Ausgewählte Nachrichten

Wieder keine Mehrheit in Brüssel! Unser Widerstand geht weiter!

Bei der heutigen Abstimmung der EU-Mitgliedstaaten zur Verlängerung der Zulassung von Glyphosat konnte erneut keine Einigkeit erzielt werden.  Der EU-Kommission bleibt nun die Möglichkeit, die Zulassung erneut den Mitgliedstaaten vorzulegen und notfalls im Alleingang zu entscheiden. Die EU-Kommission hatte vorgeschlagen, die Zulassung von Glyphosat um knapp eineinhalb Jahre zu verlängern. Sobald die Risikobewertung der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) vorliegt, solle die Frage wieder auf den Tisch kommen. EU-Gesundheitskommissar Vytenis Andriukaitis kündigte an, in den nächsten Wochen unverbindliche Maßnahmen zur Risikominimierung vorlegen zu wollen, über die die Mitgliedstaaten separat abstimmen sollen. Den Mitgliedstaaten solle empfohlen werden: glyphosathaltige Pestizide mit Tallowamin-Zusatzstoffen nicht mehr zuzulassen; den Einsatz in öffentlichen Parks, Spielplätzen und Parks zu minimieren; sowie die Vor-Ernte-Anwendung bei Getreide zu minimieren. Wer mehr wissen will über Glyphosat "Wie gefährlich ist es?" - hier!

Eine europäische AGRARWENDE ist DIE ANTWORT auf Monsanto, Bayer und Co. Martin Häusling (MdEP): Wir könnten auf 90 % Glyphosateinsatz verzichten, ohne irgendwelche Folgen..."

Zustimmung für TTIP auf Tiefststand! Bleiben wir dran!

TTIP und CETA in den Papierkorb

ZDF Berlin direkt 5.6.2016: "Das Transatlantische Abkommen steht faktisch vor dem Aus! Ein Indiz dafür: Die Verhandler haben schon damit begonnen, einen Schuldigen zu suchen.." Doch schauen Sie selbst hier

 

Endlich! Ärzte melden sich zu Glyphosat zu Wort!

Der Deutsche Ärztetag hat am 27.Mai auf ihrem 119.Ärztetag vor einer verlängerten Zulassung für Unkrautkiller mit dem Wirkstoff Glyphosat gewarnt. Das Mittel steht im Verdacht, das menschliche Erbgut zu schädigen. „Für gentoxische Effekte besteht nach derzeitiger wissenschaftlicher Meinung kein unschädlicher Schwellenwert“, so die Vertreter der Ärztekammern. Die Pressemitteilung lesen Sie hier

KLAGEN auch Sie mit - gegen CETA!

Das Freihandelsabkommen CETA zwischen der EU und Kanada wurde im Geheimen ausgehandelt. Jetzt droht CETA sogar in Kraft zu treten, noch bevor ein einziges Parlament in den Mitgliedstaaten seine Zustimmung erteilt hat.

Ein Bündnis der Organisationen Campact, foodwatch und Mehr Demokratie  mit großer Unterstützung aus der ganzen Republik halten CETA nicht nur für demokratiepolitisch gefährlich, sondern auch für verfassungsrechtlich bedenklich. Deswegen wenden wir uns an das Bundesverfassungsgericht: Wir wollen überprüfen lassen, ob die vorläufige Anwendung und CETA selbst mit dem Grundgesetz vereinbar sind. Seien Sie dabei! Eins nur ist wichtig: Machen Sie es gleich! 

TTIP/CETA - was steckt dahinter?

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Wir laden alle besorgten Bürgerinnen und Bürger zu einem Vortrag der besonderen Art ein: an diesen Abend werden uns zwei junge Menschen über die Inhalte der umstrittenen Freihandelsabkommen TTIP und CETA informieren. Die beiden Gymnasiasten haben sich in ihrer Gruppe schlau gemacht und treten seit Monaten in der Region Stuttgart auf. Unterstützen Sie uns , drucken Sie das Plakat aus und verteilen es.(Plakat_TTIPCETA_9.Juni_2016_Marbach_c0547.pdf)  Wir freuen uns auf diese beiden Referenten und laden jung wie alt um19 Uhr in den Schlosskeller nach Marbach a.N. ein. Bringen Sie Ihre Kinder und Enkelkinder mit! Denken Sie auch an Ihre GemeinderätInnen, LandtagsabgeordnetInnen, Firmenchefs etc. Denn niemand kann später sagen: "Davon haben wir nichts gewusst".

Lesen Sie den Artikel aus der MZ vom 2.6.2016 mit der Überschrift: "Zwei Schüler trotzen TTIP"

Von TTIP und CETA - Tappt Europa in dieTTIP-Falle?

Ein lohnenswerter und nachdenklicher Beitrag zum Thema TTIP und CETA: "TTIP ist tot. Die USA haben keine Lust mehr darauf, weil sie dafür Kompromisse eingehen müssten. Aber noch eine Weile wird so getan werden, als wolle man TTIP reanimieren und doch noch abschließen. Denn das lenkt die Gegner so schön von der viel größeren Gefahr ab, die es jetzt zu verhindern gälte: dem bereits ausverhandelten CETA-Abkommen mit Kanada...."  Quelle: www.nachdenkseiten.de

Wir lassen SIE nicht in Ruhe! Herr Minister!

