Ausgewählte Nachrichten

BAYER-MONSANTO! "Kriegs"erklärung an alle Bauern weltweit!

Bayer kauft den US-Konkurrenten Monsanto. Die Fusion schwächt den Wettbewerb und ist eine Gefahr für Verbraucher, Bauern und Angestellte. Es ist aber auch und in 1.Linie eine Kriegserkärung an Milliarden LandarbeiterInnen, Bauernfamilien, traditionellen "SaatgutsammlerInnen", an die Hungernden dieser Welt und eine Kriegserklärung an alle Lebewesen in Mutter Erde, Flora und Fauna. Denn egal ob Monsanto oder BAYER oder "Baysanto" - es bedeutet mehr Gift, mehr Einfalt auf den Äckern unserer Erde... Lesen Sie den Kommentar aus der TAZ

Empfehlen wollen wir den 15 Minuten ARD-Beitrag "Bayer schluckt Monsanto- Übernahme mit Risiken und Nebenwirkungen"

Und immer wieder müssen wir auf den Film "Monsanto mit Gift und Genen" von Marie-Monique Robin empfehlen! Einen aktuellen Einblick in die Verhältnisse in Argentinien liefert der Bericht ! Klicken Sie hier

Angesichts dieses 60 Milliarden-Deals wollen wir auch daran erinnern: "Immer weniger Mittel für den Kampf gegen Hunger ....Nach dem von der Welthungerhilfe entwickelten „ODA-Tracker“ stellen die G7-Staaten insgesamt für Ernährungssicherung und ländliche Entwicklung seit 2010 immer weniger Mittel zur Verfügung. Die Gesamtsumme fiel von 11,3 Milliarden Dollar 2010 auf 8,65 Milliarden 2013. Während die Herausforderungen für die globale Ernährungssicherung nicht zuletzt wegen des Klimawandels zunehmen, stellen die sieben reichsten Nationen immer weniger für diese Zukunftsfrage der Menschheit bereit." Mehr dazu hier

Informatives rund um den 17.9. und CETA

Der Artikel von Maude Barlow aus Ottawa/Kanada - der großen "Kämpferin für das Menschenrecht auf Wasser" - dient zur Warnung der Europäer, denen die Gesundheit ihrer Bewohner, Widerstandfähigkeit ihrer Gemeinschaften, das Schicksal ihren öffentlichen Dienstleistungen und der Schutz ihrer natürlichen Ressourcen wichtig ist. Er beruht auf Erfahrungen aus Kanada im Kampf gegen TTIP/CETA und ISDS. Maude Barlow können Sie am Freitag, 16. September, 20.00 Uhr Forum3, Gymnasiumstr. 21 in Stuttgart zum Thema "Wasser, CETA und die Globale Zivilgesellschaft  Vor welchen Herausforderungen stehen wir – welche Perspektiven haben wir?" hören.

Den vollständigen Text dieses wichtigen Dokuments finden Sie hier

Count down zur Demo am 17.9. in Stuttgart

Wir rufen alle auf, am Samstag 17.9. nach Stuttgart zu fahren, um unseren Protest  gegen CETA, TTIP und andere sogenannte Freihandelsabkommen dort hin zu bringen, wohin er auch gehört: auf die Straßen und Plätze unserer Republik. Wir fahren z.B. von Marbach a.N. mit der S4 um 10:54 Uhr nach Stuttgart. Treffpunkt: 10:40 Uhr. Informieren Sie sich über die Folgen von CETA in Ihrer Gemeinde, Stadt, Bundesland...auf dieser Seite weiter unten. CETA Demo Stuttgart 17.9.2016 2d74b

Wer sich noch mehr informieren möchte, kann dies hier tun:

Wer sich mit wichtigen Fragen wie "Was hat CETA und TTIP mit Gentechnik und Landwirtschaft zu tun?" beschäftigen möchte, kann sich kundig machen im factsheet CETA von TTIP unfairhandel

Und wer sich seit Jahren Sorgen macht um die kommunale Wasser- und Energieversorgung, hier das Szenario mit CETA! Ein anderer demokratsicher Bereich ist ebenfalls stark von CETA betroffen. So formuliert der Deutsche Kulturrat:  "CETA, wie TTIP, ein kulturpolitischer Sündenfall!"

