Ausgewählte Nachrichten

Fusion von BAYER und MONSANTO stoppen

DIe Zivilgesellschaft macht mobil und wemove.eu ruft auf diesen Appell zu unterzeichen. Bitte leiten Sie diese Aktion in Ihrem Freundeskreis weiter und empfehlen die Teilnahme. Denn es droht  eine noch nie dagewesene Konzentration in der Agrarwirtschaft. Die drei neuen Agro-Giganten (Dow Chemical und Dupont, ChemChina und Sygnenta, sowie Bayer und Monsanto) würden 70 Prozent der weltweiten agrochemischen Produktion kontrollieren und 60 Prozent des globalen Saatgut-Markts. Das kann die zuständige EU- Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager noch verhindern.

Protestieren Sie! Zeigen Sie durch Ihre Unterschrift Gesicht! Empören wir uns gemeinsam! Unterzeichnen Sie diesen Appell:"Eine Fusion von Bayer und Monsanto wäre eine Katastrophe für unsere Landwirte und fatal für Natur und Artenvielfalt. Wir fordern deshalb: Sagen Sie Nein zu dem Mega-Deal und verhindern Sie, dass wir Menschen und die Umwelt schweren Schaden nehmen. Wir verlangen außerdem, dass Sie ihre Entscheidungsfindung vollständig  transparent machen."

Nach dem Klimawandel leugnet die US-Regierung die Risiken der Gentechnik

Kennen Sie Genome Editing/CRISPR? Die  neue Wunderwaffe und Gelddruckmaschine aus den Forschungslaboren der Agrokonzerne und den von ihnen unterstützten Uni-Laboren weltweit...In den USA dürfen immer mehr Pflanzen, die mit Genome Editing manipuliert wurden, ohne Zulassung als gentechnisch veränderter Organismus (GVO) vermarktet werden. Der Entwickler einer Pflanze muss lediglich der zuständigen Behörde APHIS im US-Landwirtschaftsministerium darlegen, mit welchem Verfahren er welche Änderungen im Erbgut hervorgerufen hat.

USA sind mal wieder die Vorreiter einer verhängnisvollen wissenschaftlichen Erfindung! Lesen Sie hier mehr . Sind bald ähnlich lasche Zulassungsregeln wie in den USA bei uns hier in Europa Standard?

Was versteckt sich hinter den Buchstaben "CRISPR"? und was sind die Risiken? Informieren Sie sich!

Platzverweis für Bienengifte

Wir rufen alle auf sich an der Aktion des Umweltinstituts München zum Schutz der Bienen und Insekten und damit unser aller Gesundheit zu beteiligen...Pestizide gefährden Bienen und andere Insekten. Um rund 76% ist deren Zahl in den letzten 30 Jahren zurückgegangen. Schreiben Sie jetzt Umweltministerin Hendricks und Agrarminister Schmidt, damit sie die schlimmsten Insektengifte von den Äckern verbannen! Unterschreiben Sie hier

Glyphosat-Alternative aus der Distel?

Diese Meldung lässt hoffen .... Doch lesen Sie selbst hier  Es gilt den Stimmen verantwortungsvoller Bauern Gehör zu verschaffen... Molkerei Berchtesgardener Land macht es vor.. Es geht auch ohne Glyphosat. Wir brauchen das nicht...

Wir empfehlen Ihnen auch nochmals die Dokumentation "Ist eine Landwirtschaft ohne Pestizide möglich?"

Sonderausschuss zu Glyphosat-Verfahren eingesetzt

Das EU-Parlament hat in einer Entschließung, die im Oktober angenommen wurde, feststellte, dass die Freigabe der so genannten "Monsanto-Papiere" des Unternehmens, das Roundup® – dessen Hauptwirkstoff Glyphosat ist – herstellt, Zweifel an der Glaubwürdigkeit einiger Studien aufkommen lässt, die bei der Sicherheitsbewertung von Glyphosat in der EU verwendet werden.  Auf Initiative der Grünen/EFA-Fraktion hat das Europäische Parlament Anfang Februar 2018 einen Sonderausschuss zum Zulassungsverfahren für Glyphosat und andere Pestizide eingerichtet. Der Sonderausschuss soll folgendes bewerten: Das Zulassungsverfahren für Pestizide in der EU; Potenzielle Mängel bei der wissenschaftlichen Bewertung und Zulassung von Stoffen; Die Rolle der Europäischen Kommission bei der Erneuerung der Glyphosat-Lizenz, Mögliche Interessenkonflikte im Genehmigungsverfahren; Die Rolle der EU-Agenturen und die Frage, ob sie über ausreichend Personal und Finanzmittel verfügen, um ihren Verpflichtungen nachzukommen.

                                                      

Maria Heubuch (EU-Parlamentarierin "Die Grünen/EFA"):  "Wir brauchen eine völlig unabhängige Prüfung der Pestizide. Hersteller sollen ihre Produkte nicht mehr selbst prüfen, da Interessenskonflikten sonst vorprogrammiert sind. Alle erhobenen Daten, etwa über die Risiken der Pflanzengifte, müssen für die Öffentlichkeit zu 100 Prozent zugänglich gemacht werden. Nur so können andere Wissenschaftler*innen und Institute überprüfen, ob Fehler gemacht worden sind. Im Mittelpunkt muss das Vorsorgeprinzip stehen: Denn wer Pestizide erst verbietet, wenn die Insekten schon tot und die Gesundheit der Bürger*innen und Bäuer*innen ruiniert ist, bedient nur das kurzfristige Interesse von Monsanto & Co. Das ist fahrlässig."...

