Ausgewählte Nachrichten

Vortrag am 9.Juni 2016 "TTIP und CETA - Was steckt dahinter?"

Donnerstag 9.Juni  19 Uhr  Schlosskeller Marbach a.N. Strohgasse

Die beiden Referenten vom „Greenteam Schwabenpower“ (Schüler eines Gymnasiums in Leonberg) werden den Anwesenden erklären, was die Kürzel „TTIP“ und „CETA“ bedeuten und welche Auswirkungen diese beiden Abkommen haben werden. Mehr Infos über diese beiden beeindruckenden jungen Menschen vom Greenteam Schwabenpower lesen Sie hier

 

 

TTIP-Skepsis wächst - Jetzt versuchen sie es mit der Brechstange!

"TTIP-Skepsis bei US-Bürgern und Deutschen wächst" - Zehntausende gingen am 23.April in Hannover auf die Straße - Diese Meldungen zeigen: TTIP wird immer schwerer vermittelbar. Die Menschen wollen dies nicht. Und doch heißt es: "Obama und Mergel drängen bei TTIP zur Eile". Diese Meldungen zeigen: Statt sich ernsthaft mit den vielen berechtigten Kritikpunkten gewissenhaft und transparent auseinanderzusetzen, statt die derzeitigen Verhandlungsergebnisse den europäischen ParlamentarierInnen zur Verfügung zu stellen, statt die Geheimbünde und Lobbyzirkel zu entzaubern, werden die TTIP Befürworter in den Parteien, in den Medien, in den Parlamenten, in den Lobbyverbänden der mächtigen Konzerne die Brechstange und andere Werkzeuge herausholen. Ziel: Irreführung der Bevölkerung, Verharmlosung der Folgen und Auswirkungen....

Doch unsere Bewegung geht weiter! Wir werden wie in Marbach 2014 und 2015, wie im Oktober 2015 in Berlin und jetzt  im April 2016 diese große TTIP-Werbeshow durchkreuzen. Wir sind auf einem guten Weg! Lesen Sie z.B.  hier mehr! oder auch hier

Am 9.Juni laden wir alle um 19 Uhr nach Marbach in den Schlosskeller ein! Thema: TTIP/CETA - Was steckt dahinter?

Und noch eine erfreuliche Nachricht! "Aus den europäischen Kommunen soll nach einem Treffen in Barcelona der Widerstand gegen umstrittene Freihandelsabkommen entwickelt werden". Lesen Sie hier mehr

"EU-Parlament kritisert EU-Kommission wegen Glyphosat und stimmt doch dafür...

In einer PM von Maria Heubuch (MdEP) heißt es, dass das Europäische Parlament heute 13.4.2016 eine Entschließung zum Vorschlag der EU-Kommission verabschiedet hat, die Zulassung des Pestizidwirkstoffs Glyphosat bedingungslos (mit einer Ausnahme, Verbot des Zusatzstoffes POE-Tallowamin) um weitere 15 Jahre zu verlängern. Die Entschließung übt wichtige Kritik am Kommissionsvorschlag ...Leider konnte sich eine Mehrheit nicht dazu durchringen, das Pestizid vollständig vom Markt zu nehmen, sondern forderte nur eine Zulassung für 7 anstatt für 15 Jahre.“ Die Entschließung des EU-Parlaments fordert darüber hinaus, zumindest die Anwendung von Glyphosat in Privatgärten, in öffentlichen Parks und auf Spielplätzen sowie Vorernte-Behandlungen zu verbieten bzw. zu beschränken. Angekreidet wurde auch, dass die EFSA weiterhin wichtige Daten zur Gefährlichkeit von Glyphosat unter Verschluss hält...."

Wir fragen uns mit der Mehrheit der EU-BürgerInnen, warum das EU-Parlament dann diesen Beschluss gefasst hat. Was jetzt noch bleibt: Aufmerksam sein und Landwirte/Winzer fragen, wie sie zu Glyphosat stehen, ob sie es anwenden und ggfs. dann auch Produkte von hiesigen Landwirten in den Regalen zu lassen. "Jetzt kämpfen wir mit der gleichen Waffe – nämlich mit der Macht unseres Geldes."

Und dann gibt es ja noch diese AKTION: Fordern wir zusammen mit vielen die EU-Kommissare und Abgeordnete auf, ihren Urin auf Glyphosat testen zu lassen! Schreiben Sie Ihre Abgeordneten an - z.B. Herrn Wieland (CDU, Mitglied im Präsidium des EU-Parlaments) - Adresse: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Nähere Infos zur Aktion finden Sie hier.Und wenn Sie sich an der Aktion auch beteiligen wollen, um die Allgegenwart von Glyphosat zu belegen, hier gehts zur Urinale2016

 

UNFASSBAR! UNGLAUBLICH! SKANDALÖS!

Diese Worte reichen wohl nicht mehr aus, um das einzuschätzen, was sich da in der GroKo und den Lobbygängen zusammenbraut. Die Bundesregierung will Glyphosat weiter erlauben...Wir haben in den letzten Monaten gelesen: "Ein Verzicht auf Glyphosat wäre möglich, zeigt eine Studie.... Die Bürger in den fünf größten europäischen Staaten für Verbot...." Doch mit der heutigen Meldung aus der Süddeutschen Zeitung wird überdeutlich: Die Bundesregierung ist mal wieder vor der Agroindustrie eingeknickt. SZ: "Erlauben oder nicht? Umstritten war bislang, welche Position Deutschland bei der für Juni erwarteten Entscheidung in Brüssel einnimmt. Die Europäische Chemikalienagentur (ECHA) prüft derzeit noch im Auftrag der Bundesregierung, ob das Pestizid Krebs erregt. Obwohl die Ergebnisse noch gar nicht vorliegen, ist die Entscheidung nach Informationen der Süddeutschen Zeitung bereits gefallen: Berlin gibt für eine Neuzulassung grünes Licht. So geht es aus einem Schreiben des Agrarministeriums im Namen Deutschlands an die EU-Kommission von Ende März hervor."

