Ausgewählte Nachrichten

Riesenerfolg für Bundestagspetition „Pestizidkontrolle“

55.817 Online-Unterschriften · 15.852 Post-Unterschriften Zusammen über 70.000 - Ein Riesenerfolg für die Initiative Pestizidkontrolle des Imkermeisters und melifera-Gründers Thomas Radetzky! Wir gratuklieren von Herzen! Lasst die Bienen, Wildbienen, Insekten und Schmetterlinge in den Bundestag!!! Da die Petition die erforderlichen Stimmen sammeln konnte, werden die Forderungen nun im Petitionsausschuss des Bundestags voraussichtlich öffentlich beraten. Thomas Radetzki wird als Initiator der Petition zu dieser Beratung eingeladen und kann sein wichtiges Anliegen persönlich vor den Abgeordneten des Ausschusses vertreten.

Das ist eine große Chance, diesem wichtigen Thema noch mehr Gehör zu verschaffen! Die Initaiatoren und Unterstützer danken allen, die dies mit ihrer Unterschrift ermöglicht haben!

Dazu passt der Beitrag des ard-Magazins "Monitor" vom 2.5.2019 "Das große Artensterben: Wie die Agrarpolitik Julia Klöckners die Artenvielfalt bedroht" - Schauen Sie hier selbst!

Obst und Gemüse - von Vitaminen und Cocktails aus Pestiziden

7 Minuten zum Nachdenken und Handeln - Pestizide auf Obst und Gemüse - die Rolle des BfR, des Umweltbundesamtes und die Einschätzung von Toxikolgen - spannend, erkenntnisreich!

"Experten raten mehr Bio-Gemüse zu kaufen, das am besten zur Jahreszeit passt."

BAYER lädt zur Hauptversammlung! Hektik, Panik, Kritik

Bayer steckt tief in der Krise. Der Konzern steht vielerorts wegen Glyphosat vor Gericht und verliert ordentlich an Wert -- seit August letzten Jahres schon mehr als 30 Milliarden Euro. Die Aktionärinnen sind wütend. "Bayer ist vom Gift gelähmt" lautete Ende März die Überschrift der SZ. Doch das ist nicht das schlimmste: Menschenrechtsverletzungen und Prozesse überall auf der Welt zeigen auf, wie der Name BAYER in Verbindung gebracht wird mit widrigen "Anschlägen" auf die Gesundheit der Menschen und der Lebensgrundlagen von Landarbeitern, Farmern Kleinbauern.

Die NGO INKOTA schreibt dazu: "Seit der Übernahme von Monsanto im Juni 2018 ist Bayer nun der größte Agrarkonzern der Welt mit Sitz in Deutschland. Die von INKOTA und Misereor gemeinsam herausgegebene Broschüre zieht für Bayers Agrarsparte Bilanz über das erste Jahr nach der Fusion: Wo steht die Integration von Monsanto? Welche Produkte und Projekte von Monsanto führt Bayer fort? Wird Bayer dank Monsanto tatsächlich „noch nachhaltiger“ werden? Und wie steht es mit der Einhaltung von Menschenrechten? Dazu werden konkrete Praktiken von Bayer (einschließlich Monsanto) näher beleuchtet – in Argentinien, Brasilien, Indien und im südlichen und östlichen Afrika." Hier geht's zur Broschüre "Advancing together?- Ein Jahr BAYER Monsanto - eine kritische Bilanz!"

Erst jüngst haben Monsantos Killerpestizide das Leben Paul des Franzosen Francois zur Hölle gemacht. Nachdem er ein inzwischen verbotenes Pestizid von Monsanto verwendet hatte, musste Paul Francois für 200 Tage ins Krankenhaus. Seitdem leidet er unter Amnesie, Krämpfen und Bewusstlosigkeit. Die jüngst bekannt gewordene Nachricht  "Französischer Bauer gewinnt Rechtsstreit gegen Monsanto - Erneute juristische Niederlage für Monsanto: Ein in Frankreich vertriebener Unkrautvernichter der Bayer-Tochter soll bei einem Bauern schwere Gesundheitsschäden verursacht haben" weckt Hoffnung und zeigt deutlich auf: Jetzt reicht`s, Herr Baumann! 

Am Freitag 26.4.trifft Paul Francois auf der Jahreshauptversammlung in Bonn auf die Hauptaktionäre - er wurde von der NGO  SumOfUs nach Bonn eingeladen. "Vor laufenden Fernsehkameras wird Paul über seine Leidensgeschichte mit Bayer-Monsanto berichten -- ein Alptraum für den Bayer Vorstand."