Andersrum, bitte! - Nachdenkenswert!

"....Andersrum, bitte!
Ich sitze in der Straßenbahn und starre auf meine Ein käufe.Ich bin eine bewusste Einkäuferin, alle Lebensmittel,die ich einkaufe, sind mit „bio“ gekennzeichnet. Und plötzlich ist mir klar: Ich will das nicht mehr. Ich kann diesenganzen Bio-Quatsch nicht mehr hören und sehen. Ich will, dass endlich jene Produkte gekennzeichnet werden, die NICHT bio sind. Weil: Bio ist das Normale, Natürliche.So, wie  e in Lebe nsmittel sein soll. Warum umalles in der Welt muss das extra gekennzeichnet werden?Andersrum wäre richtig. Alles, was mit Pestiziden behandelt,mit Zusatzstoffen vollge-pumpt oder gentechnischverändert ist, müsste dementsprechend ausgewiesensein. Also statt der Kennzeichnung „Bio-Tomaten aus Österreich“ bitte die Kennzeichnung „chemisch behandelteTomaten aus Spanien“. Statt der Kennzeichnung „Bio-Eier  aus Freilandhaltung“ bitte die Kennzeichnung „Eieraus Käfighaltung“. Und statt der Kennzeichnung „Bio-Fleisch“ bitte die Kennzeichnung „Fleisch mit Antibiotika“. Das würde unser Einkaufsverhalten nachhaltigverä ndern. Von einer Sekunde auf die andere....."  Auszug aus Eva Schlegl, "Hin und retour.101 Fahrten, die im Kopf bewegen" Morawa-Verlag 2017

Wahrheit kommt immer mehr ans Licht!

Dank mutiger, nicht "gekaufter" WissenschaftlerInnen weiltweit kommen immer neue Wahrheiten ans Licht. So hat Prof.Dr.Seralini in einer Studie Schwermetalle in glyphosathaltigen Pestiziden nachgewiesen. Der französische Wissenschaftler hat in elf glyphosathaltigen Pestiziden Schwermetalle wie Arsen, Kobalt, Nickel und Blei nachgewiesen. Außerdem zeigte seine Studie, die jüngst in der Zeitschrift „Toxicology Reports“ veröffentlicht wurde, dass Glyphosat erst in der Mischung mit Zusatzstoffen seine giftige Wirkung entfalten kann. Lesen hier mehr!

Auch dies ist ein Grund mehr sich an der Konsultation der EU-Komission als BürgerIn teilzunehmen.

Pestizide 2018 - Melden Sie jetzt sich zu Wort!

Das Umweltinstitut München informiert....." die EU-Pestizidverordnung verbietet eigentlich die Zulassung von Pestiziden, die „unannehmbare Risiken“ für die Umwelt und der darin vorkommenden Lebewesen darstellen. Trotzdem sind Insektengifte wie Imidacloprid zugelassen. Ein Teelöffel davon enthält die tödliche Dosis für mehr als eine Milliarde Bienen. Grünes Licht gab es auch für Glyphosat trotz der Krebswarnung der Weltgesundheitsorganisation.

Die EU-Kommission möchte nun die europäische Pestizidverordnung reformieren. Das ist auch dringend notwendig. Allerdings ist es keineswegs sicher, dass neue Regelungen für Pestizide auch zu Verbesserungen für Umwelt und Gesundheit führen. Als Teil dieses Reformprozesses befragt die Kommission nun uns Bürgerinnen und Bürger in einer öffentlichen Konsultation: Reichen die aktuellen Vorschriften für Pestizide aus, deren Auswirkungen auf die Umwelt zu minimieren? Am Ende werden wir eine neue Reform sehr einfach bewerten können: Führt sie zu mehr oder weniger Gift auf den Äckern? Die Konsultation ist der allererste Schritt.
Doch nur wenn die Diskussion über die Reform öffentlich stattfindet, können sich die Interessen der Umwelt und der Verbraucher/innen gegen die chemische Industrie durchsetzen. Deshalb ist es wichtig, dass sich viele Menschen beteiligen. Hier gehts lang!

Saat der Gier

Eine informative Dokumentation zur Einstimmung auf die Demo am kommenden Samstag 20.Januar in Tübingen...Titel "Die Saat der Gier – Wie Bayer mit Monsanto die Landwirtschaft verändern will" - Motto: Kommen Sie nach Tübingen auf den Marktplatz - doch sehen Sie erst hier oder auch hier

Mi 24.01.2018 Kinofilm "Code of survival" in Erdmannhausen

Die Veranstaltung der Firmengemeinschaft HUOBER BREZEL, ErdmannHAUSER und BioGourmet findet im Saal der Logistik statt: Ochsenweg 1, im Gewerbegebiet Erdmannhausen: Der Film "CODE OF SURVIVAL – die Geschichte vom Ende der Gentechnik" und anschließendes Gespräch mit dem Regisseur und Produzenten Bertram Verhaag. Mehr zum Film hier. Doch soviel kann verraten werden:

In der eindrücklichen Montage konfrontieren wir die heilende Kraft der ökologischen Landwirtschaft mit den Auswirkungen des giftgestützten Anbaus. Wir werfen die Frage auf: In welcher Art von Landwirtschaft liegt der CODE OF SURVIVAL auf unserem Planeten.