Ausgewählte Nachrichten

Kampf ums Saatgut - Wer bestimmt, was wir essen?

Feldfrüchte sind die Basis unserer Ernährung. Unser täglich Brot hängt davon ebenso ab wie das Futter unserer Tiere. Doch woher kommen die Pflanzen, die auf unseren Äckern wachsen? Und werden sie - und damit unsere Grundnahrungsmittel - immer teurer, wenn nur noch wenige Anbieter die Preise diktieren?

Wir empfehlen die gleich lautende Dokumentation im BR Fernsehen.

Brief von Ägidius Wellenzogn aus Glurns/Vinschgau

Liebe Freunde!

Außerstande, mich bei euch einzeln zu bedanken, sowohl für die unterstützenden Worte, als auch für die vielen großen und kleinen Spenden, die Ihr mir nach dem Glyphosat-Anschlag auf meine Bio-Apfelanlage habt zukommen lassen, möchte ich es nun mit diesen Zeilen tun. So schlimm es für mich ist, habe ich durch Eure Unterstützung und Zuspruch den Mut nicht verloren, im Gegenteil: Es ist mir klar geworden, dass sehr viele Menschen sich eine bessere, chemiefreie Zukunft wünschen und jeder seinen Beitrag dazu leisten muss. Ich sehe Eure Unterstützung als Auftrag, in Demut, Liebe und Achtsamkeit meinen eingeschlagenen Weg mit noch größerem Einsatz und Freude weiter zu gehen, für mich, für euch, für eine bessere Welt.

Herzlichen Dank mit meinem ganzen Sein,

euer Ägidius Wellenzohn

Ihr seid eingeladen zu einer Führung auf meinem Betrieb, um mich und meine Anbauweise kennenzulernen:
Ägidius Wellenzohn, Gerbergasse 1, I-39020 Glurns. Tel +39-334-3520625 – Email:  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

MMM: MEXICO, MAIS und DIE MULTINATIONALE GENTECHNIKINDUSTRIE

Der mexikanische Mais: Multinationaler Privatbesitz? Von Antonio Turrent Fernández*

Mexiko-Stadt, 3. November 2017, In Kürze wird ein Bundeskammergericht über die Beibehaltung der Präventivmaßnahme entscheiden, die es dem mexikanischen Landwirtschaftsministerium Sagarpa und dem Umweltministerium Semarnat untersagt, neue Genehmigungen für den kommerziellen Anbau von Genmais auf freiem Feld zu erteilen sowie entsprechende Anträge während des Hauptverfahrens entgegenzunehmen. Das Verfahren ist Ergebnis einer vor vier Jahren zugelassenen breit gefassten sogenannten Kollektivklage, mit der beabsichtigt wird, die biologische Vielfalt des einheimischen mexikanischen Mais zu schützen.

 

Weiterlesen ...

Gift für Insekten

Es ist nicht mehr auszuhalten.... das Bienen- und Insektensterben nimmt ein Ausmaß an, das als katastrophal zu bezeichnen ist. Und immer deutlich werden die Belege, wer dafür verantwortlich ist: die Agrochemie-Industrie, die Eu-Kommission in Brüssel und die Regierungs-Zentralen so vieler europäischer Staaten.  Denn diese unterlassen die notwenidgen Schritte hin zu einer Agrarwende. Von wem diese unterstützt, gesponsert und sogar gesteuert werden,  lesen Sie im Kontext 11.11.2017

Schaut euch diese Bilder an! Aufforderung an alle EU-ParlamentarierInnen

Wer das gesehen hat, kann nicht mehr ruhig schlafen...geschweige denn noch weiter für den Einsatz von Glyphosat u.a.Pestiziden sein! Die Menschen in Südamerika, Asien u.a. rufen: "Verbietet Glyphosat". Doch lesen und schauen Sie selbst hier

Liebe Abgeordnete: "Wie oft wollen Sie noch abstimmen?" - Glyphosat: keine Mehrheit für Einsatz ab 2018

Da sich nicht die nötige Mehrheit für einen weiteren Einsatz des Unkrautvernichtungsmittels Glyphosat abzeichnete, vertagten die EU-Mitgliedsländer heute in Brüssel erneut ihre Abstimmung dazu. Das Europäische Parlament hatte sich gestern dafür ausgesprochen, Glyphosat ab 2022 endgültig zu verbieten. Die EU-Kommission hatte daraufhin ihren Vorschlag, das Herbizid für zehn Jahre zu erlauben, auf fünf bis sieben Jahre verkürzt. Lesen Sie hier mehr Unglaubliches, Unfassbares aus dem Schmiertheaterstück "Vom Ende eines Umweltgiftes" ... Zur Erinnerung rufen wir hier nochmals die Dokumentation von Marie-Monique Robin "Roundup - der Prozess"

Oder schauen Sie sich das hier an: So gehts auch: "Berchtesgadener Land" in Piding - Molkerei verbietet Lieferanten Glyphosat...Die Genossenschaftsmolkerei Berchtesgadener Land mit Sitz in Piding hat ihren Milchlieferanten den Einsatz von Glyphosat verboten. Der Aufsichtsrat folgte damit einem Vorschlag des Vorstands und der Geschäftsführung der Genossenschaft. Rund 1.800 Landwirte vom Watzmann bis zur Zugspitze liefern die Milch zur Verarbeitung nach Piding. 500 davon sind Biobauern, 1.300 Landwirte wirtschaften konventionell, das heißt sie durften chemische Unkrautvernichtungsmittel, wie Glyphosat einsetzen. Das Verbot der Molkerei für die Anwendung von Glyphosat gilt ab sofort. Die Einhaltung wird in den Milchlieferbedingungen aufgenommen und soll extern überwacht werden.

