Ausgewählte Nachrichten

2017 - das wird ein Jahr!

Ein "Neues Jahr" wartet auf uns! Empören und Engagieren wir uns! Solidarisieren wir uns!

Auch im vergangenen Jahr hat sich unser Verein zur Aufgabe gemacht, über den eigenen Tellerrand hinauszublicken, um das eigene Konsum- und Verbraucherverhalten überprüfen und verändern zu können. Diese mutigen Blicke landeten auch im Jahr 2016 immer wieder beim „hotspot“-Thema des Jahres: CETA/TTIP. 2016 haben wir keine eigene Demonstration organisiert, weil wir unsere Kräfte für die Mobilisierung zur bundesweiten Demo am 17.September in Stuttgart benötigten.

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DANKE! GRACIAS! SHUKRAN! THANKS! DANKE!

Die Welt scheint an allen Ecken und Enden aus den Fugen geraten zu sein! Wir möchten heute den immerkehrenden Nachrichten über Terror, Flucht, Krieg und Elend in vielen Teilen der Welt positive Nachrichten entgegenhalten, die uns  aufBAUENDiese gibt es immer dann, wenn wir selbst aktiv werden, selbst denken (Titel eines wichtigen Buches von Harald Welzer) und etwas zunächst vermeintlich Kleines selbst auf den WEG bringen. Wir wissen um die Kraft dieser auch von uns angetriebenen "Graswurzelbewegung" und der Freude und Zuversicht, welche die an dieser Bewegung teilnehmenden Menschen verspüren und auch an andere Menschen weitergeben können.

Wir haben 2016 mit dazu beigetragen, dass das Pflanzen- und Umweltgift Glyphosat keine Zulassung für weitere 15 Jahre erhalten hat. Mehr noch: es ist aus vielen Bau- und Gartenmärkten verdammt worden. Auch wir haben mit Hunderttausenden gegen das Freihandelsabkommen CETA demonstriert, Briefe an Abgeordnete und Entscheidungsträger geschrieben. Ökologisch, fair und sozial soll der Welthandel werden. Wir sind  davon überzeugt: eine solche Welt ist möglich!!!

Wir werden auch 2017 aktiv sein müssen, damit diese Themen nicht unter die Räder der Medienberichterstattung über Terrorismus, Flüchtlinge kommen. Dabei erinenrn wir stets: Nicht Flüchtlinge bekämpfen, sondern Fluchtursachen und Fluchtversacher! Und dazu gehören Großkonzerne wie BAYER, Monsanto, Cargill, Bunge, ChemChina etc. Schauen Sie mal hier vorbei: Schluss mit dem Agrar-Monopoly! Die Agrokalypse ist schon weltweit im Gange!

2017 beginnt schon spannend: Die Neufassung des Gentechnikgesetzes steht an!
Bisher bekannter Zeitplan nach der 1. Lesung im Bundestag am 2.12.16: Anhörung von Sachverständigen am 16.01.17 im Bundestag (darunter auch Heike Moldenhauer vom BUND), 2. Lesung im Bundestag 17. 02.17 und dann noch die wahrscheinlich entscheidende Sitzung des Bundesrats am 20. März. Machen Sie sich schlau und überzeugen sie Ihre Bundestagsabgeordneten.

Auch wir unterstützen 2017 Testbiotech unter der Leitung von Dr. Christoph Then im Kampf für eine nachhaltige Risikoprüfung bei Neuzulassungen von gvo-Pflanzen. Wir bitten ab heute um Teilnahme an einer Mitmachaktion

So und jetzt wünschen wir Ihnen allen einen gesunden Rutsch ins Jahr 2017 - bleiben Sie wachsam, engagiert und kritisch gegenüber Meldungen in den Medien aller Art. Und zum Schluss laden wir Sie herzlich ein hier hineinzusehen! "Das Wunder von Mals" 
 

 

CDU bekennt sich zu Glyphosat!

Beim CDU-Parteitag vor wenigen Tagen wurde ein Antrag aus dem Bezirk Nordwürttemberg angenommen, in dem sich die Konservativen klar zum Pestizid Glyphosat bekennen. "Die CDU Deutschlands setzt sich dafür ein, dass der in Pflanzenschutzmitteln vorkommende Wirkstoff Glyphosat auch über 2017 hinaus zugelassen bleibt", heißt es da.