Landwirtschaftsminister Christian Schmidt - Minister im Auftrag der Agrochemie-Industrie - will das Verbot für die Bienenkiller lockern. In diesem Frühling sind die Bienen noch einmal glimpflich davongekommen: Bei der diesjährigen Mais-Aussaat galt noch das Verbot für drei besonders gefährliche Insektizide aus der Gruppe der Neonicotinoide. Doch schon bei der Aussaat des Wintergetreides im September könnten sie wieder zum Einsatz kommen. Wir lassen euch nicht in Ruhe und sind wachsam, empört und rebellisch. Beteiligen Sich sich im Interesse aller zarten, ungeschützten und hilflosen Lebewesen auf Feld und Flur an der Aktion vom Umweltinstitut München Informieren Sie sich in diesem Beitrag über diese Gifte hier

BAYER schluckt MONSANTO?

Wir erinnern uns: Europa kämpft seit Monaten gegen die Verlängerung von Glyphosat bis weit über das Jahr 2024 hinaus. Zeitgleich platzt die Meldung in die Nachrichtensendungen, dass BAYER am Kauf von Monsanto dran ist.

Wir fragen uns, ob das der Grund dafür ist, dass das Bundeskanzleramt und das Ministerium von Christian Schmidt, aber auch der Deutsche Bauernverband, sich so vehement für dieses in Europa so verhasste Gift einsetzen.

Wir fragen uns, ob der Amtseid in diesen Ministerien noch gilt, der da lautet:  „Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde. So wahr mir Gott helfe.“

Wir fragen uns nicht erst seit heute, wessen Nutzen hier gemehrt werden soll?

Wir wissen, dass ein solch verwerfliches Verhalten wie das der Bundesregierung derzeit in Brüssel (abgesehen der Haltung der Minsiterin Hendricks) Schaden nicht abwendet, sondern der weiteren Vergiftung unserer Felder und Äcker, aller Lebewesen und vor allem unserer Landwirtsfamilien und aller VerbraucherInnen Tür und Tor öffnet.

Wir wissen auch: Das darf nicht wahr sein! DAS MÜSSEN WIR VERHINDERN! EMPÖREN WIR UNS!

Wir möchten Ihnen heute die kritischen Aktionäre CBG bei BAYER ans Herz legen: Coordination gegen BAYER-Gefahren. Hier erfahren aus 1.Hand in einer PM mit dem Titel "Vereinigung zu Lasten Dritter" kritische Informationen zum beabsichtigten Deal.  Auch der Besuch der Homepage ist vielversprechend.

Jetzt wird es eng! Etappensieg! Wahnsinn!

So lauten die ersten Reaktionen auf die Ereignisse der letzten Tage in Brüssel. So schreibt z.B. Campact: "Wir haben gezittert, bis das Ergebnis kam. Doch jetzt ist klar: Das ist ein mächtiger Zwischenerfolg in Sachen Glyphosat! Die Wiederzulassung des Ackergifts ist ein zweites Mal gescheitert – dem Bürgerprotest sei dank. Bleiben Sie jetzt bitte dran – dann holen wir gemeinsam den Sieg gegen Monsanto." 

Umweltinstitut München: "Doch die vergangenen Monate haben gezeigt: Je länger der Entscheidungsprozess andauert, desto dünner wird die Luft für Glyphosat. Wir werden hartnäckig bleiben, bis der Unkrautvernichter von unseren Äckern und Tellern verschwindet!"

Auch wir bedanken uns bei allen, die sich an den vielen Aktionen beteiligt haben - Doch wir wissen auch, die mächtigen Konzerne werden jetzt ihre schärfsten Waffen aus dem Köcher ziehen! Denn es geht um Milliarden Gewinne für eine Hand voll Investoren, Spekulanten und Aktionäre. Sie wollen sich das Geschäft auf Kosten der Gesundheit der Menschen und der Biodiversität der Natur nicht nehmen lassen. Doch wir wissen auch, dass wir viele sind und wir nicht locker lassen bis dieses Gift für immer und ewig im Giftschrank landet.

Glyphosat muss endgültig in den Giftschrank - Unterschreiben Sie!

Der Countdown läuft - und Deutschland spielt dabei eine entscheidende Rolle. Viele haben deshalb in den letzten Tagen und Wochen einen Appell an Bundesagrarminister Christian Schmidt unterschrieben. Er muss Glyphosat stoppen. Unterzeichnen Sie bitte auch den Campact-Appell oder den Appell von Greenpeace oder den Eil-Brief an Eil-Appell an Gesundheits-kommissar Vytenis Andriukaitis, initiiert von foodwatch

Und jetzt kommt es faustdick - doch viele von uns haben es geahnt:  "Ein Gremium der WHO ist zu dem Schluss gekommen, dass Glyphosat nicht krebserregend sei. Forscher der Gruppe sind Teil eines von Herstellern finanzierten Netzwerks." Lesen Sie hier mehr! Es beweist einmal mehr: Sie arbeiten mit allen Mitteln, um ihre Milliarden Profitinteressen durchzudrücken! Danke an Sven Giegold (MdEP) für das Veröffentlichen dieses Dokuments auf twitter