Oder informieren Sie sich nochmals hier in einem 7 Minuten Beitrag bei Nano 3sat vom 25.10.2017

Fordern wir doch immer und immer wieder die Abgeordneten in Brüssel auf, endlich mal den Weltagrarbericht zu lesen, denn dort steht u.a. auch (sinngemäß): „Nur eine pestizidfreie, kleinräumige Landwirtschaft sichert das alimentäre Überleben der Menschheit.“ Also das genaue Gegenteil von dem, was die Pestizidindustrie und Pestizidfreunde immer behaupten. Nämlich, dass man die Welt ohne Pestizide nicht ernähren könne. Dabei ist dies nur ein erfundener und von der Pestizidindustrie bei einer GB-Werbeagentur bestellter und teuer bezahlter „Werbespruch“. Den Weltagrarbericht finden Sie hier

 

Count down läuft - Ende von Glyphosat in Europa?

Im Oktober geht es in Europa um die Frage: "Glyphosat-Ausstieg Ja oder Nein"! Immer mehr Länder äußern sich kritisch zum Vorschlag der EU-Kommission, Monsantos Lieblingsgift für weitere zehn Jahre zuzulassen. Doch die deutsche Regierung bewegt sich nicht -- und ihre Stimme könnte am Ende den Ausschlag geben. Dehalb rufen wir alle auf, sich an an die zuständige Bundeskanzlerin und an die Abgeordneten zu wenden, um sie zu einem Nein zu Glyphosat aufzufordern! Bereits nächste Woche diskutieren die EU-Mitgliedsländer den Glyphosat-Vorschlag in Brüssel -- noch im Oktober könnten sie über die Zukunft von Glyphosat entscheiden.Wir

Wir haben darüber berichtet, wie gefährlich viel Einfluss Monsanto und Co. auf Wissenschaft und Politik hat: Gerade erst kam heraus, dass das einflussreiche deutsche Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) in seinem Bericht zu Glyphosat seitenweise von Monsanto abgeschrieben -- und das Ergebnis als unabhängige Bewertung ausgegeben hat.

Die internationale Presse berichtet am 29.09., dass Monsanto-Vertreter Zutritt zum Europaparlament verlieren. Die Entscheidung fiel auf Antrag der Grünen-Fraktion. Der Chemiekonzern hatte sich geweigert, zu einer parlamentarischen Anhörung zu erscheinen. Lesen Sie hier mehr

 

Glyphosat-Bewertung bei Monsanto abgeschrieben: Plagiatsvorwürfe gegen Bundesbehörde

Das Fass der Unwahrheit, der Täuschung, des Verschleierns, der geistigen Brandstiftung und des unerträglichen Lobbyismus und der Seilschaften ist am Überlaufen und jetzt noch dies:  Der britische Guardian berichtet vor kurzem, dass das deutsche Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) wesentliche Teile seiner Bewertung des Ackergifts Glyphosat abgeschrieben hat – und zwar direkt aus dem Zulassungsantrag der Herstellerfirma Monsanto. Doch lesen Sie selbst! oder auch hier!

Herr Kretschmann: "Nehmen Sie diese jungen Menschen ernst"

In einem genial aufrüttlenden Vortrag 2016 zu CETA und TTIP im Marbacher Schlosskeller haben die jungen Leute vom Greenteam Schwabenpower hier deutlich gemacht, was sich hinter diesen 8 Buchstaben verbirgt. Seitdem lassen sie nicht locker und konnten den MP Kretschmann (immerhin der 1."grüne" MP in Ba-Wü) bewegen, Unterschriften persönlich entgegen zu nehmen. Dazu kam es am Freitag in Karlsruhe. "Begeisterung und Enttäuschung"....so lautet das Fazit der jungen Powerleute... Mehr Infos über die Schwabenpower hier...

Brief an die Herren Schmidt und Seehofer! Stoppen Sie GVO-Soja-Importe!

Am 14.September werden die EU-Mitgliedsländer über die Zulassung von neuen, gentechnisch manipulierten Sojabohnen zur Verwendung als Lebens- und Futtermittel abstimmen.Dabei handelt es sich erstmals um die Ernte von Gentechnikpflanzen, die gleich gegen drei verschiedene Unkrautvernichtungsmittel wie Glyphosat resistent gemacht wurden. Beteiligen Sie sich an der Aktion

.