Vom Staudammwahn in Brasilien und dem Welt-Sojahandel!

Wir müssen es immer wieder betonen: Wer beim Kauf von Fleisch, Wurst, Käse und anderen Milchprodukten nicht darauf achtet, dass die Produkte mit dem GVO-frei Siegel gelabelt sind, macht sich mit einem Bissen auch verantwortlich für den Raubbau an den Regenwäldern Brasiliens und am Niedergang des einheimischen Futtermittelanbaus in Europa. Wer mehr darüber erfahren möchte, liest hier mehr!

Neue Verladehäfen für Soja bei Miritituba am Rio Tapajos (Aufnahme: Wolfgang Manuel Simon Nov.2015)

DSC04150 7a74c

Es geht auch so: "Gentechnikfreies Futter": mehr Geld für Niedersachsens Bauern - so lautet jedenfalls eine Pressemitteilung des niedersäch.LW-ministeriums von Anfang August 2016. Ein wichtiger Schritt!

Stiller Sommer? Neonikotinoide bedrohen Wildbienen und Schmetterlinge

"Summ summ summ, Bienchen summ herum...ei wir tun dir nichts zu leide..."  - So steht es im Kinderlied über die fleißigen Bienen bei Hoffmann von Fallerselben 1835. Doch neueste Studien belegen,  was Imker, Umwelt- und Naturschutzverbände schon lange befürchteten:Neonikotinoide bedrohen Wildbienen und Schmetterlinge! Und den Verursachern und GiftverkäuferInnen muss das Handwerk gelegt werden! Mehr Infos hier

"...Neonikotinoide wirken als Fraß- oder Kontaktgift auf die Nervenzellen von Insekten und sollen Pflanzen sowohl vor saugenden als auch beißenden Schädlingen schützen. Bei ihrer Einführung galten sie noch als besonders schonende Pestizide, die gut von Pflanzen über deren Wurzeln in die Blätter aufgenommen werden. Mit dieser systemischen Wirkung werden sie bevorzugt als Saatgutbeizmittel verwendet – und das präventiv, wie Randolf Menzel kritisiert: «Sie werden eingesetzt, ohne dass es schon einen Schaden oder Befall gibt», beschreibt der Bienenforscher. «Das ist, als würden alle Menschen immer Antibiotika nehmen, um keine Lungenentzündung zu bekommen."

Setzen wir uns weiter für ein europaweites Verbot dieser Mittel genauso ein wie für ein Verbot von Glyphosat. Schreiben Sie Christian Schmidt und dem ba-wü LW-minister Hauk Ihre Meinung!

Ausnahmsweise mal WERBUNG

Liebe LeserInnen und Leser, heute machen wir mal ne Ausnahme - schließlich ist ja August und da fallen nicht nur Sternschnuppen vom Himmel, sondern da gibt es auch hinundwieder Zeit fürs Lesen - für ein Magazin wollen wir heute die Werbetrommel rühren: das aktuelle GREENPEACE MAGAZIN 5/16  hat den Titel  "Essen spezial - Reicht satt und Lecker?" 58 Leserfragen und noch mehr Antworten. Fragen Sie in Ihrer Buchhandlung, am Kiosk oder mehr Infos und Bestellmöglichkeiten auch auf www.greenpeace-magazin.de

 

Ein Essay im August "Die Totengräber Europas"

Bitte nehmen Sie sich 15 Minuten Zeit für dieses Essay von Arno Luik,  Autor des Magazins "Stern", das zum Schluss mit den Worten endet  ...."Europa, wenn es wirklich als Einheit überleben will, braucht eine politische Revolution. Eine Revolution des Denkens. Es braucht einen Rückschritt in die Zukunft: Die Rückkehr zu einer Union, die sich um ihre Bürger wirklich kümmert. Es braucht eine Kultur, in der die Begriffe, die rituell als altmodisch verhöhnt werden, wieder Leitziele moderner Politik sind: Gemeinwohl. Soziale Gerechtigkeit. Sozialstaat. Ein weiter Weg. Aber es ist höchste Zeit, den ersten Schritt zu tun." Das vollständigen Essay lesen Sie hier

