Ausgewählte Nachrichten

Danke an Ägidius Wellenzohn

In drei sehr informativen Vorträgen hat Ägidius W. uns in die Geheimnisse die Bewirtschaftung seiner Feldern und Apfelanlagen bildhaft informiert. Während draußen auf den Zuckerrüben-Felder das Pestizid Goldix ausgebracht und die Schwrzen Johannisbeeranlagen Unterstock ebenso behandelt wurden, ging es in den Vorträgen am Abend ums Leben - der Menschen, der Insekten, Bodenlebewesen, Vögel, Bienen...Die Marbacher Zeitung hat Ihren sehr lesenswerten Artikel von Cornelia Ohst vom 22.4.2018 mit der Überschrift versehen: "Nur Lebendes erzeugt LEBEN". Den ganzen Artikel können Sie hier lesen!

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CRISPR Cas und genome editing! USA winkt neue Sorten durch

Kennen Sie "Frankensteins Küche"? Das Landwirtschaftsministerium der USA (USDA) hat für neuartige Gentechnik-Pflanzen grünes Licht gegeben. In der zugehörigen Pressemitteilung heißt es, dass Pflanzen, die mit neuen Gentechnikmethoden hergestellt wurden, von der USDA grundsätzlich nicht reguliert werden sollen, wenn die entstandene Pflanze auch mit Hilfe konventioneller Methoden hätte hergestellt werden können. Wie die USDA zu neuen Gentechniken in der Tierzucht steht ist noch unklar.

Ob die neuen Gentechnikmethoden, oder zumindest ein Teil davon, künftig in Europa als Gentechnik gelten oder nicht ist immer noch unklar. Derzeit wird mit Spannung das Urteil des Europäischen Gerichtshofes (EuGH) erwartet. Nach Einschätzung des Umweltinstituts München ist in Deutschland die Tendenz von Politik und gentechnikfreundlichen Behörden bereits klar: Sie möchten, dass künftig neue Gentechnikmethoden großflächig in der Tier- und Pflanzenzucht eingesetzt werden. Mehr Infos finden Sie hier

Wer sich über CRISPR Cas und genome editing informieren will, dem seien seien diese Seiten des Umweltinstituts empfohlen!

Dreimal heißt es: "Ohne Pestizide - wie soll das gehen?"

Gestern Do 19.4.kamen über 110 BürgerInnen aus dem Remstal und Umgebung nach Schornbach, um unseren außergewöhnlichen Gast und engagierten Apfelbauer aus dem Vinschgau/Südtirol zu hören. Ägidius Wellenzohn entführt uns in die Kunst seines landwirtschaftlichen Arbeitens ohne Kunstdünger und Pestizide.

Am Freitag 20.April sind wir mit ihm in Affalterbach Bürgerhaus Kelter und am Samstag 21.April in Kirchheim-Ötlingen, LinksamBach - jeweils Beginn 19.30Uhr ein. Der Referent aus Glurns/Mals steht nach seinem Vortrag gerne für Fachgespräche zur Verfgung. Im Vorfeld empfehlen wir das Buch: "Das Wunder von Mals" (Buchempfehlung Oekom-Verlag 2017). Aufmerksame LeserInnen unserer Seite kennen Ägidius Wellenzohn und Mals, andere können sich schon mal hier informieren.

Pestizidbericht 2018 - Der NABU informiert

Ein Minister, der außer sich ist und vor Wut sein wahres Gesicht zeigt (von "Blödsinn" und das geht "die Bevölkerung erstmal garnichts an...")  ein Minister, der polemisiert und gegen Transparenz gegenüber der Bevölkerung ist statt sich für die Gesundheit der BürgerInnen und der Tiere stark zu machen... Da hilft auch ein Zurückrudern nichts - die Katze ist aus dem Sack... Doch machen Sie sich selbst ein Bild im Pestizidbericht des Naturschutzbundes NABU. Lohnenswert ist auch der Kommentar von Werner Eckert/SWR: Der Schwund von Arten ist dramatisch

Und hier können Sie aktiv werden! Machen Sie sich stark für die Schwächsten -"Die Bienen" Gegen Neonicotinoide!

Kommen Sie zu unserem Veranstaltungen am 19., 20. und 21.April (s.weiter unten oder im Kalender nebenan) mit Ägidius Wellenzohn aus Glurns/Mals. Denn es geht auch anders! Ohne Pestizide!!!

EU Kommission für BAYSANTO - Empört euch!

Glyphosatverlängerung durch die Kommission war gestern - die heutige Entscheidung "BAYER darf Monsanto übernehmen"  zeigt mal wieder, welches Machtbollwerk die Lobbyisten von Agrar- und Chemiegiganten im Brüsseler Politik-Elfenbeinturm in den letzten Jahren aufgebaut haben. Es heißt in der Entscheidung, dass "auf den Märkten für Saatgut, Pflanzenschutzmittel und digitaler Landwirtschaft auch nach dem Zusammenschluss wirksamer Produkt- und Innovationswettbewerb herrscht". Millionen BürgerInnen fragen sich, in welcher Welt denn diese Kommission lebt, wissen wir doch, dass ausgerechnet sich diese Sparten in den Händen einer Handvoll internationaler Konzerne befinden. In einer Stellungnahme schreibt die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft AbL: "„Mit dieser Entscheidung drohen den Bäuerinnen und Bauern noch mehr Abhängigkeiten, eine weitere Einengung der Sortenauswahl und Vielfalt, noch weniger Wettbewerb, Preisdiktat, Verschärfung der Patentsituation und Monopolbildung im Bereich der Digitalisierung in der Landwirtschaft...." Mehr hier

