Ausgewählte Nachrichten

Keine Wasserprivatisierung von Trinkwasser - weder hier noch in allen anderen Staaten unseres Planeten

Das Freihandelsabkommen JEFTA soll still und leise vom EU-Ministerrat eilig und geheim abgestimmt werden. Die offiziellen Dokumente zu dem Handelsabkommen mit Japan hielt die EU unter Verschluss – eine öffentliche Diskussion sollte wohl verhindert werden. Wir wissen aber: JEFTA soll Konzernen und Investoren erlauben, Geschäfte mit unserem Trinkwasser zu machen. Nicht einmal aus dem Fall Nestle und Vittel bringt den Brüssel-Ministerrat zur Besinnung.

Deshalb rufen auch wir auf, die Aktion von campct zu unterstützen: JEFTA - unser Wasser im Ausverkauf! Informieren Sie sich und unterschreiben Sie den Brief an die SPD-Minister und die SPD-Vorsitzende.

Begrüßenswert! - Unverschämt und dreist!

Begrüßenswert: In vielen Kommunen wird derzeit über ein Verbot des Einsatzes von glyphosathaltigen Spritzmittel und den bienentötenden Neonics-Mitteln diskutiert. So hat Steinheim an der Murr ein Zeichen gegen die Verwendung von Glyphosat per Gemeindratsbeschluss beschlossen.  "Die Stadt Steinheim untersagt künftig bei Neuverpachtungen ihrer Flächen den Einsatz von glyphosathaltigen Herbiziden und verbietet das Verwenden von neonicotinoidhaltigen Mitteln. Falls sich kein Pächter finden sollte, der diesen Vorgaben entsprechen möchte, werden die Flächen in extensive Wiesen umgewandelt." Mehr lesen Sie hier
Unverschämt und dreist: Doch die Agrochemie-Industrie mitsamt ihren Lobbyisten in den politischen Gremien bereiten den nächsten Angriff auf alle Lebewesen vor: Kaum sind drei besonders gefährliche Pestizide im Freiland verboten worden, will die Agrarindustrie neue Gifte auf den Markt bringen, die kaum weniger gefährlich für Bienen, Hummeln und Schmetterlinge sind. Es liegen in Deutschland mehrere Anträge auf die Zulassung von Pestizidmischungen vor, die die neuen Insektengift-Wirkstoffe Sulfoxaflor, Cyantraniliprol und Flupyradifuron enthalten.

Das gilt es zu verhindern: Beteiligen Sie sich an der Aktion des Umweltinstituts München hier

Die Wahrheit kommt ans Licht!

In der Donau und in kleineren Bächen hat die Landeswasserversorgung Pestizide entdeckt. Das Unternehmen, das drei Millionen Menschen mit Trinkwasser beliefert, ist beunruhigt. Wie sagte Bert Brecht: Zorn und Unzufriedenheit nutzen nichts, so etwas muss praktische Folgen haben. Und die buchstabieren sich wie folgt: A G R A R W E N D E- hin zum Ökolandbau. Doch lesen Sie hier erstmal die Alarm-Meldung! Diese Meldung passt gut zum Beginn des Deutschen Bauerntages heute in Wiesbaden. 

Wann sind Gentechnik-Pflanzen Gentechnik-Pflanzen?

Der Europäische Gerichtshof entscheidet in Kürze, ob die mit der Genschere (CRISPRCas) veränderten Pflanzen unter das europäische Gentechnik-Gesetz fallen oder nicht. Bislang gibt es mit Genome Editing und insbesondere CRISPR/Cas kaum Erfahrungen in der Praxis. Diese neuen Gentechnikverfahren und mit ihnen veränderte Pflanzen und Tiere müssen deswegen in jedem Fall besonders sorgfältig auf Risiken geprüft werden, bevor über ihren Einsatz in der Landwirtschaft oder sonstige Freisetzungen entschieden wird. Statt eine solche sorgfältige Prüfung zu fördern, kommen jetzt vermehrt auch Stimmen an die Öffentlichkeit, die bisher zu den Gentechnik-Gegner gezählt haben. Neuester Versuch, diese neue Züchtungstechniken zu "verharmlosen", stellt der Gastbeitrag von Theresa Bauer (Bündnis90/Die Grünen und Wissenschaftsministerin in Ba-Wü)  in spiegel-online dar. Wir empfehlen dazu allen die Veröffentlichungen des Instituts Testbiotech, um erste fundierte Informationen zu erhalten.

Bitte klicken Sie hier! Unterschiede zwischen Mutagenese und den neuen Techniken (Genome Editing)

Bitte klicken Sie hier! Neue Gentechnikverfahren greifen direkt ins Erbgut ein!

Mit oder ohne? Das ist keine Frage mehr...

