Ausgewählte Nachrichten

Am 1.April sind wir auf der Messe FAIR HANDELN

Am Donnerstag 31.3. werden die Messen FAIR HANDELN und SLOW FOOD eröffnet. Unser Verein wird am 1.April von 14 -18 Uhr unsere Anliegen "Gentechnikfreie Lebensmittel, TTIP/CETA-Nein danke, Verbot von Glyphosat" mit den BesucherInnen diskutieren. Zusammen mit PoemaDeutschland e.V. sind wir am Stand des Welthauses Stuttgart zu finden. Infos zu FAIR HANDELN hier und zu SLOW FOOD hier. Am 2.4. von 13.30 - 14.30 Uhr wird auf der Forumsbühne in der Halle 7 das Thema "Glyphosat vom Acker auf den Teller – die unterschätzte Gefahr in Feld und Garten" diskutiert. Mehr Infos finden Sie hier

Licht ins Glyphosat-Dunkel - Herr Minister!

Bis Freitag läuft eine Frist - Deutschland hat sich bei der Probeabstimmung am 8. März zur EU-Wiederzulassung des Totalherbizids Glyphosat enthalten. Das wissen wir aber nur, weil diese Information inoffiziell aus den Konferenzräumen sickerte. Der verantwortliche Landwirtschaftsminister Schmidt hat die deutsche Öffentlichkeit nicht darüber informiert.

Jetzt müssen wir wieder aktiv werden - Unterstützen Sie die Aktion des BUND "Licht ins Glyphosat-Dunkel" bis Freitag!

Erfolg ermutigt! Nutzen wir den Frühling für uns!

Das war ja mal wieder´ne Woche - gerade auch in Brüssel! Paukenschlag am Dienstag!  Eigentlich schien die Zulassung von Glyphosat in der EU bis zum Jahre 2031 eine ausgemachte Sache zu sein. Doch dann das: am Nein von Frankreich, Italien und den Niederlanden scheiterte dieser perfide Plan. Umweltministerin Barbara Hendricks (SPD) verhinderte eine Zustimmung, für die sich bekanntermaßen ja dieser "industriehörige" Agrarminister Christian Schmidt (CSU) stark gemacht hatte. Damit fehlte in Brüssel die entscheidende Ja-Stimme. Alle, die sich in den letzten Jahren engagiert hatten, konnten jubeln. Und Monsanto, BAYER, BASF&Co. mussten die Sektflaschen wieder zurückstellen. Doch eins ist uns allen auch klar: Sie werden nicht aufgeben,werden weitere industriegesponserte Studien lancieren und neue LobbyistInnen in Stellung bringen  - denn Milliarden Profite winken für ein Gift, das immer mehr Leid über diesen Planeten bringt. Mitte Mai soll wieder abgestimmt werden und deshalb heißt es für uns:

Weitermachen! Wir müssen die Position von B.Hendricks stützen und gleichzeitig den Agroindustrie-Lobby Minister Schmidt dazu bringen, endlich NEIN zu Glyphosat zu sagen!! Dazu benötigt es weiterhin DRUCK! BUND, Greenpeace, foodwatch, Campact und alle anderen werden weitermachen! Wir auch!!! Da ist sicher!!! Schreiben wir Protestbriefe! Nutzen wir die öffentlichen Auftritte der beiden für unseren Protest! Unterstützen wir JournalistInnen und WissenschaftlerInnen, die darüber berichten! Denn die Wahrheit liegt auf der Hand! Und vor allem: Suchen wir das Gespräch mit den Landwirten und Winzern, die diese Gifte jetzt wieder zur Feldvorbereitung einsetzen werden. Es gibt Alternativen!  Empfehlen wir Sendungen wie diese! Oder schauen Sie mal in unseren Medienpool!

Sagen Sie Minister Schmidt Ihre Meinung zu Glyphosat!!

In einem Offener Brief hat sich Prof. Dr. Hubert Weiger, Vorsitzendem des BUND, an den Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) gewandt. Auch Sie können dem Minister noch Ihre Meinung schreiben: Hier und jetzt bitte noch vor dem 7.März!!!

Machen Sie mit - bei der Verfassungsbeschwerde gegen CETA

Da die regierenden Parteien in der Bundesrepublik ihre Zustimmung zu CETA deutlich gemacht haben und das Abkommen keine Kündigungsmöglichkeit beinhaltet, bitten wir Sie jetzt um Ihre Unterstützung für eine Verfassungsbeschwerde gegen die Ratifizierung von CETA, bevor auf beiden Seiten des Atlantiks fundamentale Schutzrechte der Bürger und Bürgerinnen unwiderruflich dem Interesse des entfesselten Freihandels geopfert werden. 