                                               MONBAYER Man 1 d65f4

 Informieren Sie sich bitte hier über diese wohl sehr wichtige Jahreshauptversammlung, auf der es auch um die Entlastung des Vorstandes gehen wird. Klicken Sie auf dieser Seite oben auf "MEDIENPOOL-sehenswert" - hier haben wir für Sie zahlreiche informative Videos zum Thema "Glyphosat, Monsanto, Bayer, Pestizideinsatz weltweit..." eingestellt.

Stell dir vor, es sind Wahlen und auch alle Insekten gehen hin...

Bald sind in Ba-Wü Kommunalwahlen und auch die Wahlen zum Europaparlament rufen uns zu den Urnen. Nicht nur das sollte zur Bürgerpflicht gehören  - einmischen geht auch und geht immer  - täglich - draußen auf der Straße, im Betrieb, in der Schule, in der Uni, in der S-Bahn, im Bus etc. Erfolgreiche Initiativen wie das bayrische "Volksbegehren Rettet die Bienen" machen Mut. Auch in Ba-Wü muss sich vieles noch ändern... nicht nur durch Wahlen.

Kennen Sie die Initiative proBiene? Sie hat die Initiative "Volksbegehren zur Rettung der Artenvielfalt in Ba-Wü" gestartet - mit vielen Unterstützern. Informieren Sie sich hier.

Wenn wir bei unserer Wahlentscheidung auch an die Bienen, Vögel, Insekten und alle von Ackergiften bedrohte Lebewesen denken würden, oder wenn alle diese Lebewesen wählen könnten, ....was wäre dann?    Denken Sie diesen Satz einmal weiter...

Und sie fliegen wieder - und sollen das noch lange dürfen...

Brauchen wir die? Eine Welt ohne Insekten ist undenkbar: Wäre das nicht großartig? Eine Welt ganz ohne Insekten? Keine Blutsauger, kein Gepickse mehr. Doch so einfach ist das nicht. Klicken Sie hier!

Gentechnik oder nicht Gentechnik? Das ist hier die Frage!!

Für uns und viele andere nicht! Wer sich über Risiken der neuen Gentechnik  informieren möchte, hat in der neuen natur.post auf S.16-20 die Möglichkeit. Experten und Besucher diskutieren beim "Rapunzel Gentechnik-Forum über die Risiken der neuen Gentechnik".

Ebenfalls gute Argumente und Initiativen lesen Sie auf den Seiten des Testbiotech-Instituts von Dr.Christoph Then. ".....wer den öffentlichen Diskurs in den Leitmedien oder auch auf Twitter verfolgt, könnte schnell den Eindruck bekommen: „Die Wissenschaft" mit zum Teil renommierten ForscherInnen, die in bekannten und ehrwürdigen wissenschaftlichen Institutionen tätig sind, verkündet unisono: Neue Gentechnik sollte dereguliert werden, denn sie mache nichts anderes als das, was in der Natur ohnehin ständig passiert.
Wir haben jetzt etwas über die angeblich unabhängigen WissenschaftlerInnen recherchiert (mehr dazu). Dabei zeigt sich: Viele der ForscherInnen, die klar Position beziehen und lautstark eine Deregulierung fordern, verfolgen auch eigene wirtschaftliche Interessen. Wir haben uns exemplarisch einige jener ProtagonistInnen angeschaut, welche „am lautesten schreien" und auch in den Leitmedien immer wieder als ExpertInnen angeführt werden, die sich für eine Deregulierung aussprechen: Beispielsweise haben viele selbst Patente in diesem Bereich angemeldet. Lesen Sie mehr hier!

Aufrufen möchten wir auch noch zur Teilnahme an der Mitmachaktion von Testbiotech anlässlich der EU-Wahl im Mai 2019 "Risiken der Gentechnik: mehr Vorsorge und Schutz von Mensch, Tier und Umwelt!". Schreiben auch SIE an den Kandidaten der EVP-Fraktion Manfred Weber.

GOOD NEWS ! Bad news!

1. Krebserkrankung eines Klägers: Nach Glyphosat-Urteil: Luxemburgs Regierung will Verbot: Ende 2018 erkannte ein Luxemburger Gericht das Krebsleiden eines Klägers als Berufskrankheit an und stufte glyphosathaltige Herbizide als Risikofaktor ein. Luxemburgs Regierung war bereits 2017 gegen die EU-weite Zulassungsverlängerung für Glyphosat, jetzt greift sie zum Verbot.

