Ausgewählte Nachrichten

Glyphosat "wahrscheinlich krebserzeugend für Menschen"

Diese Einstufung der WHO ist für das BfR "schlecht nachvollziehbar", Monsanto fordert die Rücknahme dieser Bewertung

Die Krebsforschungseinrichtung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) hält Glyphosat, die Nummer eins unter den Herbiziden weltweit, für „wahrscheinlich krebserzeugend für Menschen". "...The herbicide glyphosate and the insecticides malathion and diazinon were classified as probably carcinogenic to humans..." Das teilte die International Agency for Research on Cancer (IARC) am Freitag mit.

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Multiresistente Keime und Massentierhaltung

"Multiresistente Keime – Das bringt uns noch um
In Deutschland sterben jährlich tausend Menschen an Bakterien, gegen die kaum ein Antibiotikum hilft. Eine Brutstätte für besonders gefährliche Keime rückt jetzt erst ins Blickfeld: Die Massentierhaltung"  so lautet ein aufrüttelnder Bericht asu der ZEIT vom 20.11.2014. Lesen Sie Multiresistente_Keime_und_Massentierhaltung.pdf

"Fünf Punkte Papier gegen TTIP"

Für eine Handelspolitik im Interesse der Menschen und der Umwelt
Keine transatlantischen Handels- und Investitions-Abkommen auf Kosten von Demokratie und Rechtsstaat, Umwelt-, Arbeits- und Sozialstandards, Subsidiarität und kultureller Vielfalt!

Unter diesem Titel haben Ende Januar 2015 verschiedene gesellschaftliche Verbände und Organisationen einen 5_Punkte_Papier_gegen_TTIP_Jan.2015.pdf verabschiedet.

 

Das Magazin "nano" auf 3sat hält am 4.2.2015 auch Infos zum Thema "Gentechnik durch die Hintertür" bereit. Mehr hier.

Letzte Chance verpasst - EU- Umweltminister entscheiden sich für umstrittene Regelung namens"Opt-Out"

Viel Protest gab es auch diesmal - keiner soll sagen, er hätte es nicht wissen können - jetzt bleibt nur die Hoffnung auf Änderungen eines sehr zweifelhaften Verfahrens, das noch vom EU-Parlament abgesegnet werden muss.  „Im Schatten des WM-Auftakts hat die Merkel-Regierung heute gemeinsam mit der Mehrzahl der EU-Staaten den Gentechnik-Ausstiegs-Betrug ganz nach den Plänen der Konzernlobby abgesegnet“, so der Abgeordnete. „Was die Umweltminister in Luxemburg heute als großen Wurf und mühsam errungene Einigung feiern, bedeutet in Wahrheit den Anfang vom Ende der Gentechnikfreiheit in Europa - wenn es so umgesetzt wird.“ so die Einschätzung von Harald Ebner, MdB (er kommt am 17.9. auf Einladung unseres Vereins nach Backnang zur Veranstaltung mit Prof.Dr.Krüger. 

Auf der Seite es Bundes-Umweltministeriums können Sie sich über das Abstimmungsverhalten und die Sichtweise der "GroKo"  kundig machen.

Letzter Anker - Zur Abstimmung der EU-Umweltminister heute 12.6.2014 in Brüssel

Am heutigen Donnerstag 12.6. verhandeln die EU-Umweltminister über eine neue Gentechnikrichtlinie. Ihre Zustimmung gilt als sicher. Kritiker 
befürchten den Anfang vom Ende einer weitgehend gentechnikfreien Zone.

Lesen Sie hier das Interview mit Heike Moldenhauer vom BUND e.V.

Tatort Bahngleis: Monsanto, Genrapsfunde und die Schweizer Bahngleise

Die Schweiz ist eigentlich ein gentechnikfreies Land: Transgener Raps darf weder angebaut noch als Futtermittel eingeführt werden. Wie kann es dann sein, dass er trotzdem dort wächst? Und warum findet man ihn ausgerechnet an Bahngleisen? Lesen und sehen Sie hier den Krimi aus der Schweiz!

Wir unterstützen "Stuttgart Open Fair"!

SOFa 2014 - Das Thema vom 31.1.2014 bis 2.Februar 2014 lautet: Festung EU oder Solidarisches Europa? Mehr Infos zu Idee und Programm sind hier zu lesen.