1.Schritt: Hier klicken  2.Schritt: Ausdrucken  3. Schritt: Ausfüllen und unterschreiben 4.Schritt: Absenden bis 12.03.2016 per Post an Frau Marianne Grimmenstein-Balas, Corneliusstr.11, 58511 Lüdenscheid. Infos auch hier im Interview mit dem  Bielefelder Rechtsprofessor Andreas Fisahn hier

Erschreckend! Beschämend!

Die gestrige Bundestagsentscheidung (25.02.2016) gewährt uns tiefe Einblicke in das Netzwerk der Lobbyisten der Agro- und Chemieindustrie in Berlin und in das Abstimmungsverhalten der GroKo-Parteien. 

So wurde am Tag der Veröffentlichung der Glyphosatbelastung  von Bier der gestrige Antrag der Grünen im Bundestag, die Glyphsat-Entscheidung in Brüssel zu vertagen, um noch mehr objektiv-wissenschaftliche Informationen zu diskutieren, von der GroKo abgelehnt.  Auch und das ist beschämend von der SPD-Fraktion. Leider hat keine namentliche Abstimmung stattgefunden. Im Protokoll heißt es: "Mit 446 Nein-Stimmen bei 117 Ja-Stimmen und drei Enthaltungen hat der Bundestag am 25. Februar einen Antrag von Bündnis 90/Die Grünen (18/7675) abgelehnt, die „voreilige Neuzulassung von Glyphosat“ zu stoppen. Der Antrag bezog sich auf den EU-Vorschlag für eine Durchführungsverordnung der Kommission zur Erneuerung der Zulassung von Glyphosat. Die Grünen wollten die Bundesregierung auffordern, aus Gründen des vorsorgenden Gesundheits- und Umweltschutzes einer Zulassungserneuerung von Glyphosat für 15 Jahre zum jetzigen Zeitpunkt nicht zuzustimmen und eine Vertagung der Abstimmung zu beantragen, um Politik und Öffentlichkeit ausreichend Zeit zu geben, zu dem endgültigen Entscheidungsvorschlag der Europäischen Kommission Stellung zu nehmen. Glyphosat sei mengenmäßig das mit Abstand am meisten eingesetzte Pflanzenschutzmittel, finde sich in Boden, Wasser und Luft und gefährde die biologische Vielfalt in Deutschland, heißt es im Antrag der Grünen".
Aber: Diese Bundestagsentscheidung heißt noch nicht endgültig, dass in Brüssel am 7. März tatsächlich Glyphosat uneingeschränkt für 15 (!) Jahre verlängert wird!  Beteiligen Sie sich an den unten aufgezeigten Aktionen!  Und schauen Sie mal hier (BR-Reportage "Gift im Essen- Wie gesund sind Obst und Gemüse?")  hinein!

Und dann gibts noch diese Informatiuon rund um die Reaktionen von Brauereien

Glyphosat im Bier! 500 Jahre Reinheitsgebot - ade?!?

Jetzt gehts uns auch noch an die Gurgel! Nach "Glyphosat im Urin" und "Glyphosat in der Muttermilch" - nach "Glyphosat auf den Äckern und in den Hausgärten" schrecken ab heute Meldungen auf:  "Forscher finden Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat im Bier", "Augustiner, Paulaner, Becks & Co: Glyphosat in 14 Biermarken gefunden" ...  Lesen Sie selbst hier oder hier oder hier oder hier    500 Jahre Reinheitsgebot! Ade!?

"Hopfen und Malz - Gott erhalt`s!" -  "Hopfen und Glyphosat - da haben wir den Salat" - "Hopfen, Malz und Glyphosat - Gott verbiet's" -

Doch noch erschreckender sind die immer wiederkehrenden Beschwichtigungsversuche des Ministeriums und des BfR, namentlich in diesem Fall ausgerechnet vom obersten Verbraucherschützer und Landwirtschaftsminister Schmidt (CSU): "Um gesundheitlich bedenkliche Mengen von Glyphosat aufzunehmen, müsste ein Erwachsener an einem Tag rund 1.000 Liter Bier trinken", heißt es in einer Erklärung. Auch Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt hält Gyphosat-Rückstände in Lebensmitteln für unbedenklich. "Gehts noch Herr Minister!" - Sollen wir warten, bis die Forscher dieses Glyphosat im Gehirn von uns Menschen finden? Wir fordern Sie auf, machen Sie Schluss mit dieser Beschwichtigungspolitik und verbieten Sie diese Mittel endlich. Lesen Sie endlich ganz nüchtern die Ergebnisse dieser Untersuchung!

