Ausgewählte Nachrichten

"Nathan der Weise" und die weisen Bienen

"Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit für dieses erstaunliche 250 Jahre alte Stück. Unglaublich, wie Lessing mit diesem Stück so aktuell sein kann. Es wäre allerdings eine grobfahrlässige Unterlassung, wenn ich als Nathan der Weise nicht auf ein anderes weises Wesen hinweisen würde. Die Biene! Die weise Biene!«Mit diesen Worten wandte sich der berühmte Schauspieler August Zirner vor kurzem nach seinem Auftritt an das Publikum. August Zirner gastierte als Nathan der Weise in der Inszenierung der Münchner Volksbühne (Regie: Christian Stückl) auf Einladung von Bayer/Kultur in Leverkusen. Vor rund 780 Zuschauern – größtenteils Mitarbeitende von Bayer – sagte er:
»Ich weiß, dass alle, die hier in diesen heiligen Hallen versammelt sind, um die Diskussion wissen: das Zusammenwirken von Glyphosat und den hier hergestellten Pestiziden gefährdet den Orientierungssinn der Bienen. Bienen ohne Orientierung finden nicht zu den Pflanzen, die sie bestäuben wollen. Das ist wissenschaftlich erwiesen. Dem Argument, dass Pestizide notwendig sind, um den Welthunger zu verhindern, widersprechen die unabhängigen Wissenschaftler des Weltagrarrates der UNO. Im Gegenteil: orientierungslose Bienen gefährden unseren Ernährungszyklus viel mehr!Ich als Nathan der Weise – als Handelsmann – möchte den Handelsleuten, die hier in diesem Raum vertreten sind, dringend empfehlen, bei ihren zukünftigen Geschäften der Biene mehr Aufmerksamkeit zukommen zu lassen und hoffentlich auch ihre Liebe. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.«

Wir finden, dieses Engagement von August Zirner ist vorbildlich und nachahmenswert. Dazu brauchen wir nur ein kleines Quäntchen Mut.

Prof.A.Andrioli:"Europa zerstört unsere Natur..."

Europa will billige Lebensmittel. Doch das hat verheerende Auswirkungen, zum Beispiel in Brasilien. Professor Antonio Andrioli ist damit täglich konfrontiert... Lesen das Interview aus schrot&korn März 2018 hier

Genauso empfehlen wir die Aktion "EKLIG-10%Billiger als zu KAISER´S ZEITEN" der Christlichen Initiative Romero (CIR), die aufmerksam und mobil amchen möchte gegen Ausbeutung hier wie im Globalen Süden, gegen Intransparenz und massiven Pestizideinsatz in den Produktionsländern...Informieren Sie sich und machen Sie mit hier

Offener Brief zu Beginn der Gartensaison 2018

Auch dieses Jahr haben wir einen Offenen Brief an den Medien geschickt und hoffen auf Abdruck und guter Resonanz

Frühlingszeit = Gartenzeit = Freudenzeit!!  Aber ohne Pestizide!

Wir erinnern uns alle noch an die skandalöse Entscheidung der EU-Kommission bzgl. Glyphosat. Kein Trost ist die Tatsache, dass das EU-Parlament jetzt einen Ausschuss zur Klärung dieses Vorgangs eingesetzt hat. Denn leider gilt der Satz „Frühlingszeit ist Freudenzeit“ nicht für alle Lebewesen im Garten und in der Natur! Denn Frühlingszeit ist für viele auch die Zeit, um Wege in und zu den Hausgärten, Garageneinfahrten, aber auch Gartenflächen mit Spritzmitteln zu bearbeiten! Und diese sind erfahrungsgemäß einfach zu besorgen – Gartencenter, Baumärkte u.a. locken mit „billigen“ Angeboten aus der Giftküche großer Chemiefabriken. So mancher Kleingärtner und Häuslesbesitzer ver-wendet diese Mittel allzu sorg- und bedenkenlos und lässt sich von den Lockangeboten der Märkte verführen. So wird eines der bedenklichsten Mittel, „Roundup“, weiterhin angeboten und die Kassen der Märkte und der Agrarkonzerne gefüllt.