Derzeit wird heftig in den Medien geschrieben, gemailt, gepostet, getwittert ... Das Thema:  "Pestizide - einfach weglassen!?" bewegt viele angesichts der Hiobsbotschaften über die Auswirkungen einer verfehlten Landwirtschaftspolitik der letzten 50 Jahre. (z.B. EU-Strafe wegen zu hoher Nitratbelastungen...) Die Diskussion über Glyphosat und Neonics ist gut - Was not tut, ist aber eine grundlegende Weichenstellung für eine AGRARWENDE. Lichtpunkte auf den Äckern, Feldern und Kommunen sind Initiativen wie die in Mals - der Klick hier ist erhellend! oder auch die Initiative "Pestizidfrei verpachten!" des Umweltinstituts München - der Klick hier ist bewegend!

Alexander Schiebel schreibt und ich leite gerne weiter:
„AKTION: ZWEI DVDs zum PREIS von EINER (!): Für die Fertigstellung der Kinoversion sind wir ein hohes Risiko eingegangen: Musik- und Bildrechte, Farbkorrektur, Tonmischung, Kinokopien, Werbematerial usw. Alle diese Rechnungen stapeln sich zur Zeit noch unbezahlt. Was tun? Auf die Kinoeinnahmen können wir nicht warten. Die gehen erst viel später bei uns ein. Deshalb möchten wir euch noch einmal um eure Unterstützung bitten! Bitte bestellt DVDs vorab ... Als Dankeschön für jeden, der uns auf diese Weise unterstützt, versenden wir in den nächsten 7 Tagen für jede bestellt DVD eine zweite DVD gratis. (Wer zwei DVDs bestellt, erhält vier. Wer drei bestellt, sechs usw.) 

Wer sich nochmals informieren möchte über die gesundheitlichen Folgen eines überaus langen Arbeitens mit Glyphosathaltigen Spritzmittel, dem empfehlen wir diesen Klick. "Ein Aufschrei gegen ein Verbrechen!" Krebs durch Monsanto? Monsanto steht vor Gericht!! Zahlreiche Krebspatienten in den USA klagen! Lesen Sie mehr hier

Verfehlte Politik! Auswege aus der EU-Subventionsfalle!!

Einen lohnenswerten Beitrag: Der Schweizer Agrarökonom Christian Schader kritisiert die EU-Politik: Subventionen "sollten an gesellschaftliche Leistungen der Landwirte geknüpft werden", fordert der Schweizer Agrarökonom Christian Schader von der Europäischen Union. Doch sehen Sie selbst den Beitrag in NANO auf 3sat  hier

Einen lohnenswerten Einblick in die Liste der EU-Agrarsuventionen erhalten Sie hier

So heißt es in diesem Beitrag auf spiegel online: "Kritiker des aktuellen Systems fordern, die EU solle ihre Zahlungen viel stärker danach ausrichten, wie Landwirte arbeiten, was sie anbauen und wie Tiere gehalten werden. Immerhin hat die EU erste Schritte in diese Richtung unternommen. Mit der sogenannten Greeningprämie können Landwirte Extrageld aus dem EGFL-Topf bekommen, wenn sie etwa im Winter als Erosionsschutz Zwischenfrüchte anbauen oder an den Feldern Blühstreifen für Insekten säen."

Doch Zorn und Unzufriedenheit nützen nichts - so etwas muss praktische Folgen haben - schrieb schon Bert Brecht. Deshalb hat die Zivilgesellschaft einiges vor: Spucken wir BAYER/Monsanto in die Suppe: "In den nächsten Monaten stehen gleich mehrere politische Entscheidungen an, bei denen wir Bayer-Monsanto das Geschäft mit seinen Top-Sellern verderben können:

Glyphosat. Bis Ende des Jahres entscheidet die Bundesregierung über die Zulassung glyphosathaltiger Pestizide – darunter Monsantos Unkrautvernichter Roundup.[2] Die Regierung kann das Ackergift wegen seiner fatalen Auswirkungen auf Bienen und Schmetterlinge verbieten.

Patente. Über ein Schlupfloch im Patentrecht kann sich Monsanto Obst- und Gemüsesorten sichern – noch. Bereits bei seiner nächsten Sitzung könnte der Verwaltungsrat des Europäischen Patentamts diese Lücke schließen.[3]

Das ganz große Ding. Alle sieben Jahre entscheidet die EU über die Grundausrichtung der Landwirtschaft – die „Gemeinsame Agrarpolitik“ (GAP). Verhandelt wird genau jetzt. Es geht um jährlich 58 Milliarden Euro, die bisher vor allem die weitere Industrialisierung der Landwirtschaft fördern." Quelle: campact.de

Eilaktion von Campact und Umweltinstitut

Keine Patente auf Leben!

Agrarkonzerne wie Bayer und Co. lassen immer wieder Tiere und Pflanzen patentieren, als hätten sie diese erfunden. Eigentlich wurde dieser Praxis 2017 ein Riegel vorgeschoben – ein Erfolg der jahrelangen Proteste aus der Zivilbevölkerung. Doch es gibt noch immer ein Schlupfloch. Und das wird von Konzernen ausgenutzt, um sich auch weiterhin die Jahrtausende lange züchterische Arbeit von Bäuerinnen und Bauern einzuverleiben. Zuletzt hat sich so das niederländische Unternehmen Enza Zaden vom Europäischen Patentamt (EPA) ein Patent auf eine Melone gesichert, die durch eine zufällige Mutation resistent gegen einen bestimmten Pilz ist.

