Ausgewählte Nachrichten

"Es ist ein Freibrief für weitere Vergiftung..."

Die Marbacher Zeitung hat sich in einem Gespräch unmittelbar nach der Brüsseler Entscheidung mit unserem Vorsitzenden Wolfgang Manuel Simon und dem Bienenbegleiter Wolfgang Schiele über Glyphosat, Pestizide und das Verhalten des Ministers Schmidt (CSU) unterhalten. Das gesamte Interview finden Sie hier  Sehr zu empfehlen ist in diesem Zusammenhang die Dokumentation von Torsten Mehltretter "Bio zwischen Wahn und Sinn"

ARD "Hart aber fair" zum "Insektensterben und Glyphosat"

Glyphosat - Argentiniens kranke Kinder - Schauen Sie sich das an, Herr Schmidt, Frau Merkel!

Der stille Tod der Bienen – wer vergiftet unsere Natur?
Der Streit um Glyphosat zeigt: In der modernen Landwirtschaft geht ohne  Chemie nichts mehr. Wie gefährlich ist das? Sterben bei uns wirklich die Insekten durch Agrar-Gifte und Monokulturen? Und welchen Preis zahlen wir und die Bienen für unser billiges Essen?  Gäste Christian Schmidt, Harald Ebner, Ranga Yogeshwar, Bernhard Krüsken (Deutscher Bauernverband), Agnes Flügel (Imkerin) heute abend ARD 21:00 - 22.15 Uhr mehr hier Bitte nutzen Sie auch das Gästebuch, um unseren Unmut und Zorn auch ins Fernsehen zu bringen!

Besuch von Vertretern der Waiapii (Indigenes Volk aus Amazonien/Brasilien) im Bienengarten von Wolfgang Schiele. Mehr über die wajapi hier

Wajapi aus Amazonien zu besuch bei WolfgangSchiele 2 2bd6a

Es wird Zeit! Agrarwende mit Pestizidverbot - Stoßen wir die Diskussion an - Für ein nationales Verbot!!

Grenzwerte für Pestizide kaum ernst zu nehmen. Die Grenzwertfestsetzung lässt den verantwortlichen Behörden reichlich gestalterische Freiräume und nicht selten werden die Grenzwerte den Pestizidbelastungen im Gemüse angepasst  und nicht – wie man vielleicht zu hoffen gewagt hätte – umgekehrt. So hat die deutsche Bundesregierung beispielsweise allein zwischen 2004 und 2006 annähernd 300 Grenzwerte für zum Teil nachweislich gesundheits- oder wassergefährdende Pestizide kurzerhand erhöht. Darüber hinaus gibt es – laut Greenpeace – für rund ein Fünftel der zugelassenen Pestizide überhaupt gar keine Grenzwerte, sondern lediglich sog. Höchstmengenvorschläge, deren Überschreitung aber keine ernsthaften Folgen nach sich ziehen würde, so dass man diesen Chemikalien in Studien verständlicherweise auch kaum Aufmerksamkeit widmet.

Damit nicht genug: Auch illegale Pestizide, die also gar nicht zugelassen sind, finden sich immer wieder in Obst und Gemüse. Da man aber nur das finden kann, was man sucht, werden illegale Pestizide in offiziellen Studien weder gesucht noch gefunden. Interessant ist in diesem Zusammenhang auch die Tatsache, dass manche Chemikalien sich in ihrer gesundheitsschädlichen Wirkung gegenseitig noch verstärken können. Leider sind diese synergistischen Wirkungen noch kaum untersucht und daher finden Sie in Meta-Analysen wie jener aus Stanford bedauerlicherweise auch keinen Platz.

Deshalb wird es Zeit, dass wir eine Bewegung von unten beginnen - eine Art "Graswurzelbewegung", die Druck aufbaut von unten - in der Kommune, in der Großstadt, im Ländle, im Bundesgebiet. Fragen wir nach in den zuständigen Ämtern: Rathaus, Landratsamt, Landesministerium etc.: Wie halten Sie`s mit Glyphosat?

Vorbild ist eine kleine Gemeinde im Vinschgau/Südtirol. Mehr hier und im Buch von Alexander Schiebel "Das Wunder von Mals"! und in vielen Filmbeiträgen 

Orientieren wir uns auch an der Aktion in Österreich "Machen Sie Ihre Kommune glyphosatfrei"

Nutzen wir Broschüren und Aktionen von NGO wie dem BUND "Pestizidfreie Kommune - Blütenreich und ohne Gift"  mit Vorschlägen zu nichtchemischen Verfahren der Unkrautbekämpfung auf befestigten Flächen Hrsg. Landwirtschaftskammer NRW 11/2017

Wer tiefer eintauchen möchte und exklusive Daten haben möchte, dem empfehlen wir www.pestizidexperte.de von Lars Neumeister

ENGAGIEREN wir uns in unserer Gemeinde- JETZT!

