Ausgewählte Nachrichten

Stop TTIP/CETA Demo auch in Stuttgart

Jetzt schon vormerken!! Auch wir rufen zur Teilnahme auf! Informieren Sie schon einmal Ihre FreundInnen, NachbarInnen, KollegInnen, Ihre Landtags- und Bundestagsabgeordneten! Nach unseren beeindruckenden Demos 2014 und 2015 in Marbach a.N. fahren wir dieses Jahr gemeinsam mit Ihnen nach Stuttgart! Lesetipp: Interview mit Dr.Eva Barki, Unternehmermagazin a3ECO

 

Soja aus Freiburg - Taifun und Dachswanger Mühle

Blick auf die Knöllchen-Bakterien an den Wurzeln der filigranen Wurzeln der Sojapflanzen

Am 21.Juni fand wie angekündigt die diesjährige Ausfahrt des Vereins statt: Das Ziel war Freiburg. Kennen Sie Taifun und die Dachswanger Mühle - zwei Pioniere rund um "Soja"? Wenn nicht!  Dann lesen Sie hier den Bericht von Reinhild Holzkamp aus der MZ 29.06.2016!

Und eine weitere Nachricht zum Thema Soja in Europa möchten wir Ihnen nicht vorenthalten!  "Spanische Regierung bleibt trotz Risiko einer unkontrollierten Ausbreitung des Gentechnik-Mais MON810 untätig"

Coca Cola und Genfood!

Wir haben es nicht vergessen: Coca Cola ist Hauptsponsor auch der EM 2016 und viele können die Werbeeinspielung nicht mehr sehen. Viele erinnern sich auch an die Meldungen aus den USA, dass Coca Cola zusammen mit Nestle, Pepsico und anderen aus der Chemie/Agrarbranche Millionen in die Kampagnen gegen eine gesetzliche Kennzeichnungspflicht für Gentechnik in Lebensmitteln in den Ring geworfen haben - sozusagen als geistige Vernebelung der US-amerikanischen Bevölkerung.  Foodwatch hat rechtzeitig zum Halbfinale und Finale nochmals eine Aktion aufgelegt mit dem Titel: Kein Kindermarketing für Ungesundes mit unserer Nationalmannschaft! Beteiligen sich bitte auch hier an dieser Aktion!  Coca-Cola verführt Kinder mit den deutschen Fußball-Nationalspielern zum Kauf ungesunder Zuckergetränke. Helfen Sie uns, diesem verantwortungslosen Kindermarketing ein Ende zu setzen. Fordern Sie den DFB auf, die Kooperation mit den Junkfood-Konzernen Coca-Cola, Ferrero und McDonald’s zu stoppen! Denn Zucker verklebt die Hirnzellen und macht apatisch!

Wer sich informieren möchte, was uns u.a. noch erwartet, wenn TTIP oder CETA kommt, kann dies hier tun! (2013).      Wer sich darüber informieren möchte, mit welchen Tricks genau diese Konzerne in den USA im Jahr 2016 arbeiten, um die VerbraucherInnen im Dunkeln zu lassen, muss diese Meldung hier lesen.

"Yes, we can Stop CETA!" Widerstand und Ausdauer lohnt sich!

Herr Juncker legt Kehrtwende bei CETA hin. Die EU-Kommission hat heute formell beschlossen, dass das CETA-Freihandelsabkommen zwischen EU und Kanada als gemischtes Abkommen gelten soll. Demnach müssen neben EU-Rat und Europäischem Parlament auch 38 nationale und regionale Parlamente zustimmen, damit das Abkommen in Kraft tritt. Wir meinen: Junckers Kehrtwende ist ein Erfolg unserer zivilgesellschaftlichen Bewegung. Immer und immer wieder haben wir seit Jahren auf die Schattenseiten von CETA und TTIP aufmerksam macht: Zwei Demos in Marbach, viele Veranstaltungen im Schlosskeller wie z.B. die Veranstaltung mit Maria Heubuch, MdEP aus Brüssel, wie bei TTIP kommen dadurch europäische Lebensmittelstandards und die bäuerliche Landwirtschaft unter DruckZuletzt nennen wollen wir den beeindruckende Vortrag der zwei jungen Schüler aus Leonberg.   

