Ausgewählte Nachrichten

TTIP/CETA - was steckt dahinter?

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Wir laden alle besorgten Bürgerinnen und Bürger zu einem Vortrag der besonderen Art ein: an diesen Abend werden uns zwei junge Menschen über die Inhalte der umstrittenen Freihandelsabkommen TTIP und CETA informieren. Die beiden Gymnasiasten haben sich in ihrer Gruppe schlau gemacht und treten seit Monaten in der Region Stuttgart auf. Unterstützen Sie uns , drucken Sie das Plakat aus und verteilen es.(Plakat_TTIPCETA_9.Juni_2016_Marbach_c0547.pdf)  Wir freuen uns auf diese beiden Referenten und laden jung wie alt um19 Uhr in den Schlosskeller nach Marbach a.N. ein. Bringen Sie Ihre Kinder und Enkelkinder mit! Denken Sie auch an Ihre GemeinderätInnen, LandtagsabgeordnetInnen, Firmenchefs etc. Denn niemand kann später sagen: "Davon haben wir nichts gewusst".

Lesen Sie den Artikel aus der MZ vom 2.6.2016 mit der Überschrift: "Zwei Schüler trotzen TTIP"

Von TTIP und CETA - Tappt Europa in dieTTIP-Falle?

Ein lohnenswerter und nachdenklicher Beitrag zum Thema TTIP und CETA: "TTIP ist tot. Die USA haben keine Lust mehr darauf, weil sie dafür Kompromisse eingehen müssten. Aber noch eine Weile wird so getan werden, als wolle man TTIP reanimieren und doch noch abschließen. Denn das lenkt die Gegner so schön von der viel größeren Gefahr ab, die es jetzt zu verhindern gälte: dem bereits ausverhandelten CETA-Abkommen mit Kanada...."  Quelle: www.nachdenkseiten.de

Wir lassen SIE nicht in Ruhe! Herr Minister!

Landwirtschaftsminister Christian Schmidt - Minister im Auftrag der Agrochemie-Industrie - will das Verbot für die Bienenkiller lockern. In diesem Frühling sind die Bienen noch einmal glimpflich davongekommen: Bei der diesjährigen Mais-Aussaat galt noch das Verbot für drei besonders gefährliche Insektizide aus der Gruppe der Neonicotinoide. Doch schon bei der Aussaat des Wintergetreides im September könnten sie wieder zum Einsatz kommen. Wir lassen euch nicht in Ruhe und sind wachsam, empört und rebellisch. Beteiligen Sich sich im Interesse aller zarten, ungeschützten und hilflosen Lebewesen auf Feld und Flur an der Aktion vom Umweltinstitut München Informieren Sie sich in diesem Beitrag über diese Gifte hier

BAYER schluckt MONSANTO?

Wir erinnern uns: Europa kämpft seit Monaten gegen die Verlängerung von Glyphosat bis weit über das Jahr 2024 hinaus. Zeitgleich platzt die Meldung in die Nachrichtensendungen, dass BAYER am Kauf von Monsanto dran ist.

Wir fragen uns, ob das der Grund dafür ist, dass das Bundeskanzleramt und das Ministerium von Christian Schmidt, aber auch der Deutsche Bauernverband, sich so vehement für dieses in Europa so verhasste Gift einsetzen.

Wir fragen uns, ob der Amtseid in diesen Ministerien noch gilt, der da lautet:  „Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde. So wahr mir Gott helfe.“

Wir fragen uns nicht erst seit heute, wessen Nutzen hier gemehrt werden soll?

Wir wissen, dass ein solch verwerfliches Verhalten wie das der Bundesregierung derzeit in Brüssel (abgesehen der Haltung der Minsiterin Hendricks) Schaden nicht abwendet, sondern der weiteren Vergiftung unserer Felder und Äcker, aller Lebewesen und vor allem unserer Landwirtsfamilien und aller VerbraucherInnen Tür und Tor öffnet.

Wir wissen auch: Das darf nicht wahr sein! DAS MÜSSEN WIR VERHINDERN! EMPÖREN WIR UNS!

Wir möchten Ihnen heute die kritischen Aktionäre CBG bei BAYER ans Herz legen: Coordination gegen BAYER-Gefahren. Hier erfahren aus 1.Hand in einer PM mit dem Titel "Vereinigung zu Lasten Dritter" kritische Informationen zum beabsichtigten Deal.  Auch der Besuch der Homepage ist vielversprechend.

