Ausgewählte Nachrichten

EU Kommission für BAYSANTO - Empört euch!

Glyphosatverlängerung durch die Kommission war gestern - die heutige Entscheidung "BAYER darf Monsanto übernehmen"  zeigt mal wieder, welches Machtbollwerk die Lobbyisten von Agrar- und Chemiegiganten im Brüsseler Politik-Elfenbeinturm in den letzten Jahren aufgebaut haben. Es heißt in der Entscheidung, dass "auf den Märkten für Saatgut, Pflanzenschutzmittel und digitaler Landwirtschaft auch nach dem Zusammenschluss wirksamer Produkt- und Innovationswettbewerb herrscht". Millionen BürgerInnen fragen sich, in welcher Welt denn diese Kommission lebt, wissen wir doch, dass ausgerechnet sich diese Sparten in den Händen einer Handvoll internationaler Konzerne befinden. In einer Stellungnahme schreibt die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft AbL: "„Mit dieser Entscheidung drohen den Bäuerinnen und Bauern noch mehr Abhängigkeiten, eine weitere Einengung der Sortenauswahl und Vielfalt, noch weniger Wettbewerb, Preisdiktat, Verschärfung der Patentsituation und Monopolbildung im Bereich der Digitalisierung in der Landwirtschaft...." Mehr hier

Erfolg für TestBioTech und GeneWatch UK

Eine erfreuliche Entscheidung traf diese Woche das Gericht der EU und stärkte damit das Vorsorgeprinzip, gegen das die international aufgestellten Konzerne immer wieder Sturm laufen. Das Gericht hat das Recht von Nichtregierungs­organisationen bestätigt, Fragen bezüglich der gesundheitlichen Risiken gentechnisch veränderter Pflanzen gerichtlich überprüfen zu lassen. Im vorliegenden Fall geht es um Gentechnik-Sojabohnen der Firmen Monsanto und Pioneer, die nach Einschätzung von Testbiotech und anderer ExpertInnen nicht ausreichend auf gesundheitliche Risiken getestet wurden. Die EU-Kommission wollte es Testbiotech verwehren, die Importzulassung gerichtlich überprüfen zu lassen. Lesen hier mehr

"Darum ist Glyhosat gefährlich..." Agrarforscherin Prof.M.Finckh

In einem Interview für die neue Ausgabe von "movum" berichtet die Agrarforscherin Maria Finckh, Prof. für Pfanzen-schutz in der ökologischen Landwirtschaft an der Uni Kassel-Witzenhausen über ein erhöhtes Risiko für Alzheimer, Parkinson und andere bislang unbekannte Gefahren des Unkrautkillers. Wenn Sie das ganze Interview lesen wollen, klicken Sie hier

"Nathan der Weise" und die weisen Bienen

"Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit für dieses erstaunliche 250 Jahre alte Stück. Unglaublich, wie Lessing mit diesem Stück so aktuell sein kann. Es wäre allerdings eine grobfahrlässige Unterlassung, wenn ich als Nathan der Weise nicht auf ein anderes weises Wesen hinweisen würde. Die Biene! Die weise Biene!«Mit diesen Worten wandte sich der berühmte Schauspieler August Zirner vor kurzem nach seinem Auftritt an das Publikum. August Zirner gastierte als Nathan der Weise in der Inszenierung der Münchner Volksbühne (Regie: Christian Stückl) auf Einladung von Bayer/Kultur in Leverkusen. Vor rund 780 Zuschauern – größtenteils Mitarbeitende von Bayer – sagte er:
»Ich weiß, dass alle, die hier in diesen heiligen Hallen versammelt sind, um die Diskussion wissen: das Zusammenwirken von Glyphosat und den hier hergestellten Pestiziden gefährdet den Orientierungssinn der Bienen. Bienen ohne Orientierung finden nicht zu den Pflanzen, die sie bestäuben wollen. Das ist wissenschaftlich erwiesen. Dem Argument, dass Pestizide notwendig sind, um den Welthunger zu verhindern, widersprechen die unabhängigen Wissenschaftler des Weltagrarrates der UNO. Im Gegenteil: orientierungslose Bienen gefährden unseren Ernährungszyklus viel mehr!Ich als Nathan der Weise – als Handelsmann – möchte den Handelsleuten, die hier in diesem Raum vertreten sind, dringend empfehlen, bei ihren zukünftigen Geschäften der Biene mehr Aufmerksamkeit zukommen zu lassen und hoffentlich auch ihre Liebe. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.«

Wir finden, dieses Engagement von August Zirner ist vorbildlich und nachahmenswert. Dazu brauchen wir nur ein kleines Quäntchen Mut.

Prof.A.Andrioli:"Europa zerstört unsere Natur..."