Gemeinsam müssen wir mit einer neuen Aktion von der Bundesregierung fordern, diese Praxis zu stoppen.

Die Schraube, an der wir dafür drehen können, ist der Verwaltungsrat des EPA. Er tagt schon am 27. Juni. Deutschland wird dort von Bundesjustizministerin Katarina Barley (SPD) vertreten. Sie muss sich jetzt dafür einsetzen, dass die Lücke im Patentrecht geschlossen wird. Fordern Sie jetzt mit uns von Justizministerin Katarina Barley, Patente auf Tiere und Pflanzen zu stoppen! Unterschreiben die Petition an Frau Barley hier

Planet e: "Gift im Garten"

TV-Tipp: "Gift im Garten" zdf, Sonntag 3.Juni 16.30 Uhr. "Schädlingsbekämpfung mit Giften, zu viel Dünger oder Gartengeräte mit Benzinmotor und jede Menge Abgase: Die Liste der "Sünden" im heimischen Garten ist lang."

Minister Hauk und das Insektensterben - wie ignorant kann man denn angesichts dieser Situation sein?

In Gärten und auf Äckern ist es still geworden. Viele Obstbauern und ImkerInnen sprechen auch warnend vom "Stummen Frühling"! Drei Viertel aller Insekten sollen in den letzten 20 Jahren verschwunden sein. Die Politik müsse reagieren, warnen Experten. Doch ein Minister wiegelt ab, verharmlost, zündet Blendraketen und spricht "wirres Zeug"..Doch informieren Sie sich selbst hier... ab Minute 7:25. Doch schauen Sie sich auch hier den Beitrag "Vor Ort bei Insektenfreunden: Die swr-Reporterin spricht mit Menschen, die für Wildbienen kämpfen, begleitet einen Insektenforscher bei der Arbeit und besucht eine Hobby-Gärtnerin."

Viele werden denken: bei dieser Politik von P.Hauk ist "Hopfen und MALZ verloren". Doch ginge es nicht hier um die Zukunft unserer Kinder und Enkelkinder... Immer mehr denken aber auch an MALS, der 1.pestizidfreien Kommune in Europa. Und das ist gut so. Informieren Sie sich im Buch von Alexander Schiebel "Das Wunder von Mals", dem Buch von Johann Zaller "Unser täglich Gift" oder im Pestizidbericht des NABU Ba-Wü. Freuen Sie sich mit uns auf den Kinofilm "Das Wunder von Mals", der bald auch ins Kino kommt.

"Es geht auch ohne - Man muss es nur wollen..."

Heute wollen wir zwei informative Artikel von Thomas Faltin aus der STZ vom 23.5.2018 empfehlen! "Es geht auch ohne" -" Man muss es nur wollen" wird der Landwirt Roland Waldi aus Nussloch-Maisbach zitiert.... "Das für Laien Irritierende ist – alle Pflanzenschutzmittel vom Acker zu verbannen, ist beim Getreide nicht nur möglich, sondern: „Es ist sogar ganz einfach; man muss es nur wollen", behauptet Waldi. "Hofbesitzer Roland Waldi freut sich über die Idee – und zugleich ist er traurig, weil die reale Welt der Landwirtschaft längst ganz anders aussieht. Agrarindustrie statt heile Welt. Schon vor 26 Jahren hat Waldi beschlossen, nicht mehr mitzumachen. In seinen Herden bleiben die Kälber bei den Kühen, auch auf Kraftfutter verzichtet er. Und er trat damals der Initiative Kraichgau-Korn bei, deren Landwirte komplett auf Spritzmittel verzichten und entlang ihrer Äcker Blühstreifen anlegen. „Mein Vater hätte mich damals fast vom Hof gejagt", erinnert sich Waldi: „Denn von einem Jahr zum nächsten sank der Weizenertrag von 75 auf 55 Doppelzentner pro Hektar.".... Doch lesen Sie selbst hier weiter.

Im Artikel "Pflanzenschutzmittel und Insektensterben" stellt Thomas Faltin "7 Fakten rund um Pestizide" zusammen. Lesen Sie hier.

Goltix c651c

Bild: privat. Dieser Landwirt meint aber, dass es "nicht ohne geht" - Einsatz des Herbizids Goltix® Compact auf einem Rübenacker. Im Datenblatt von BAYER lesen wir unter "Anwenderschutz...Ausbringen der Spritzbrühe: Schutzhand-schuhe + Schutzanzug tragen. Technische Schutzvorrichtungen während des Ausbringens (z.B. geschlossene Traktorkabine) können die vorgeschriebene persönliche Schutzausrüstung ersetzen, wenn gewährleistet ist, dass sie einen vergleichbaren oder höheren Schutz bieten." Mehr über Goltix Compact von BAYER erfahren Sie hier