Jetzt wird es eng! Etappensieg! Wahnsinn!

So lauten die ersten Reaktionen auf die Ereignisse der letzten Tage in Brüssel. So schreibt z.B. Campact: "Wir haben gezittert, bis das Ergebnis kam. Doch jetzt ist klar: Das ist ein mächtiger Zwischenerfolg in Sachen Glyphosat! Die Wiederzulassung des Ackergifts ist ein zweites Mal gescheitert – dem Bürgerprotest sei dank. Bleiben Sie jetzt bitte dran – dann holen wir gemeinsam den Sieg gegen Monsanto." 

Umweltinstitut München: "Doch die vergangenen Monate haben gezeigt: Je länger der Entscheidungsprozess andauert, desto dünner wird die Luft für Glyphosat. Wir werden hartnäckig bleiben, bis der Unkrautvernichter von unseren Äckern und Tellern verschwindet!"

Auch wir bedanken uns bei allen, die sich an den vielen Aktionen beteiligt haben - Doch wir wissen auch, die mächtigen Konzerne werden jetzt ihre schärfsten Waffen aus dem Köcher ziehen! Denn es geht um Milliarden Gewinne für eine Hand voll Investoren, Spekulanten und Aktionäre. Sie wollen sich das Geschäft auf Kosten der Gesundheit der Menschen und der Biodiversität der Natur nicht nehmen lassen. Doch wir wissen auch, dass wir viele sind und wir nicht locker lassen bis dieses Gift für immer und ewig im Giftschrank landet.

Glyphosat muss endgültig in den Giftschrank - Unterschreiben Sie!

Der Countdown läuft - und Deutschland spielt dabei eine entscheidende Rolle. Viele haben deshalb in den letzten Tagen und Wochen einen Appell an Bundesagrarminister Christian Schmidt unterschrieben. Er muss Glyphosat stoppen. Unterzeichnen Sie bitte auch den Campact-Appell oder den Appell von Greenpeace oder den Eil-Brief an Eil-Appell an Gesundheits-kommissar Vytenis Andriukaitis, initiiert von foodwatch

Und jetzt kommt es faustdick - doch viele von uns haben es geahnt:  "Ein Gremium der WHO ist zu dem Schluss gekommen, dass Glyphosat nicht krebserregend sei. Forscher der Gruppe sind Teil eines von Herstellern finanzierten Netzwerks." Lesen Sie hier mehr! Es beweist einmal mehr: Sie arbeiten mit allen Mitteln, um ihre Milliarden Profitinteressen durchzudrücken! Danke an Sven Giegold (MdEP) für das Veröffentlichen dieses Dokuments auf twitter

USA: Cartoonist wegen kritischer Saatgut-Karikatur gefeuert

Ein US-Cartoonist muss nach 21 Jahren seinen Arbeitsplatz räumen. Er hatte eine Karikatur veröffentlicht, die die US-Agrar-Konzerne Monsanto und Dupont kritisiert.

Der US-amerikanische Cartoonist Rick Friday wurde von seinem Arbeitgeber „Farm News“ gefeuert, berichtet die New York Times. Er hatte zuvor eine Karikatur gezeichnet, die die US-Agrarkonzerne Monsanto, Dupont und Pioneer kritisiert. Sein Cartoon zeigt einen US-Farmer, der einem anderen Farmer sagt: „Ich wünschte die Landwirtschaft würde mehr Profit abwerfen“. Darauf antwortet der andere Farmer mit den Worten: „Das tut sie doch. Im Jahr 2015 haben die Vorstandsvorsitzenden von Monsanto, Dupont, Pioneer und John Deere zusammen mehr verdient als 2129 Landwirte in Iowa“.

Wir empfehlen allen Bewegten, Aktiven, Zornigen und Anstiftenden das Büchlein von Stephane Hessel "Empört euch" - klicken Sie hier  empoert_euch_121d7.pdf!

Mitglieder wählen neuen Vorstand!