"Stell dir Europa vor als eine steinerne Burg. Du kommst nicht leicht hinein. Selbst die, die schon drin sind, haben kaum ein Türchen gefunden, das sie ins Innerste bringt. Europa und die Europäische Union stehen für vieles: Menschenrechte, Frieden, Wohlstand. Doch was passiert tatsächlich in Europa und welche Auswirkungen hat das auf den Rest der Welt?!" 

Was ist SOFa? Wer steht dahinter? Das Stuttgart Open Fair 2014 beleuchtet Europa in der Einen Welt und nimmt Europa von innen und außen in den Blick. Allen Beteiligten ist es ein Anliegen, den vielfältigen internationalen Aktivitäten sozialer Bewegungen Raum zu geben, voneinander zu lernen und gemeinsam eine Vision eines anderen Europas zu entwickeln. Mehr Infos finden Sie hier.

 

Prof.Dr.Andrioli spricht am 29.11.2013 in Überlingen zu "Brennpunkt Landwirtschaft"

" Europa muss nicht wiederholen, was in Brasilien nicht funktioniert!" Unter diesem Titel lädt ein Bündnis bestehend aus "Gentechnikfreie Anbauregion Bodensee-Allgäu-Oberschwaben", Brot für die Welt, AbL und BDM am 29.11.2013 um 20 Uhr nach Überlingen-Lippertsreute in die Luitprechtshalle ein. Prof.Dr.Andrioli, Rektor der Universität da Frontera Sul in Brasilien, wird darüber reden, wie sein Land,  das unser wichtigster Futtermittellieferant sowohl gentechnikfreier als auch gentechnisch

veränderter Ware ist, vor weitreichenden Weichenstellungen steht.

"Das tägliche Gift - Risiko Pestizide"

Die Sendung "Das tägliche Gift-Risiko Pestizide" können Sie in der zdf-Mediathek unter http://zoom.zdf.de/ anschauen. Mehr Filme zum Thema Glyphosat sehen Sie online hier

und werden Sie aktiv - unterschreiben Sie hier die Forderung nach einem generellen Verbot von glyphosathaltigen Pflanzengiften. Kein anderes Pflanzengift wird weltweit so häufig gegen Unkraut eingesetzt wie Glyphosat. Denn allein in Deutschland landen jährlich 5.000 Tonnen des Spritzmittels auf den Feldern, etwa 30 Prozent mehr als noch vor zehn Jahren. Deshalb warnen Toxikologen: „Pestizide werden die Gesundheitsskandale der Zukunft auslösen“. Hersteller dagegen bezeichnen das Unkrautvernichtungsmittel als absolut unbedenklich. Tatsache ist, dass unsere Umwelt und unsere Nahrungsmittel in einem größeren Maße mit Pestiziden belastet sind als noch vor zehn Jahren. Nach einer Stichprobenuntersuchung hat bereits die Hälfte aller Europäer Pestizide im Urin. In diesem Zusammenhang möchten wir Sie nochmals aufrufen, die Unterschriftenliste "Allestöter Roundup verbieten" des Umweltinstituts München  zu unterschreiben. Über 100 000 Menschen haben dies schon gemacht! Unterschreiben Sie hier.

Nachdenkliches zur Lobbyarbeit: BASF, BAYER und MONSANTO gegen Kennzeichnungspflicht in den USA

Millionenspenden der Gentech-Industrie in den USA
Die Chemie-Konzerne BAYER und BASF beteiligen sich mit millionenschweren Spenden an einer Kampagne amerikanischer Gentechnik- und Pestizid-Hersteller. Die Industrie will damit eine Initiative von Umweltverbänden zur Deklaration gentechnisch veränderter Lebensmittel stoppen. Die im Bundesstaat Kalifornien eingebrachte Proposition 37, die eine Kennzeichnungspflicht nach europäischem Vorbild fordert, wird parallel zur Präsidentschaftswahl am 6. November zur Abstimmung gebracht. Die Unternehmen investieren über 40 Millionen Dollar in ihre Werbekampagne, die vor allem aus TV Spots besteht – rund zehnmal so viel wie die Befürworter der Initiative. Größter Finanzier ist der Weltmarktführer für gentechnisch verändertes Saatgut, Monsanto, mit 7 Millionen Dollar. Es folgen DuPont (4,9 Mio), BAYER und BASF (jeweils 2 Mio), Pepsi, Nestlé und Coca Cola. Mehr lesen Sie hier. (abgerufen 2.8.2013)