Ausgewählte Nachrichten

Gentechnik oder nicht Gentechnik? Das ist hier die Frage!!

Für uns und viele andere nicht! Wer sich über Risiken der neuen Gentechnik  informieren möchte, hat in der neuen natur.post auf S.16-20 die Möglichkeit. Experten und Besucher diskutieren beim "Rapunzel Gentechnik-Forum über die Risiken der neuen Gentechnik".

Ebenfalls gute Argumente und Initiativen lesen Sie auf den Seiten des Testbiotech-Instituts von Dr.Christoph Then. ".....wer den öffentlichen Diskurs in den Leitmedien oder auch auf Twitter verfolgt, könnte schnell den Eindruck bekommen: „Die Wissenschaft" mit zum Teil renommierten ForscherInnen, die in bekannten und ehrwürdigen wissenschaftlichen Institutionen tätig sind, verkündet unisono: Neue Gentechnik sollte dereguliert werden, denn sie mache nichts anderes als das, was in der Natur ohnehin ständig passiert.
Wir haben jetzt etwas über die angeblich unabhängigen WissenschaftlerInnen recherchiert (mehr dazu). Dabei zeigt sich: Viele der ForscherInnen, die klar Position beziehen und lautstark eine Deregulierung fordern, verfolgen auch eigene wirtschaftliche Interessen. Wir haben uns exemplarisch einige jener ProtagonistInnen angeschaut, welche „am lautesten schreien" und auch in den Leitmedien immer wieder als ExpertInnen angeführt werden, die sich für eine Deregulierung aussprechen: Beispielsweise haben viele selbst Patente in diesem Bereich angemeldet. Lesen Sie mehr hier!

Aufrufen möchten wir auch noch zur Teilnahme an der Mitmachaktion von Testbiotech anlässlich der EU-Wahl im Mai 2019 "Risiken der Gentechnik: mehr Vorsorge und Schutz von Mensch, Tier und Umwelt!". Schreiben auch SIE an den Kandidaten der EVP-Fraktion Manfred Weber.

GOOD NEWS ! Bad news!

1. Krebserkrankung eines Klägers: Nach Glyphosat-Urteil: Luxemburgs Regierung will Verbot: Ende 2018 erkannte ein Luxemburger Gericht das Krebsleiden eines Klägers als Berufskrankheit an und stufte glyphosathaltige Herbizide als Risikofaktor ein. Luxemburgs Regierung war bereits 2017 gegen die EU-weite Zulassungsverlängerung für Glyphosat, jetzt greift sie zum Verbot.

2. Geheime BAYER-Studien zu Glyphosat veröffentlicht! Die beiden EU-Parlamentarier der GRÜNEN Martin Häusling und Sven Giengold schreiben "Nach unserer Klage beim EuGH veröffentlicht BAYER jetzt alle Glyphosat-Studien. Ein Meilenstein für #Transparenz im Sinne von Umwelt und Gesundheit!" - Sind wir mal gespannt, was da zu Tage tritt!

3. Eine "Bad-news" kommt aus Weinstadt im Remstal: Glyphosat-Verbot in Weinstadt scheitert - Es gibt noch viel Überzeugungsarbeit zu leisten! Wir werden wachsam sein, auch bei den Kommunalwahlen. Hier werden wir die Parteien/KanditInnen nicht wählen, die sich nicht für Schritte hin zu einer tatsächlcihen Agrarwende engagieren.

 

Wir gratulieren der bayr. Bewegung "Rettet die Bienen"

Gestern (3.4. um 15.30 Uhr) verkündigte die bayrische Staatsregierung: "Wir setzen das Volksbegehren 1:1 um". Die Bienen, Hummeln, Schmetterlinge, Vögel...die Menschen und der Naturschutz werden die Sieger sein! "Markus Söder und Hubert Aiwanger kündigen einen großen Gesellschaftsvertrag an, der endlich der Artenvielfalt eine Chance bieten soll. Einer der Bausteine ist die Übernahme des Volksbegehrens Artenvielfalt. Wir sind sehr glücklich und wissen aber gleichzeitig: Unsere Arbeit ist noch nicht zu Ende. Jetzt haben wir die Aufgabe, neben dem Volksbegehren weitere sinnvolle Massnahmen und Forderungen in den Runden Tisch einzubringen. Das Mandat haben wir. Mehr als 1,8 Millionen Bürger*innen sitzen hinter uns am Runden Tisch. Liebe Bayern und in Bayern Wahlberechtigte, liebe Spender*innen, liebe ehrenamtliche Helfer*innen, liebe Aktionsbündnisse, liebe Bündnispartner, liebes Team: Danke!" Wer sich mehr informieren möchte aus 1.Hand, klickt hier