Am 21.4.2016 wurde auf einer gut besuchten Mitgliederversammlung in Burgstetten das vergangene Vereinsjahr nochmals resümiert und der alte Vorstand entlastet. Nach einem umfangreich bebilderten Rechenschafts- und Tätigkeitsbericht und der Vorstellung des Jahresabschlusses 2015 wurde ein neuer Vorstand gewählt. Alte wie neue Vorstandsmitglieder sind Wolfgang Manuel Simon (Vorsitzender), Reinhild Holzkamp (1.Stv.Vorsitzende), Dieter Roux (Kassenwart), Maria Schiele (Schriftführerin) und Robert Trautwein (Fachwart). Als neues Vorstandsmitglied wurde Patric Fauth aus Remhalden ebenfalls einstimmig zum 2.Stv.Vorsitzenden gewählt. Im Jahresplan wurden für das 7.Vereinsjahr wieder interessante Aktionen und Veranstaltungen angekündigt. So z.B. am 9.Juni im Schlosskeller Marbach "TTIP/CETA- was steckt dahinter?" - 2 Schüler aus Leonberg mischen sich ein und informieren jung wie alt über Freihandelsabkommen. Oder am 21.Juni Ausfahrt nach Freiburg zu Taifun (Europas größtem Tofu Hersteller) und zur Dachswangener Mühle (Bioland Soja-Anbaubetrieb). Mehr erfahren Sie immer auf dieser Seite!

DER HAMMER kommt ans Tageslicht! TTIP Dokumente enthüllt!

Viele Befürchtungen hatten wir - viele Sorgen trieben Millionen Menschen in Europa und den USA auf die Straßen - doch das was am heutigen 2.Mai veröffentlicht wurde, stellt alles in den Schatten. "Die Katze ist aus dem Sack": Greenpeace hat die 240 starken Geheim-Papiere veröffentlicht. Es belegt, "die US-Regierung setzt Europa bei den Verhandlungen über das transatlantische Handelsabkommen TTIP deutlich stärker und weiter reichend unter Druck als bisher bekannt." Nicht Zuckerbrot und Peitsche ist das Verhandlungsmotto - nein! Die US-Verhandler wollen alles kassieren nicht nur das europäsche Vorsorgeprinzip, das uns u.a vor Gentechnik und Hormonfleisch schützt.

Lesen Sie hier mehr und seien Sie wachsam! Es handelt sich um insgesamt 16 Dokumente im Umfang von 4 bis 38 Seiten mit unterschiedlichem Verhandlungsstand. Teilweise sind es konsolidierte Texte (Bsp. Dienstleistungshandel), teilweise sind es konsolidierte Vorschläge, die die US- und EU-Formulierungsvorschläge gegeneinander stellen (Landwirtschaft, Elektronische und Telekommunikation, Zollabfertigung und Abbau von Handelshemmnissen), teilweise US-Forderungen (Anti-Korruptionskapitel bei öffentlichen Ausschreibungen). Teilweise ist der Grad an Übereinkommen bzw. Differenzen erst aus den Texten zu ersehen (Zölle und Herkunftsbezeichnungen). Dokument 16 gibt einen Überblick über die vergangene Verhandlungsrunde im Februar in Brüssel.

Klären Sie Ihre FreundInnen, KollegInnen auf! Beteiligen Sie sich an Protestaktionen, schreiben Sie der SPD-Zentrale. Fragen Sie nach und fordern Sie den EU-Parlamentarier und Vorsitzender des EU-Handelsausschusses Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!Er beteuert immer und immer und immer wieder, dass das alles garnicht so schlimm kommt wie aufgeklärte EU-BürgerInnen es befürchten. Wie unrecht er jetzt hat, belegen diese geheimen Papiere. 

 

Wir lassen nicht locker! Wir wollen kein Glyphosat!

Mehr als drei Viertel der Bürger wünschen ein Verbot von Gentechnik in der Landwirtschaft, fast 80 Prozent lehnen es ab, dass Schweine, Hühner und Kühe mit gentechnisch veränderten Pflanzen gefüttert werden. Das zeigt die „Naturbewusstseinsstudie 2015“ des Umweltministeriums, für die über 2.000 Menschen in Deutschland befragt wurden. Mehr hier

Und ebenso verhält es sich mit der Forderung nach Verbot von Glyphosat! Denn es gibt Alternativen!  Doch die Pläne für eine Neuzulassung dieses Giftes werden nicht begraben, im Gegenteil: die Bundesregierung will es federführend in Europa noch im Mai durchpeitschen. Dagegen helfen weiterhin: Vitamin I (sich und andere informieren) und danach Vitamin A (ktion)