2. Geheime BAYER-Studien zu Glyphosat veröffentlicht! Die beiden EU-Parlamentarier der GRÜNEN Martin Häusling und Sven Giengold schreiben "Nach unserer Klage beim EuGH veröffentlicht BAYER jetzt alle Glyphosat-Studien. Ein Meilenstein für #Transparenz im Sinne von Umwelt und Gesundheit!" - Sind wir mal gespannt, was da zu Tage tritt!

3. Eine "Bad-news" kommt aus Weinstadt im Remstal: Glyphosat-Verbot in Weinstadt scheitert - Es gibt noch viel Überzeugungsarbeit zu leisten! Wir werden wachsam sein, auch bei den Kommunalwahlen. Hier werden wir die Parteien/KanditInnen nicht wählen, die sich nicht für Schritte hin zu einer tatsächlcihen Agrarwende engagieren.

 

Wir gratulieren der bayr. Bewegung "Rettet die Bienen"

Gestern (3.4. um 15.30 Uhr) verkündigte die bayrische Staatsregierung: "Wir setzen das Volksbegehren 1:1 um". Die Bienen, Hummeln, Schmetterlinge, Vögel...die Menschen und der Naturschutz werden die Sieger sein! "Markus Söder und Hubert Aiwanger kündigen einen großen Gesellschaftsvertrag an, der endlich der Artenvielfalt eine Chance bieten soll. Einer der Bausteine ist die Übernahme des Volksbegehrens Artenvielfalt. Wir sind sehr glücklich und wissen aber gleichzeitig: Unsere Arbeit ist noch nicht zu Ende. Jetzt haben wir die Aufgabe, neben dem Volksbegehren weitere sinnvolle Massnahmen und Forderungen in den Runden Tisch einzubringen. Das Mandat haben wir. Mehr als 1,8 Millionen Bürger*innen sitzen hinter uns am Runden Tisch. Liebe Bayern und in Bayern Wahlberechtigte, liebe Spender*innen, liebe ehrenamtliche Helfer*innen, liebe Aktionsbündnisse, liebe Bündnispartner, liebes Team: Danke!" Wer sich mehr informieren möchte aus 1.Hand, klickt hier

Nur noch wenige Tage - Unterstützen Sie HEUTE noch die Petition Pestizidkontrolle bis Anfang Mai

Ein Imkermeister geht in die Offensive - zuoft hat er das Leiden und Sterben seiner und vieler anderer Völker angemahnt..Er ruft auf - "Unterstützen Sie meine Bundestagspetition "Pestizidkontrolle" Bitte machen Sie mit bei meiner Petition an den Bundestag zum Schutz von Mensch und Biene vor Pestiziden". 

Der mörderische Wahnsinn gegen Bienen, Wildbienen, Hummeln, Schmetterlinge und Bodenlebewesen geht weiter. Erst am 28.3. hat das zuständige BVL das Insektizid Carnadine mit dem Wirkstoff Acetamiprid, einem Neonikotinoid, für 120 Tage im Zuckerrübenanbau – bis 22.07.2019 gelassen.

Trotz deutlicher Warnungen renommierter Wissenschaftler, trotz des Freilandverbots für drei verwandte Neonikotinoide, trotz Millionen von Menschen, die sich im bayerischen Volksbegehren für den Schutz von Insekten eingesetzt habe. Der EU-Parlamentarier Martin Häusling schreibt dazu: „Mit der einen Hand hält Frau Klöckner sich das Ohr zu, mit der anderen hält sie das Steuer und manövriert unbeirrt in die ökologische Katastrophe.“ Das ist doch ein Skandal!!!

Freies Saatgut statt Konzerngetreide

Weizen ist eine der am weitesten verbreiteten Nutzpflanzen weltweit. Bäuerinnen und Bauern haben seit jeher Nachbau betrieben, das heißt: sie bewahren einen Teil der Ernte auf, um diesen wieder auszusäen - das ermöglicht ihnen eine gewisse Eigenständigkeit. Den industriellen Saatgutfirmen ist dies jedoch ein Dorn im Auge. Sie können mit Hybridsaatgut ihren Absatz vergrößern, wenn die Landwirte jedes Jahr neue Saat kaufen müssen – die Vielfalt der angebotenen Sorten sinkt und Bauernhöfe geraten in Abhängigkeit von Bayer, Monsanto und Co.