Fordern Sie jetzt von den großen deutschen Brauereien: Glyphosat raus aus dem Bier!

Glyphosat | Bild: BR

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Aktionsbündnis gentechnikfreie Landwirtschaft BW

 http://www.gentechnik-freie-landwirtschaft.de/

Wir sind seit Jahren Mitglied im Aktionsbündnis gentechnikfreie Landwirtschaft BW, arbeiten dort aktiv mit und stiften auch die eine oder andere Aktion an.

DIES MÜSSEN WIR STOPPEN! EU-Kommission plant Freispruch für Glyphosat

Es gibt zur Zeit ja genügend Horrormeldungen - Manche gehen auch verlroen bzw. werden nicht veröffentlicht! ...Wie diese hier!

Die EU-Staaten sollen Anfang März über die Wiederzulassung des Pestizids Glyphosat entscheiden - ein erstklassiger Feispruch trotz besorgniserregender wissenschaftlicher Studien über die Krebserzeugung dieses Pestizids.

Bitte beteiligen Sie sich HEUTE noch an der Aktion vom BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V.) oder von foodwatch e.V. Gewinnen Sie FreundInnen, NachbarInnen, KoellegInnen auch dafür!! Die Zeit läuft! Schreiben Sie auch an den EU-Kommissar für Gesundheit - http://ec.europa.eu/commission/2014-2019/andriukaitis

Informieren Sie die Zeitungsredaktionen und schreiben Sie Leserbriefe! Eine Vorlage sehen Sie hier . Lesen Sie den passenden Artikel "Wiederzulassung steht bevor" aus der MZ vom 22.2.2016 hier

Eins ist sicher: Wir können hinterher unseren Kinder und Enkelkindern nicht mehr sagen, wir hätten davon nichts gewusst! 

Es gibt auch Alternativen zum Pestizideinsatz: Schauen Sie mal hier!  Und informieren Sie sich hier über "Pflanzenschutz? Bitte nachhaltig!"

Fragen Sie Ihre KandidatInnen zur Landtagswahl 2016!

Am Mittwoch 25. 02.  haben Wählerinnen und Wähler im Wahlkreis Vaihingen die Möglichkeit Fragen an die LandtagskandidatInnen zu stellen. Beginn: 19.30 Uhr. Ort: Widdumhof in Münchingen (Schulstr. 4). Eingeladen und zugesagt haben Egon Beck SPD, Claudia Thannheimer CDU, Dr. Markus Rösler Bündnis 90/Die Grünen, Peter Schimke Die Linke, Roland Zitzmann FDP.  3 Themengebiete "Natur und Umwelt", "Verkehr und  Bauen" sowie "Ernährung und Gentechnik" stehen im Fokus der Veranstaltung.

Die Podiumsdiskussion ist eine gemeinsame Veranstaltung der Verkehrs- und Umweltverbände: Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club (ADFC)  Ortsgruppe Strohgäu, Arbeitsgemeinschaft Ökologischer Landbau Baden-Württemberg e.V. (AÖL   e.V.), Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) Ortsverband Korntal-Münchingen, Landfrauen Münchingen, Lokale Agenda 21 Lebenswertes Münchingen, Verein gentechnikfreie Landkreise Ludwigsburg/Rems-Murr e.V. , Verkehrsclub Deutschland (VCD) Ortsgruppe Ludwigsburg

Das Aktionsbündnis gentechnikfreie Landwirtschaft in Ba-Wü hat einen umfangreichen Fragenkatalog zusammengestellt -

1. Wie werden Sie sich/wie wird sich Ihre Partei im Zuge möglicher Koalitionsverhandlungen und durch mögliches konkretes Regierungshandeln dafür einsetzen, dass es trotz Zulassung von gv-Pflanzen in der EU nicht zu einem Anbau dieser Pflanzen in Baden-Württemberg/Deutschland kommt?

14. Wie wird sich Ihre Partei/werden Sie sich auf EU Ebene dafür einsetzen, dass Fleisch, Milch und Eier von Tieren, die mit gentechnisch veränderten Futterpflanzen gefüttert werden, auch entsprechend gekennzeichnet werden müssen?

16. Wie werden Sie sich dafür einsetzen, dass im Rahmen des TTIP die bisherigen EU-Standards im Bereich Landwirtschaft und Lebensmittel geschützt werden?

Alle Fragen können Sie hier einsehen und ausdrucken!