Nur noch wenige Tage - Unterstützen Sie HEUTE noch die Petition Pestizidkontrolle bis Anfang Mai

Ein Imkermeister geht in die Offensive - zuoft hat er das Leiden und Sterben seiner und vieler anderer Völker angemahnt..Er ruft auf - "Unterstützen Sie meine Bundestagspetition "Pestizidkontrolle" Bitte machen Sie mit bei meiner Petition an den Bundestag zum Schutz von Mensch und Biene vor Pestiziden". 

Der mörderische Wahnsinn gegen Bienen, Wildbienen, Hummeln, Schmetterlinge und Bodenlebewesen geht weiter. Erst am 28.3. hat das zuständige BVL das Insektizid Carnadine mit dem Wirkstoff Acetamiprid, einem Neonikotinoid, für 120 Tage im Zuckerrübenanbau – bis 22.07.2019 gelassen.

Trotz deutlicher Warnungen renommierter Wissenschaftler, trotz des Freilandverbots für drei verwandte Neonikotinoide, trotz Millionen von Menschen, die sich im bayerischen Volksbegehren für den Schutz von Insekten eingesetzt habe. Der EU-Parlamentarier Martin Häusling schreibt dazu: „Mit der einen Hand hält Frau Klöckner sich das Ohr zu, mit der anderen hält sie das Steuer und manövriert unbeirrt in die ökologische Katastrophe.“ Das ist doch ein Skandal!!!

Freies Saatgut statt Konzerngetreide

Weizen ist eine der am weitesten verbreiteten Nutzpflanzen weltweit. Bäuerinnen und Bauern haben seit jeher Nachbau betrieben, das heißt: sie bewahren einen Teil der Ernte auf, um diesen wieder auszusäen - das ermöglicht ihnen eine gewisse Eigenständigkeit. Den industriellen Saatgutfirmen ist dies jedoch ein Dorn im Auge. Sie können mit Hybridsaatgut ihren Absatz vergrößern, wenn die Landwirte jedes Jahr neue Saat kaufen müssen – die Vielfalt der angebotenen Sorten sinkt und Bauernhöfe geraten in Abhängigkeit von Bayer, Monsanto und Co.

Frühlingszeit - Gartenzeit!

Auch zum Frühlingsbeginn wollen wir 2019 appellieren: Frühlingszeit = Gartenzeit = Freudenzeit!!  Aber BITTE ohne Pestizide! Denn Frühlingszeit ist für viele auch die Zeit, um Wege in und zu den Hausgärten, Garageneinfahrten, aber auch Gartenflächen zu bearbeiten! Und diese Mittel sind weiterhin einfach zu besorgen – Gartencenter, Baumärkte u.a. locken mit „billigen“ Angeboten aus der Giftküche großer Chemiefabriken. So mancher KleingärtnerInnen und HäuslesbesitzerInnen verwendet diese Mittel allzu sorg- und bedenkenlos und lässt sich von den Lockangeboten der Märkte verführen. So wird eines der bedenklichsten Mittel, „Roundup“ weiterhin angeboten, damit die Kassen der Märkte und der Agrarkonzerne gefüllt werden. Doch es gibt Alternativen!! Welche? Hier einige Tipps! 

Wir tun was für Bienen - Ratgeber für bienenfreundliches Gärtnern - hier gehts zum Download

Dein Bienengarten - Paradies für Bienen, Schmetterlinge ...- Umweltinstitut München

Gärtnern ohne Gift - NABU -Broschüre

Umweltschutz im Garten - BUND-Broschüre

Die n*Gruppe Marbach lädt auch mit vielen Tipps zum Mitmachen ein - Mitmach-Garten für alle Marbach a.N.