Wir machen weiter - lassen nicht locker!

Marbacher Zeitung vom 30.11.2017: "Es ist ein Freibrief für weitere Vergiftung"

Vieles ist in Bewegung -  viele Menschen lassen sich nicht unterkriegen - empören sich - engagieren sich - auch viele KünstlerInnen beziehen Stellung - so Tobias Mann Christoph Sieber in Mann Sieber vom 28.11.2017 im Apokalypsen-Twist oder vor Monaten im Song "Mein Hof"

Und dann gibts ja auch was zum Aktiv-Werden:

Jetzt erst recht: Stoppen wir Glyphosat jetzt in Deutschland - so wie in Frankreich auch
Sven Giegold und Martin Häusling:
Glyphosat 2
Der Monsanto-Minister muss gehen!
Campact und Umweltinstitut München:
Glyphosat 3
Schluss mit Glyphosat, Frau Merkel!
BUND-Petition
Glyphosat 4
Greenpeace-Aktion: Jetzt Nationales Verbot von Glyphosat

 

Pro fit Glyphosat 2 ca23c

 

Wir lassen nicht locker! Es gibt viel zu tun - packen wir`s an!

"Ich habe eine Entscheidung für mich getroffen" - dies ist wohl der "Unsatz" des Jahres 2017! Herr Schmidt: Schämen Sie sich. Sie haben über die Köpfe von 500 Millionen EuropäerInnen jung und alt, klein und groß, Urenkelin oder Urgroßvater, im Norden in den Städten oder im Süden auf dem Land das Pestizid-Fallbeil niedersausen lassen! Doch wir werden nicht aufgeben und unseren Kampf für eine Agrarwende und gegen eine zunehmend pestizidreiche Landwirtschaft mit den Pestiziden aus den Giftlaboren der größten Agrochemiegiganten fortsetzen. Doch zunächst fordern wir: Nehmen Sie Ihren Hut, heuern Sie bei BAYSANTO an. Alle die den Rücktritt fordern, können Sie hier unterschreiben: Glyphos Gate lassen wir uns nicht gefallen! Ebenso wichtig wird es jetzt sein, die Petition "Stoppen wir Glyphosat jetzt in Deutschland - so wie in Frankreich auch"Stoppen wir Glyphosat jetzt in Deutschland - so wie in Frankreich auch" zu unterzeichnen. Auch der BUND fordert jetzt in einer Petition an Frau Merkel "Schluss jetzt mit Glyphosat" einen nationalen Ausstieg

Und eins bleibt uns immer: aufgeklärte VerbraucherInnen entscheiden mit ihrem Einkauf in Bäckereien, Metzgereien, beim Getränkehändler, beim Winzer, im Supermarkt und den Wochenmärkten, wieviel Glyphosat und Pestizide sie in ihren Körper lassen. Heißt es nicht L E B E N smittel

UNFASSBAR! ERSCHRECKEND! SKANDALÖS!

Die Nachricht macht jeden sprachlos, wütend, zornig! Millionen Menschen haben in den letzten Jahren die Warnungen der meisten WissenschaftlerInnen und ÄrztInnen weltweit ernst genommen und sind auf die Straßen gegangen: für eine Agrarwende, eine pestizidfreie Landwirtschaft, gegen MONSANTO und BAYER und Co. und gegen Wissenschaftsinsitutionen, "die sich kaufen lassen" (siehe Kinofilm von Bertram Verhaag "die gekaufte Wahrheit"). Aber das, was sich heute in Brüssel zugetragen hat, ist aber auch ein Stich ins Herz der Demokratie: Nicht die Sorgen von Hunderten von Millionen Menschen werden ernst genommen, sondern die Aktienkurse und Gewinnerwartungen einer handvoll Konzerne, die sich am mörderischen Geschäft mit Agrar-und Chemiegiften die Taschen füllen. Und die deutsche Bundesregierung hat sich wieder einmal beteiligt am "Russischen Roulett" mit der Gesundheit von Mensch und Natur. Ein Minister aus einer Partei mit einem C im Namen hat sich entgegen allen Vereinbarungen innerhalb der Regierung das Recht genommen und für die Verlängerung gestimmt. Martin Häusling, EU-Parlamentarier kommentiert zu Recht: "Das Verhalten von Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) ist instinktlos und skandalös".Statt die erdrückenden Beweise weltweit über die Krebserzeugung von Glyphosat ernst zu nehmen, darf nun weiter vergiftet werden. Schauen Sie sich den Vortrag von Prof.Andrioli aus Brasilien an. Brasilien ist das Land, in dem am meisten krebserrregende Agrargifte pro Einwohner verspritzt werden! Die Krebserkrankungen bei Kindern ist besorgniserrgend. Die Welt wird wieder einmal weiterhin solche Bilder ertragen müssen! Wider besseren Wissens! Was heute bleibt: Trauer, Wut und Zorn! 