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Fusion von BAYER und MONSANTO stoppen

DIe Zivilgesellschaft macht mobil und wemove.eu ruft auf diesen Appell zu unterzeichen. Bitte leiten Sie diese Aktion in Ihrem Freundeskreis weiter und empfehlen die Teilnahme. Denn es droht  eine noch nie dagewesene Konzentration in der Agrarwirtschaft. Die drei neuen Agro-Giganten (Dow Chemical und Dupont, ChemChina und Sygnenta, sowie Bayer und Monsanto) würden 70 Prozent der weltweiten agrochemischen Produktion kontrollieren und 60 Prozent des globalen Saatgut-Markts. Das kann die zuständige EU- Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager noch verhindern.

Protestieren Sie! Zeigen Sie durch Ihre Unterschrift Gesicht! Empören wir uns gemeinsam! Unterzeichnen Sie diesen Appell:"Eine Fusion von Bayer und Monsanto wäre eine Katastrophe für unsere Landwirte und fatal für Natur und Artenvielfalt. Wir fordern deshalb: Sagen Sie Nein zu dem Mega-Deal und verhindern Sie, dass wir Menschen und die Umwelt schweren Schaden nehmen. Wir verlangen außerdem, dass Sie ihre Entscheidungsfindung vollständig  transparent machen."

Nach dem Klimawandel leugnet die US-Regierung die Risiken der Gentechnik

Kennen Sie Genome Editing/CRISPR? Die  neue Wunderwaffe und Gelddruckmaschine aus den Forschungslaboren der Agrokonzerne und den von ihnen unterstützten Uni-Laboren weltweit...In den USA dürfen immer mehr Pflanzen, die mit Genome Editing manipuliert wurden, ohne Zulassung als gentechnisch veränderter Organismus (GVO) vermarktet werden. Der Entwickler einer Pflanze muss lediglich der zuständigen Behörde APHIS im US-Landwirtschaftsministerium darlegen, mit welchem Verfahren er welche Änderungen im Erbgut hervorgerufen hat.

USA sind mal wieder die Vorreiter einer verhängnisvollen wissenschaftlichen Erfindung! Lesen Sie hier mehr . Sind bald ähnlich lasche Zulassungsregeln wie in den USA bei uns hier in Europa Standard?

Was versteckt sich hinter den Buchstaben "CRISPR"? und was sind die Risiken? Informieren Sie sich!

Platzverweis für Bienengifte

Wir rufen alle auf sich an der Aktion des Umweltinstituts München zum Schutz der Bienen und Insekten und damit unser aller Gesundheit zu beteiligen...Pestizide gefährden Bienen und andere Insekten. Um rund 76% ist deren Zahl in den letzten 30 Jahren zurückgegangen. Schreiben Sie jetzt Umweltministerin Hendricks und Agrarminister Schmidt, damit sie die schlimmsten Insektengifte von den Äckern verbannen! Unterschreiben Sie hier

Glyphosat-Alternative aus der Distel?

Diese Meldung lässt hoffen .... Doch lesen Sie selbst hier  Es gilt den Stimmen verantwortungsvoller Bauern Gehör zu verschaffen... Molkerei Berchtesgardener Land macht es vor.. Es geht auch ohne Glyphosat. Wir brauchen das nicht...

Wir empfehlen Ihnen auch nochmals die Dokumentation "Ist eine Landwirtschaft ohne Pestizide möglich?"