Kommunale Versorgung durch Handelsabkommen CETA bedroht

Trotz Nachbesserungen am europäisch-kanadischen Freihandelsabkommen Ceta kann die Bundesregierung nicht ausschließen, dass Investoren künftig gegen öffentliche Dienstleistungen wie die Wasserversorgung klagen. Und was macht das Wirtschaftsministerium? Beschwichtigen! Wir meinen, das ist ein Grund mehr am 17.September 2016 z.B. mit nach Stuttgart zur Demo zu fahren. Doch lesen Sie zuallererst den Artikel hier

Schon mal vormerken: Wir fahren am 17.September zusammen nach Stuttgart. Treffpunkt: Marbach Bahnhof 10.40 Uhr. Abfahrt 10.55 Uhr mit S4 zum Stuttgarter HBF. Vorschlag: Gruppenticket für 5 Personen und 4 Zonen lösen!

DEMO 17.09.2016

Monsanto-Tribunal im Oktober 2016

Im Oktober soll der US-Agrarkonzern Monsanto in Den Haag vor einem symbolischen Gericht stehen. Die Initiatoren des „Monsanto-Tribunals“ werfen dem Gentechnik- und Saatgutgiganten Verbrechen gegen die Menschlichkeit und „Ökozid“ vor. Nun haben sie die Richter vorgestellt. Ob Monsanto selbst kommt, bleibt unklar.

Unter den drei vorsitzenden Richtern sind die ehemalige Generalanwältin des Internationalen Strafgerichtshofs für Ruanda, die Senegalesin Dior Fall Sow, sowie eine frühere Vizepräsidentin des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte, Françoise Tulkens aus Belgien. Dritter Richter ist Upendra Baxi aus Indien, Professor an der britischen Universität Warwick. Mehr Infos zum Tribunal finden wir hier

Bayer hui? Monsanto pfui?

GUTE Nachrichten!

SZ: "50 000 Unterschriften gegen Ceta im Rekordtempo" - Umweltinstitut München: "Sensationeller Start für das Volksbegehren in Bayern"  - CETA-Abkommen: "Linke reicht Verfassungsklage ein"- M.Grimmenstein: Klage beim Verfassungsgericht eingereicht

Es gibt sie auch ....UnternehmenInnen, Gewerbetreibende, Handwerksbetriebe mit kritischem Geist gegen CETA und TTIP - Gewinnen Sie auch Unternehmen in Ihrer Nachbarschaft,  Ihren Chef/Ihre Chefin, den Handwerksbetrieb um die Ecke oder in der Nähe  den Aufruf  http://www.kmu-gegen-ttip.de/ zu unterschreiben. Empfehlen Sie die Broschüre "Nachteile für kleine und mittlere Unternehmen"

Auch wir machen mobil für den 17. September: Demo-Tag in Deutschland: "Unterzeichnen Sie den Aufruf STOP CETA TTIP" Wir lassen uns weder von Frau Malmström noch von der Bundesregierung mit der Aussage beruhigen:"Ohne Zustimmung von Bundestag und Bundesrat kann es deshalb kein Ja aus Deutschland geben". Denn diese Beruhigungspille hat enorme  Nebenwirkungen. Wenn im Oktober der EU-Ministerrat das Abkommen mit Kanada CETA beschließen soll, steht heute schon fest: Der Vertrag soll "vorläufig" angewendet werden. Im Klartext heißt das: b e v o r die Parlamente der Mitgliedstaaten, also unsere gewählten Repräsentanten, abstimmen dürfen, tritt der Vertrag vorläufig in Kraft. Und bis CETA dann tatsächlich von allen Parlamenten der Mitgliedsstaaten beschlossen ist, kann das noch viele, viele Jahre dauern. Ja, unfassbar, dafür gibt es rechtlich nicht einmal eine zeitliche Beschränkung!!! Selbst ein Zeitraum von zehn Jahren ist denkbar! Das treibt nicht nur Foodwatch auf die Palme, sondern EMPÖRT auch UNS! 

Wir sehen uns nach einem herrlichen Sommermonat August! Am 17.September z.B. in Stuttgart!