Erfolg für TestBioTech und GeneWatch UK

Eine erfreuliche Entscheidung traf diese Woche das Gericht der EU und stärkte damit das Vorsorgeprinzip, gegen das die international aufgestellten Konzerne immer wieder Sturm laufen. Das Gericht hat das Recht von Nichtregierungs­organisationen bestätigt, Fragen bezüglich der gesundheitlichen Risiken gentechnisch veränderter Pflanzen gerichtlich überprüfen zu lassen. Im vorliegenden Fall geht es um Gentechnik-Sojabohnen der Firmen Monsanto und Pioneer, die nach Einschätzung von Testbiotech und anderer ExpertInnen nicht ausreichend auf gesundheitliche Risiken getestet wurden. Die EU-Kommission wollte es Testbiotech verwehren, die Importzulassung gerichtlich überprüfen zu lassen. Lesen hier mehr

"Darum ist Glyhosat gefährlich..." Agrarforscherin Prof.M.Finckh

In einem Interview für die neue Ausgabe von "movum" berichtet die Agrarforscherin Maria Finckh, Prof. für Pfanzen-schutz in der ökologischen Landwirtschaft an der Uni Kassel-Witzenhausen über ein erhöhtes Risiko für Alzheimer, Parkinson und andere bislang unbekannte Gefahren des Unkrautkillers. Wenn Sie das ganze Interview lesen wollen, klicken Sie hier

"Nathan der Weise" und die weisen Bienen

"Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit für dieses erstaunliche 250 Jahre alte Stück. Unglaublich, wie Lessing mit diesem Stück so aktuell sein kann. Es wäre allerdings eine grobfahrlässige Unterlassung, wenn ich als Nathan der Weise nicht auf ein anderes weises Wesen hinweisen würde. Die Biene! Die weise Biene!«Mit diesen Worten wandte sich der berühmte Schauspieler August Zirner vor kurzem nach seinem Auftritt an das Publikum. August Zirner gastierte als Nathan der Weise in der Inszenierung der Münchner Volksbühne (Regie: Christian Stückl) auf Einladung von Bayer/Kultur in Leverkusen. Vor rund 780 Zuschauern – größtenteils Mitarbeitende von Bayer – sagte er:
»Ich weiß, dass alle, die hier in diesen heiligen Hallen versammelt sind, um die Diskussion wissen: das Zusammenwirken von Glyphosat und den hier hergestellten Pestiziden gefährdet den Orientierungssinn der Bienen. Bienen ohne Orientierung finden nicht zu den Pflanzen, die sie bestäuben wollen. Das ist wissenschaftlich erwiesen. Dem Argument, dass Pestizide notwendig sind, um den Welthunger zu verhindern, widersprechen die unabhängigen Wissenschaftler des Weltagrarrates der UNO. Im Gegenteil: orientierungslose Bienen gefährden unseren Ernährungszyklus viel mehr!Ich als Nathan der Weise – als Handelsmann – möchte den Handelsleuten, die hier in diesem Raum vertreten sind, dringend empfehlen, bei ihren zukünftigen Geschäften der Biene mehr Aufmerksamkeit zukommen zu lassen und hoffentlich auch ihre Liebe. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.«

Wir finden, dieses Engagement von August Zirner ist vorbildlich und nachahmenswert. Dazu brauchen wir nur ein kleines Quäntchen Mut.

Prof.A.Andrioli:"Europa zerstört unsere Natur..."

Europa will billige Lebensmittel. Doch das hat verheerende Auswirkungen, zum Beispiel in Brasilien. Professor Antonio Andrioli ist damit täglich konfrontiert... Lesen das Interview aus schrot&korn März 2018 hier

Genauso empfehlen wir die Aktion "EKLIG-10%Billiger als zu KAISER´S ZEITEN" der Christlichen Initiative Romero (CIR), die aufmerksam und mobil amchen möchte gegen Ausbeutung hier wie im Globalen Süden, gegen Intransparenz und massiven Pestizideinsatz in den Produktionsländern...Informieren Sie sich und machen Sie mit hier

Offener Brief zu Beginn der Gartensaison 2018

Auch dieses Jahr haben wir einen Offenen Brief an den Medien geschickt und hoffen auf Abdruck und guter Resonanz

Frühlingszeit = Gartenzeit = Freudenzeit!!  Aber ohne Pestizide!

Wir erinnern uns alle noch an die skandalöse Entscheidung der EU-Kommission bzgl. Glyphosat. Kein Trost ist die Tatsache, dass das EU-Parlament jetzt einen Ausschuss zur Klärung dieses Vorgangs eingesetzt hat. Denn leider gilt der Satz „Frühlingszeit ist Freudenzeit“ nicht für alle Lebewesen im Garten und in der Natur! Denn Frühlingszeit ist für viele auch die Zeit, um Wege in und zu den Hausgärten, Garageneinfahrten, aber auch Gartenflächen mit Spritzmitteln zu bearbeiten! Und diese sind erfahrungsgemäß einfach zu besorgen – Gartencenter, Baumärkte u.a. locken mit „billigen“ Angeboten aus der Giftküche großer Chemiefabriken. So mancher Kleingärtner und Häuslesbesitzer ver-wendet diese Mittel allzu sorg- und bedenkenlos und lässt sich von den Lockangeboten der Märkte verführen. So wird eines der bedenklichsten Mittel, „Roundup“, weiterhin angeboten und die Kassen der Märkte und der Agrarkonzerne gefüllt.

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