Satte Gewinne von Monsanto, BAYER, BASF und Co. zählen mehr als seriöse wissenschaftliche Studien, als das für Europa geltene Vorsorgeprinzip... Protest war wichtig und wird es in den nächsten Tagen auch bleiben.... Klicken Sie hier. Interessant ist auch der Offene Brief des BUND Ba-Wü an Minister Bonde.

TV-Tipp 14.April 3sat "Rasse, Blut und Gene...

...der neue Rassismus und die  "Neuzüchtung des Menschen" - ab 20.15 Uhr auf 3sat. Mehr hier

Monsanto und der Leseraum - kein Scherz!

EU drängt auf Veröffentlichung der Glyphosat-Studien und Monsanto bietet einen Leseraum an! Kein Witz oder verspäteter April-Scherz! Lesen Sie die ganze SZ-Story hier 

Kommt uns das nicht bekannt vor? TTIP und der Leseraum für Abgeordnete! Jetzt also noch ein Leseraum!

TV Tipp 7.April 3sat Themenschwerpunkt "Grüne Gentechnik"

Do 7.April 18.30 Uhr "nano spezial: Züchters Traum"

Do 7.April 20.15 Uhr "Schöne neue Gentechnik - Revolution in der Pflanzenzucht" -

21.00 Uhr Scobel "Die neue grüne Gentechnik"

7 Minuten Einspieler:  "Der Gen-Code ist kein Computer-Code" - Patente erschweren die Risikoforschung: Die Zürcher Agrarökologin Angelika Hilbeck hält eine Patentierbarkeit geneditierter Organismen für den größten Forschungsanreiz.

Buchtipp "Handbuch Agrogentechnik" von Christoph Then

Ein neues biotechnisches Werkzeug, die Genschere CRISPR, revolutioniert die Gentechnik. Sie ist günstig und einfach anzuwenden - jeder Laborant kann damit ins Erbgut von Pflanzen eingreifen. Mit CRISPR ist Gentechnik nicht mehr den großen Saatgut- und Chemiekonzernen vorbehalten.

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Freie Fahrt für Abzocker - Rumänien im Würgegriff eines Konzerns

Freie Fahrt für Abzocker? Die Verhandlungen zum Transatlantischen FreihandelsabkommenTTIP stocken. Eine der schwierigsten Hürden sind die umstrittenen Schiedsgerichte, die zur freien Fahrt für Abzocker werden könnten.Tatort: Rumänien. Kläger: Der kanadische Bergbaukonzern Gabriel Resources. Angeklagt: Staat Rumänien. Klageort:  New York - Schiedsgericht ICSID (International Centre for Settlement of Investment Disputes) bei der Weltbank gegen das Land Rumänien. Die Firma will in Siebenbürgern mit Cyanid Gold schürfen, giftige Schlacke-Stauseen wären die Folge. Doch sehen Sie selbst hier

Das Manuskript zur Sendung finden Sie hier - es eignet sich als Anhang für ein Protestbrief an Ihre Abgeordneten in Brüssel, an den SPD-Vorsitzenden Gabriel und an den Vorsitzenden des Handelsausschusses Bernd Lange (SPD) - Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! . Denn der Fall zeigt deutlich, was auf die europäischen BürgerInnen zukommt...

Freie Fahrt für Abzocker - Rumänien im Würgegriff eines Konzerns

Freie Fahrt für Abzocker? Die Verhandlungen zum Transatlantischen FreihandelsabkommenTTIP stocken. Eine der schwierigsten Hürden sind die umstrittenen Schiedsgerichte, die zur freien Fahrt für Abzocker werden könnten.Tatort: Rumänien. Kläger: Der kanadische Bergbaukonzern Gabriel Resources. Angeklagt: Staat Rumänien. Klageort:  New York - Schiedsgericht ICSID (International Centre for Settlement of Investment Disputes) bei der Weltbank gegen das Land Rumänien. Die Firma will in Siebenbürgern mit Cyanid Gold schürfen, giftige Schlacke-Stauseen wären die Folge. Doch sehen Sie selbst hier

Das Manuskript zur Sendung können Sie hier downloaden - es eignet sich als Anhang für ein Protestbrief an Ihre Abgeordneten in Brüssel, an den SPD-Vorsitzenden Gabriel und viele mehr.

 

"Beugen Sie sich nicht erneut dem Druck von Bayer, BASF" Herr Schmidt - Bienengifte müssen verboten bleiben!

 Neonikotinoide sind für Bienen tödlich. Letztes Jahr noch hat Agrarminister Schmidt die Pestizide deswegen verboten. Jetzt gibt er dem Druck von Bayer, BASF und Co. nach – und könnte die Bienenkiller schon in den nächsten Tagen wieder erlauben. Campact u.a. rufen dazu auf, einen Appell an Schmidt zu unterzeichnen - hier können Sie den Stachel ansetzen! Informieren Sie sich dort, wie Agrarminister Schmidt das Verbot nun aufweichen will. Hier können Sie sich über den "Der Fluch der Neonikotinoide" informieren.