Prof.Dr.Andrioli über Gensoja aus Südamerika, Glyphosat-Belastung in Futtermittel ...

Am 20. November hat Prof. Dr. Andrioli - Professor und stellvertretender Rektor der staatlichen „Universidade Federal da Fronteira Sul in Brasilien“, Fachgebiet Landwirtschaft und Nachhaltigkeit - in einem aufrüttelnden Vortrag über den Anbau von Gensoja, den Export von Sojabohnen, Sojaschrot in alle Welt und die aktuelle politische Situation in Brasilien berichtet. Es ist besorgniserregend, dass ausgerechnet der größte Sojahändler der Welt, Gentechnikbefürworter und Regenwaldzerstörer Maggi zum Landwirtschaftsminister gemacht wurde. Neben ihm sitzen über 220 Großgrundbesitzer im neuen brasil.Parlament. Ebenso skandalös sind die neuen Beschlüsse der Regierung Temer, die Bildungsausgaben kürzen, die Rechte indigener Völker mit Füßen treten, "Sklaverei wieder zulassen": es ist wieder erlaubt, Menschen auf den endlosen kontaminerten Sojaplantagen unentgeltlich arbeiten zu lassen und nur mit Nahrungsmittel abzufinden. Über Anbau gentechnisch veränderter Sojapflanzen berichtete er aus offizillen Untersuchungen davon, dass immer mehr und mehr Glyphosat eingesetzt werden muss - auf Kosten der Pflanzen, des Bodens, der LandarbeiterInnen und der VerbraucherInnen weltweit - auch und vor allem in Deutschland. Andrioli regte die Europäer an, glyphosatkontaminierte Sojabohnen-Lieferungen aus Brasilien wieder zurückzuschicken. Denn wir wissen beim Verladen in den Häfen Brasiliens, wie hoch die Glyphosatwerte sind.

Hier können den 1.Teil seines Vortrages anschauen - in Teil 2 und 3 mit vielen interessanteneingeblendeten Folien über den Agrargifteinsatz  und seine Folgen auf Mensch und Umwelt.

 

Kampf ums Saatgut - Wer bestimmt, was wir essen?

Feldfrüchte sind die Basis unserer Ernährung. Unser täglich Brot hängt davon ebenso ab wie das Futter unserer Tiere. Doch woher kommen die Pflanzen, die auf unseren Äckern wachsen? Und werden sie - und damit unsere Grundnahrungsmittel - immer teurer, wenn nur noch wenige Anbieter die Preise diktieren?

Wir empfehlen die gleich lautende Dokumentation im BR Fernsehen.

Brief von Ägidius Wellenzogn aus Glurns/Vinschgau

Liebe Freunde!

Außerstande, mich bei euch einzeln zu bedanken, sowohl für die unterstützenden Worte, als auch für die vielen großen und kleinen Spenden, die Ihr mir nach dem Glyphosat-Anschlag auf meine Bio-Apfelanlage habt zukommen lassen, möchte ich es nun mit diesen Zeilen tun. So schlimm es für mich ist, habe ich durch Eure Unterstützung und Zuspruch den Mut nicht verloren, im Gegenteil: Es ist mir klar geworden, dass sehr viele Menschen sich eine bessere, chemiefreie Zukunft wünschen und jeder seinen Beitrag dazu leisten muss. Ich sehe Eure Unterstützung als Auftrag, in Demut, Liebe und Achtsamkeit meinen eingeschlagenen Weg mit noch größerem Einsatz und Freude weiter zu gehen, für mich, für euch, für eine bessere Welt.

Herzlichen Dank mit meinem ganzen Sein,

euer Ägidius Wellenzohn

Ihr seid eingeladen zu einer Führung auf meinem Betrieb, um mich und meine Anbauweise kennenzulernen:
Ägidius Wellenzohn, Gerbergasse 1, I-39020 Glurns. Tel +39-334-3520625 – Email:  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

MMM: MEXICO, MAIS und DIE MULTINATIONALE GENTECHNIKINDUSTRIE

Der mexikanische Mais: Multinationaler Privatbesitz? Von Antonio Turrent Fernández*

Mexiko-Stadt, 3. November 2017, In Kürze wird ein Bundeskammergericht über die Beibehaltung der Präventivmaßnahme entscheiden, die es dem mexikanischen Landwirtschaftsministerium Sagarpa und dem Umweltministerium Semarnat untersagt, neue Genehmigungen für den kommerziellen Anbau von Genmais auf freiem Feld zu erteilen sowie entsprechende Anträge während des Hauptverfahrens entgegenzunehmen. Das Verfahren ist Ergebnis einer vor vier Jahren zugelassenen breit gefassten sogenannten Kollektivklage, mit der beabsichtigt wird, die biologische Vielfalt des einheimischen mexikanischen Mais zu schützen.

 

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