Jetzt heißt es: Machen wir weiter bis CETA im "Akten-Giftschrank" in Brüssel landet. Doch dazu benötigen wir die Unterstützung von vielen, die sich noch nicht zu Wort gemeldet haben. Melden wir uns zu Wort bei unseren Abgeordneten in Berlin. Denn die müssen jetzt darüber abstimmen.

Mit Aktionen und direkten Gesprächen geht die Zivilgesellschaft - also wir alle - auf Politiker/innen vor allem von Grünen und Linken in den 11 Bundesländern zu. Dort wo diese beiden Parteien an der Landesregierung beteiligt sind - wie z.B. hier in Ba-Wü -  ist es wichtig, Druck aufzubauen, damit diese Landesregierungen im Bundesrat CETA die Zustimmung verweigern. Das dürfte doch zu schaffen sein!!!

Trotz aller Genugtuung und Stolz kann uns Herr Junckers Kehrtwende nicht begeistern, denn CETA soll doch vorläufig in Kraft treten, wenn es von den EU-Staaten gebilligt und vom Europaparlament verabschiedet wird. Die Abstimmung im EU-Rat findet wahrscheinlich im September statt. Auch die vorläufige Anwendung von CETA wollen wir auf jeden Fall verhindern.

Denn dieses Foulspiel muss bestraft werden! Herr Juncker, das Geschrei wird noch größer werden und eins versprechen wir, auch weitere Aufstände in Form von Demonstrationen wird es geben! Bereits 1999 hat C.Juncker sein Verständnis für eine Brüsseler EU-Politik unverblümt formuliert:

"Golden Rice" : Nobelpreisträger versus Greenpeace

Über 100 Nobelpreisträgerinnen und Nobelpreisträger haben einen Brief veröffentlicht, in dem sie für den Einsatz grüner Gentechnik werben und die Organisation Greenpeace auffordern, ihre Blockade gegen diese Technik aufzugeben. Lesen Sie hier einen Artikel aus der SZ. Die Diskussion tobt seit Jahren in den Fachkreisen. Greenpeace hat nun reagiert und eine 1.Stellungnahme abgegeben. Eindeutig formuliert Christoph Then vom Testbiotech Institut seine Haltung: "Die Kampagne zur Einführung des Gentechnik-Reis “Golden Rice” hat sich prominente Unterstützung gesichert. Nachdem die Befürworter bereits vor einigen Jahren versucht hatten, sich den Segen des Papstes zu holen, und behauptet hatten, dass Umweltorganisationen schuld am Tod von Millionen Menschen seien, nutzen sie jetzt Nobelpreisträger für ihre Zwecke. Ein Schreiben, in dem die Organisation Greenpeace wegen ihrer Kritik an gentechnisch veränderten Pflanzen an den Pranger gestellt wird, fand über 100 Nobelpreisträger als Unterzeichner." Mehr Infos darüber hier. Eine gute Zusammenfassung der Geschichte rund um den Golden Rice finden Sie auch hier

 

Das Lobbyisten-Theaterstück geht weiter - EU-Kommission gegen Vorsorgeprinzip

Ein neuer Politikstil scheint sich in Brüssel und anderen Machtzentralen in Europa durchzusetzen: Widerstände einer Mehheit der EU-Staaten werden ignorieren - Wissenschaftliche Studien wie die der WHO landen in den Schubladen der Bürokraten - politische Beteiligungsprozesse aus der Bevölkerung heraus werden dem Volk verweigert. Nicht nur Brigitte Dahlbender, BUND Landesvorsitzende von Ba-Wü zeigt sich empört über die Entscheidung der EU-Kommission: „Trotz des mehrheitlichen Widerstands der Mitgliedsstaaten drückt die EU-Kommission die Weiterverwendung  durch. Mit der Wiederzulassung hat die EU ihre Prinzipien des vorsorgenden Umweltschutzes verlassen. Unweigerlich kommt die Frage auf: Ist diese Entwicklung ein Vorbote für das, was uns mit TTIP erwarten wird?“. Auch Foodwatch spricht von "systematischer Missachtung...".

