politischen Gremien bereiten den nächsten Angriff auf alle Lebewesen vor: Kaum sind drei besonders gefährliche Pestizide im Freiland verboten worden, will die Agrarindustrie neue Gifte auf den Markt bringen, die kaum weniger gefährlich für Bienen, Hummeln und Schmetterlinge sind. Es liegen in Deutschland mehrere Anträge auf die Zulassung von Pestizidmischungen vor, die die neuen Insektengift-Wirkstoffe Sulfoxaflor, Cyantraniliprol und Flupyradifuron enthalten.

Das gilt es zu verhindern: Beteiligen Sie sich an der Aktion des Umweltinstituts München hier

Die Wahrheit kommt ans Licht!

In der Donau und in kleineren Bächen hat die Landeswasserversorgung Pestizide entdeckt. Das Unternehmen, das drei Millionen Menschen mit Trinkwasser beliefert, ist beunruhigt. Wie sagte Bert Brecht: Zorn und Unzufriedenheit nutzen nichts, so etwas muss praktische Folgen haben. Und die buchstabieren sich wie folgt: A G R A R W E N D E- hin zum Ökolandbau. Doch lesen Sie hier erstmal die Alarm-Meldung! Diese Meldung passt gut zum Beginn des Deutschen Bauerntages heute in Wiesbaden. 

Wann sind Gentechnik-Pflanzen Gentechnik-Pflanzen?

Der Europäische Gerichtshof entscheidet in Kürze, ob die mit der Genschere (CRISPRCas) veränderten Pflanzen unter das europäische Gentechnik-Gesetz fallen oder nicht. Bislang gibt es mit Genome Editing und insbesondere CRISPR/Cas kaum Erfahrungen in der Praxis. Diese neuen Gentechnikverfahren und mit ihnen veränderte Pflanzen und Tiere müssen deswegen in jedem Fall besonders sorgfältig auf Risiken geprüft werden, bevor über ihren Einsatz in der Landwirtschaft oder sonstige Freisetzungen entschieden wird. Statt eine solche sorgfältige Prüfung zu fördern, kommen jetzt vermehrt auch Stimmen an die Öffentlichkeit, die bisher zu den Gentechnik-Gegner gezählt haben. Neuester Versuch, diese neue Züchtungstechniken zu "verharmlosen", stellt der Gastbeitrag von Theresa Bauer (Bündnis90/Die Grünen und Wissenschaftsministerin in Ba-Wü)  in spiegel-online dar. Wir empfehlen dazu allen die Veröffentlichungen des Instituts Testbiotech, um erste fundierte Informationen zu erhalten.

Bitte klicken Sie hier! Unterschiede zwischen Mutagenese und den neuen Techniken (Genome Editing)

Bitte klicken Sie hier! Neue Gentechnikverfahren greifen direkt ins Erbgut ein!

Mit oder ohne? Das ist keine Frage mehr...

Derzeit wird heftig in den Medien geschrieben, gemailt, gepostet, getwittert ... Das Thema:  "Pestizide - einfach weglassen!?" bewegt viele angesichts der Hiobsbotschaften über die Auswirkungen einer verfehlten Landwirtschaftspolitik der letzten 50 Jahre. (z.B. EU-Strafe wegen zu hoher Nitratbelastungen...) Die Diskussion über Glyphosat und Neonics ist gut - Was not tut, ist aber eine grundlegende Weichenstellung für eine AGRARWENDE. Lichtpunkte auf den Äckern, Feldern und Kommunen sind Initiativen wie die in Mals - der Klick hier ist erhellend! oder auch die Initiative "Pestizidfrei verpachten!" des Umweltinstituts München - der Klick hier ist bewegend!

Alexander Schiebel schreibt und ich leite gerne weiter:
„AKTION: ZWEI DVDs zum PREIS von EINER (!): Für die Fertigstellung der Kinoversion sind wir ein hohes Risiko eingegangen: Musik- und Bildrechte, Farbkorrektur, Tonmischung, Kinokopien, Werbematerial usw. Alle diese Rechnungen stapeln sich zur Zeit noch unbezahlt. Was tun? Auf die Kinoeinnahmen können wir nicht warten. Die gehen erst viel später bei uns ein. Deshalb möchten wir euch noch einmal um eure Unterstützung bitten! Bitte bestellt DVDs vorab ... Als Dankeschön für jeden, der uns auf diese Weise unterstützt, versenden wir in den nächsten 7 Tagen für jede bestellt DVD eine zweite DVD gratis. (Wer zwei DVDs bestellt, erhält vier. Wer drei bestellt, sechs usw.) 