Zwei Filme zumThema Boden und Agrarwende

Chemieeinsatz in der LW: Böden laugen aus und werden immer weniger fruchtbar, Trinkwasser ist in immer höher werdenden Maße mit Nitrat u.a.D. verschmutzt, immer mehr Tier- und Pflanzanarten sind bedroht! Doch es geht auch anders - Alles könnte anders sein - Sehen Sie hier den Bericht "Wie schaffen wir die Agrarwende?" Gelingensgeschichten! ...."wir Bauern haben das Potential für den Klimaschutz in der Hand, im wahrsten Sinne des Wortes.." Michael Reber Landwirt aus dem Hohelohischen im Film.

Vermüllt und verseucht - Böden in Gefahr: In unseren Böden liegt bis zu zwanzigmal so viel Mikroplastik wie im Meer. Granulate aus Sportplätzen, Müll im Kompost und der Abrieb von Autoreifen sind inzwischen überall zu finden. Schauen Sie hier herein! "planet e." dokumentiert, wie viel Mikroplastik inzwischen in unsere Böden eingedrungen ist und welche Auswirkungen das dauerhaft haben kann.

Heute attac - morgen _ _ _ _ ?

Die Angriffe auf die Zivilgesellschaft in Europa nehmen zu - auch in Deutschland. Höhepunkt war die Aberkennung der Gemeinnützigkeit von attac, einer globalisierungskritischen NGO, die sich für Steuergerechtigkeit, gegen Steuerflucht etc. einsetzt. Informieren Sie sich hier

Viele engagierte MitbürgerInnen teilen die Ansicht, dass eine Demokratie ohne eine Zivilgesellschaft nicht funktioniert und somi letztendlich den Interessen der großen Lobbyorganisationen zum Opfer fallen. Deshalb erhebt sich auch nach dem Urteil zu attac und campact Widerstand in unserem Lande. Lesen Sie bitte hier und unterzeichnen Sie die Petition "Stoppt den Angriff auf die Zivilgesellschaft"

Wer beschützt die Konzerne vor ihren Investoren? - BlackRock, Vanguard und Co. – die Gewinner hinter der Fusion

Zum Desaster rund um BAYERMonsanto erschien ein interessanter Beitrag erschien auf den Nachdenkseiten. "Bereits im vergangenen Jahr verurteilte ein US-Gericht die Bayer AG zur Zahlung von 78 Millionen Dollar Schmerzensgeld an einen Mann, der durch Glyphosat an Krebs erkrankte. Gestern machte ein weiteres Geschworenengericht Glyphosat für die Krebserkrankung eines US-Bürgers verantwortlich. 11.000 vergleichbare Klagen stehen noch aus und selbst das ist nur die Spitze des Eisbergs. Die Bayer AG hat im letzten Jahr mit Monsanto auch sämtliche Schadensersatzansprüche an den Glyphosat-Hersteller übernommen. Die Risiken waren bekannt und wurden doch ignoriert. Daran könnte nun sogar der gesamte Konzern zu Grunde gehen und mit ihm zehntausende Arbeitsplätze. Warum schützt der Staat Konzerne nicht vor sich selbst, ihrem Management und kurzsichtigen Investoren?" Hier geht`s zum Artikel

Wahrheit und Gerechtigkeit kommen ans Tageslicht

Die Jury hat entschieden: Glyphosat ist krebserregend. 

Das Herbizid Roundup der Bayer-Tochter Monsanto ist maßgeblich verantwortlich dafür, dass der Rentner Edwin Hardeman an Lymphdrüsenkrebs erkrankte. Das entschied die Jury eines US-Bundesgerichts in San Francisco und schickte damit die Bayer-Aktie auf Talfahrt. Der in San Francisco verhandelte Fall ist ein „Bellwether Case“, das ist eine Musterklage, die als richtungsweisend für weitere derartige Prozesse gilt. Allein bei Richter Vince Chhabria, der den Fall Hardemann gegen Monsanto verhandelte, liegen über 760 weitere Klagen auf dem Schreibtisch. Insgesamt hatten Krebspatienten oder ihre Angehörigen bis Ende Januar in den USA 11.200 Klagen gegen Bayer eingereicht. Mehr Infos finden Sie in der Tagespresse oder auch hier