Sonderausschuss zu Glyphosat-Verfahren eingesetzt

Das EU-Parlament hat in einer Entschließung, die im Oktober angenommen wurde, feststellte, dass die Freigabe der so genannten "Monsanto-Papiere" des Unternehmens, das Roundup® – dessen Hauptwirkstoff Glyphosat ist – herstellt, Zweifel an der Glaubwürdigkeit einiger Studien aufkommen lässt, die bei der Sicherheitsbewertung von Glyphosat in der EU verwendet werden.  Auf Initiative der Grünen/EFA-Fraktion hat das Europäische Parlament Anfang Februar 2018 einen Sonderausschuss zum Zulassungsverfahren für Glyphosat und andere Pestizide eingerichtet. Der Sonderausschuss soll folgendes bewerten: Das Zulassungsverfahren für Pestizide in der EU; Potenzielle Mängel bei der wissenschaftlichen Bewertung und Zulassung von Stoffen; Die Rolle der Europäischen Kommission bei der Erneuerung der Glyphosat-Lizenz, Mögliche Interessenkonflikte im Genehmigungsverfahren; Die Rolle der EU-Agenturen und die Frage, ob sie über ausreichend Personal und Finanzmittel verfügen, um ihren Verpflichtungen nachzukommen.

                                                      

Maria Heubuch (EU-Parlamentarierin "Die Grünen/EFA"):  "Wir brauchen eine völlig unabhängige Prüfung der Pestizide. Hersteller sollen ihre Produkte nicht mehr selbst prüfen, da Interessenskonflikten sonst vorprogrammiert sind. Alle erhobenen Daten, etwa über die Risiken der Pflanzengifte, müssen für die Öffentlichkeit zu 100 Prozent zugänglich gemacht werden. Nur so können andere Wissenschaftler*innen und Institute überprüfen, ob Fehler gemacht worden sind. Im Mittelpunkt muss das Vorsorgeprinzip stehen: Denn wer Pestizide erst verbietet, wenn die Insekten schon tot und die Gesundheit der Bürger*innen und Bäuer*innen ruiniert ist, bedient nur das kurzfristige Interesse von Monsanto & Co. Das ist fahrlässig."...

Andersrum, bitte! - Nachdenkenswert!

"....Andersrum, bitte!
Ich sitze in der Straßenbahn und starre auf meine Ein käufe.Ich bin eine bewusste Einkäuferin, alle Lebensmittel,die ich einkaufe, sind mit „bio“ gekennzeichnet. Und plötzlich ist mir klar: Ich will das nicht mehr. Ich kann diesenganzen Bio-Quatsch nicht mehr hören und sehen. Ich will, dass endlich jene Produkte gekennzeichnet werden, die NICHT bio sind. Weil: Bio ist das Normale, Natürliche.So, wie  e in Lebe nsmittel sein soll. Warum umalles in der Welt muss das extra gekennzeichnet werden?Andersrum wäre richtig. Alles, was mit Pestiziden behandelt,mit Zusatzstoffen vollge-pumpt oder gentechnischverändert ist, müsste dementsprechend ausgewiesensein. Also statt der Kennzeichnung „Bio-Tomaten aus Österreich“ bitte die Kennzeichnung „chemisch behandelteTomaten aus Spanien“. Statt der Kennzeichnung „Bio-Eier  aus Freilandhaltung“ bitte die Kennzeichnung „Eieraus Käfighaltung“. Und statt der Kennzeichnung „Bio-Fleisch“ bitte die Kennzeichnung „Fleisch mit Antibiotika“. Das würde unser Einkaufsverhalten nachhaltigverä ndern. Von einer Sekunde auf die andere....."  Auszug aus Eva Schlegl, "Hin und retour.101 Fahrten, die im Kopf bewegen" Morawa-Verlag 2017

Wahrheit kommt immer mehr ans Licht!

Dank mutiger, nicht "gekaufter" WissenschaftlerInnen weiltweit kommen immer neue Wahrheiten ans Licht. So hat Prof.Dr.Seralini in einer Studie Schwermetalle in glyphosathaltigen Pestiziden nachgewiesen. Der französische Wissenschaftler hat in elf glyphosathaltigen Pestiziden Schwermetalle wie Arsen, Kobalt, Nickel und Blei nachgewiesen. Außerdem zeigte seine Studie, die jüngst in der Zeitschrift „Toxicology Reports“ veröffentlicht wurde, dass Glyphosat erst in der Mischung mit Zusatzstoffen seine giftige Wirkung entfalten kann. Lesen hier mehr!

Auch dies ist ein Grund mehr sich an der Konsultation der EU-Komission als BürgerIn teilzunehmen.