Europa will billige Lebensmittel. Doch das hat verheerende Auswirkungen, zum Beispiel in Brasilien. Professor Antonio Andrioli ist damit täglich konfrontiert... Lesen das Interview aus schrot&korn März 2018 hier

Genauso empfehlen wir die Aktion "EKLIG-10%Billiger als zu KAISER´S ZEITEN" der Christlichen Initiative Romero (CIR), die aufmerksam und mobil amchen möchte gegen Ausbeutung hier wie im Globalen Süden, gegen Intransparenz und massiven Pestizideinsatz in den Produktionsländern...Informieren Sie sich und machen Sie mit hier

Offener Brief zu Beginn der Gartensaison 2018

Auch dieses Jahr haben wir einen Offenen Brief an den Medien geschickt und hoffen auf Abdruck und guter Resonanz

Frühlingszeit = Gartenzeit = Freudenzeit!!  Aber ohne Pestizide!

Wir erinnern uns alle noch an die skandalöse Entscheidung der EU-Kommission bzgl. Glyphosat. Kein Trost ist die Tatsache, dass das EU-Parlament jetzt einen Ausschuss zur Klärung dieses Vorgangs eingesetzt hat. Denn leider gilt der Satz „Frühlingszeit ist Freudenzeit“ nicht für alle Lebewesen im Garten und in der Natur! Denn Frühlingszeit ist für viele auch die Zeit, um Wege in und zu den Hausgärten, Garageneinfahrten, aber auch Gartenflächen mit Spritzmitteln zu bearbeiten! Und diese sind erfahrungsgemäß einfach zu besorgen – Gartencenter, Baumärkte u.a. locken mit „billigen“ Angeboten aus der Giftküche großer Chemiefabriken. So mancher Kleingärtner und Häuslesbesitzer ver-wendet diese Mittel allzu sorg- und bedenkenlos und lässt sich von den Lockangeboten der Märkte verführen. So wird eines der bedenklichsten Mittel, „Roundup“, weiterhin angeboten und die Kassen der Märkte und der Agrarkonzerne gefüllt.

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Fusion von BAYER und MONSANTO stoppen

DIe Zivilgesellschaft macht mobil und wemove.eu ruft auf diesen Appell zu unterzeichen. Bitte leiten Sie diese Aktion in Ihrem Freundeskreis weiter und empfehlen die Teilnahme. Denn es droht  eine noch nie dagewesene Konzentration in der Agrarwirtschaft. Die drei neuen Agro-Giganten (Dow Chemical und Dupont, ChemChina und Sygnenta, sowie Bayer und Monsanto) würden 70 Prozent der weltweiten agrochemischen Produktion kontrollieren und 60 Prozent des globalen Saatgut-Markts. Das kann die zuständige EU- Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager noch verhindern.

Protestieren Sie! Zeigen Sie durch Ihre Unterschrift Gesicht! Empören wir uns gemeinsam! Unterzeichnen Sie diesen Appell:"Eine Fusion von Bayer und Monsanto wäre eine Katastrophe für unsere Landwirte und fatal für Natur und Artenvielfalt. Wir fordern deshalb: Sagen Sie Nein zu dem Mega-Deal und verhindern Sie, dass wir Menschen und die Umwelt schweren Schaden nehmen. Wir verlangen außerdem, dass Sie ihre Entscheidungsfindung vollständig  transparent machen."

Nach dem Klimawandel leugnet die US-Regierung die Risiken der Gentechnik

Kennen Sie Genome Editing/CRISPR? Die  neue Wunderwaffe und Gelddruckmaschine aus den Forschungslaboren der Agrokonzerne und den von ihnen unterstützten Uni-Laboren weltweit...In den USA dürfen immer mehr Pflanzen, die mit Genome Editing manipuliert wurden, ohne Zulassung als gentechnisch veränderter Organismus (GVO) vermarktet werden. Der Entwickler einer Pflanze muss lediglich der zuständigen Behörde APHIS im US-Landwirtschaftsministerium darlegen, mit welchem Verfahren er welche Änderungen im Erbgut hervorgerufen hat.

USA sind mal wieder die Vorreiter einer verhängnisvollen wissenschaftlichen Erfindung! Lesen Sie hier mehr . Sind bald ähnlich lasche Zulassungsregeln wie in den USA bei uns hier in Europa Standard?

Was versteckt sich hinter den Buchstaben "CRISPR"? und was sind die Risiken? Informieren Sie sich!

Platzverweis für Bienengifte

Wir rufen alle auf sich an der Aktion des Umweltinstituts München zum Schutz der Bienen und Insekten und damit unser aller Gesundheit zu beteiligen...Pestizide gefährden Bienen und andere Insekten. Um rund 76% ist deren Zahl in den letzten 30 Jahren zurückgegangen. Schreiben Sie jetzt Umweltministerin Hendricks und Agrarminister Schmidt, damit sie die schlimmsten Insektengifte von den Äckern verbannen! Unterschreiben Sie hier

Glyphosat-Alternative aus der Distel?

Diese Meldung lässt hoffen .... Doch lesen Sie selbst hier  Es gilt den Stimmen verantwortungsvoller Bauern Gehör zu verschaffen... Molkerei Berchtesgardener Land macht es vor.. Es geht auch ohne Glyphosat. Wir brauchen das nicht...

Wir empfehlen Ihnen auch nochmals die Dokumentation "Ist eine Landwirtschaft ohne Pestizide möglich?"