Wer sich nochmals informieren möchte über die gesundheitlichen Folgen eines überaus langen Arbeitens mit Glyphosathaltigen Spritzmittel, dem empfehlen wir diesen Klick. "Ein Aufschrei gegen ein Verbrechen!" Krebs durch Monsanto? Monsanto steht vor Gericht!! Zahlreiche Krebspatienten in den USA klagen! Lesen Sie mehr hier

Verfehlte Politik! Auswege aus der EU-Subventionsfalle!!

Einen lohnenswerten Beitrag: Der Schweizer Agrarökonom Christian Schader kritisiert die EU-Politik: Subventionen "sollten an gesellschaftliche Leistungen der Landwirte geknüpft werden", fordert der Schweizer Agrarökonom Christian Schader von der Europäischen Union. Doch sehen Sie selbst den Beitrag in NANO auf 3sat  hier

Einen lohnenswerten Einblick in die Liste der EU-Agrarsuventionen erhalten Sie hier

So heißt es in diesem Beitrag auf spiegel online: "Kritiker des aktuellen Systems fordern, die EU solle ihre Zahlungen viel stärker danach ausrichten, wie Landwirte arbeiten, was sie anbauen und wie Tiere gehalten werden. Immerhin hat die EU erste Schritte in diese Richtung unternommen. Mit der sogenannten Greeningprämie können Landwirte Extrageld aus dem EGFL-Topf bekommen, wenn sie etwa im Winter als Erosionsschutz Zwischenfrüchte anbauen oder an den Feldern Blühstreifen für Insekten säen."

Doch Zorn und Unzufriedenheit nützen nichts - so etwas muss praktische Folgen haben - schrieb schon Bert Brecht. Deshalb hat die Zivilgesellschaft einiges vor: Spucken wir BAYER/Monsanto in die Suppe: "In den nächsten Monaten stehen gleich mehrere politische Entscheidungen an, bei denen wir Bayer-Monsanto das Geschäft mit seinen Top-Sellern verderben können:

Glyphosat. Bis Ende des Jahres entscheidet die Bundesregierung über die Zulassung glyphosathaltiger Pestizide – darunter Monsantos Unkrautvernichter Roundup.[2] Die Regierung kann das Ackergift wegen seiner fatalen Auswirkungen auf Bienen und Schmetterlinge verbieten.

Patente. Über ein Schlupfloch im Patentrecht kann sich Monsanto Obst- und Gemüsesorten sichern – noch. Bereits bei seiner nächsten Sitzung könnte der Verwaltungsrat des Europäischen Patentamts diese Lücke schließen.[3]

Das ganz große Ding. Alle sieben Jahre entscheidet die EU über die Grundausrichtung der Landwirtschaft – die „Gemeinsame Agrarpolitik“ (GAP). Verhandelt wird genau jetzt. Es geht um jährlich 58 Milliarden Euro, die bisher vor allem die weitere Industrialisierung der Landwirtschaft fördern." Quelle: campact.de

Eilaktion von Campact und Umweltinstitut

Keine Patente auf Leben!

Agrarkonzerne wie Bayer und Co. lassen immer wieder Tiere und Pflanzen patentieren, als hätten sie diese erfunden. Eigentlich wurde dieser Praxis 2017 ein Riegel vorgeschoben – ein Erfolg der jahrelangen Proteste aus der Zivilbevölkerung. Doch es gibt noch immer ein Schlupfloch. Und das wird von Konzernen ausgenutzt, um sich auch weiterhin die Jahrtausende lange züchterische Arbeit von Bäuerinnen und Bauern einzuverleiben. Zuletzt hat sich so das niederländische Unternehmen Enza Zaden vom Europäischen Patentamt (EPA) ein Patent auf eine Melone gesichert, die durch eine zufällige Mutation resistent gegen einen bestimmten Pilz ist.

Gemeinsam müssen wir mit einer neuen Aktion von der Bundesregierung fordern, diese Praxis zu stoppen.

Die Schraube, an der wir dafür drehen können, ist der Verwaltungsrat des EPA. Er tagt schon am 27. Juni. Deutschland wird dort von Bundesjustizministerin Katarina Barley (SPD) vertreten. Sie muss sich jetzt dafür einsetzen, dass die Lücke im Patentrecht geschlossen wird. Fordern Sie jetzt mit uns von Justizministerin Katarina Barley, Patente auf Tiere und Pflanzen zu stoppen! Unterschreiben die Petition an Frau Barley hier