Jetzt wissen wir, dass wir unsere Anstrengungen gegen CETA und TTIP noch verstärken müssen - Devise: Melden wir uns zu Wort bei der Landesregierung, bei den EU-ParlamentarierInnen. Schreiben wir Biefe an die Redaktionen unserer Tageszeitungen und vor allem: Gehen wir raus auf die Straße am 17.September - nach Stuttgart! Denn diese ständigen Foulspieler und Destrukteure einer gerechten Europa- und Welthandelspolitik müssen "vom Feld" gestellt werden.

Was den EInsatz von Glyphosat angeht, gibt es jetzt Handlungsbedarf- auch in BaWü. BUND Baden-Württemberg fordert nun das sofortige Verbot auf landeseigenen Flächen, Kleingärten und Wasserschutzgebieten. Mehr lesen Sie hier

Oder hören Sie den swr beitrag "CETA und Glyphosat-Alleingänge der Eu-Kommission?"

 

 

 

Das Finale - es steht kurz bevor! Unser Termin ist der 17.9.

EM 2016 - das ist das eine! TTIP/CETA - das ist das andere! Bei beiden steht die Entscheidung bald an. Und bei beiden Ereignissen wird getrickst und gefoult. Die EU-Kommission plant ein brutales Foul: Ohne die nationalen Parlamente will sie CETA und TTIP durchdrücken – und Millionen Bürger/innen übergehen. Dazu sagen wir aber klipp und klare ohne wenn und aber! Heute wie gestern und erst recht morgen! NEIN! NON! NO! Mit sieben Groß-Demos am gleichen Tag wollen wir das verhindern. Und wir rufen alle auf: Nach diesem Sommer wollen wir am 17.September mit dabei sein! In Stuttgart! Bei einem der 7 Großdemonstrationen! Unterstützen wir anders wie die Briten über 60 Jahre die Jugend Europas in einer klaren Entscheidung für eine gerechte, transparente Handelspolitik.

Informieren Sie sich jetzt schon hier. Wir müssen dieses Foulspiel abpfeifen, den Foulspieler die rote Karte zeigen und für immer vom Feld stellen. 

Wir erinnern SIE an den CETA-Vertragstext!

Wir lassen SIE nicht in Ruhe und wollen wissen, wie genau sich die EU-Abgeordneten in den CETA-Vertragstext reingelesen haben. "Denn wer lesen kann und liest, ist im Vorteil" heißt es. Fordern wir die gewählten EU-Abgeordnete  zum CETA-Faktencheck auf. Nur wenige ParlamentarierInnen kennen den 1.500 Seiten starken CETA-Vertrag. Verhandler und Lobbyisten setzen darauf, dass viele nicht genau hinschauen und das Abkommen durchwinken. Es ist an uns dafür zu sorgen, dass sich unsere gewählten Vertreter kritisch mit CETA auseinandersetzen. Lobby Controll und die Partnern im europaweiten Bündnis „Stop TTIP“ laden ein zum CETA-Check: Die Abgeordneten sollen zeigen, ob sie sich der schwerwiegenden Gefahren bewusst sind. Hier gehts lang! Und das Prozedere ist einfach zu bedienen und versprochen auch sehr wirksam. Wir lassen SIE nicht in RUHE! Berichten Sie wenn möglich von Ihren Erfahrungen (Antwort ja/nein), Qualität der Antworten...in Ihrer Tageszeitung oder schreiben Sie uns: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Aufklärungsstunde am 9.Juni 2016 zu "TTIP und CETA"

Artikel aus der STZ/MZ 18.06.2016 auch hier zu lesen

Widerstand und Beharrlichkeit lohnen sich!

"Bundesregierung lenkt ein: Nationale Parlamente sollen über CETA abstimmen! ...Fast 40.000 Menschen beteiligten sich bereits an der Aktion des Umweltinstituts "Gabriel muss Wort halten". Jetzt hat der Minister auf unsere Forderung reagiert. Über Twitter machte Gabriel deutlich, dass die Bundesregierung einhellig der Meinung ist: CETA muss durch die nationalen Parlamente. Ein voller Erfolg, denn ohne Rückhalt durch das bevölkerungsstärkste EU-Land wird sich die Kommission kaum mit ihrer Haltung durchsetzen können!" Wir bleiben wachsam!