Und am 8.12. konnten wir in der SZ lesen: ..."Eine Formulierung, die keine Fragen offen lässt. Ein bisschen Mut gehört eben dazu, wenn man die nächsten Wahlen gewinnen will. Dass der Wirkstoff im Verdacht steht, Krebs zu erzeugen oder das Erbgut zu schädigen? - geschenkt. Dass der Verlust der Artenvielfalt durch den Einsatz rasant voranschreitet? - offenbar nicht so wichtig. Da verlässt sich die Partei ganz auf die "positive wissenschaftliche Risikobewertung"...

Werden Sie aktiv - ´Konfrontieren Sie die Bundestags-KandidatInnen 2017 mit diesem von der WHO als "wahrscheinlich krebsverdächtig" eingestuften Gift. Zeigen Sie den KandidatInnen diesen Kurzfilm über die Weigerung des Cheflobbyisten Moore, das angeblich so harmlose Glyphosat trinken zu können!

Und fragen Sie, was das "C" im Namen dieser Partei noch zu bedeuten hat? Und fragen Sie die Vertreter des Koalitionspartners Bündnis90/Die Grünen in Ba-Wü, wie sie dazu stehen und was sie beabsichtigen zu tun?

Oh Tannenbaum, oh Tannenbaum – wie geklont, genmanipuliert und giftig sind deine Blätter.

29 Millionen Weihnachtsbäume – oh Tannenbaum – wie giftig sind deine Blätter – sogar Glyphosat... Fast 30 Millionen Weihnachtsbäume – die meisten stammen aus Plantagen, die gedüngt und mit Pestizien bespritzt werden – stellen eine eine enorme Belastung für Böden und Gewässer. Und auch im Wohnzimmer möchte man diesen Giftcocktail nicht haben. Glyphosat-haltige Herbizide auch in Nadelgehölzen!... Lesen Sie hier weiter! 

Wir haben es satt - Aufruf zur Demo am 21.Januar 2017

Die bäuerliche Landwirtschaft und das regionale Lebensmittelhandwerk sind in Gefahr. Denn Agrarkonzerne und die Bundesregierung treiben die Industrialisierung der Land- und Lebensmittelwirtschaft voran. Damit beschleunigen sie das weltweite Höfesterben und verdrängen die handwerkliche Lebensmittelherstellung. Als Konsequenz leiden hunderte Millionen Menschen an Hunger oder Mangelernährung, die Artenvielfalt schwindet und die Klimakrise verschärft sich. Die Bombe namens AGROKALPSE tickt - und deshalb rufen wir auch zur Teilnahme auf! Mehr hier

Hier geht´s zum Adventskalender 2017 mit 24 vorbildlichen Höfen etc.! 

Glyphosat gehört verboten - wir bleiben dran!

2017 fällt die Entscheidung im Milliardengeschäft mit Glyphosat. Bleibt das gefährliche Ackergift weitere 15 Jahre auf die Felder und damit auf unsere Teller! Nicht erst seit des Megadeals "Baysanto" hat das Ackergift eine gigantische Lobby in den Fluren der Behörden und des Parlamentes in Brüssel. Verschiedene Organisatationen und Verbände aus ganz Europa    setzen dieser Macht auch 2017 die geballte Bürgermacht entgegen: eine Europäische Bürgerinitiative (EBI) stellt derzeit das mächtigste Mittel für die Bürger/innen Europas dar, sich gemeinsam Gehör zu verschaffen. Wir wollen über eine Million Unterschriften für das Glyphosat-Verbot sammeln. Bitte stellen Sie sich jetzt an unsereSeite, damit wir loslegen können. Mehr Infos und Möglichkeiten aktiv zu werden finden Sie hier

CETA ist nicht alles - Was die EU gerade Ecuador aufzwingt

TTIP und CETA sind in aller Munde – in der Zwischenzeit schließt die EU einen Handelsvertrag mit Ecuador. Cecilia Chérrez macht deutlich: auch dieser Freihandelsvertrag bedient die Interessen der Konzerne und ecuadorianische AktivistInnen haben schon lange vor diesem Vertrag gewarnt. Lesen Sie hier den ganzen Artikel

CETA in Brüssel - jetzt soll es schnell gehen!! Gibt`s sowas?

In internen Sitzungen versuchen die Konservativen derzeit, eine Abstimmung über CETA schon für den 14. Dezember zu terminieren. Bislang tragen die Sozialdemokraten diesen Kurs scheinbar mit. Gemeinsam schmettern die beiden Fraktionen alle Anträge ab, die auf mehr Zeit für die Beratungen zielen. Diese Zeit brauchen wir und unsere europäischen Partner jedoch, um die Abgeordneten überzeugen zu können, von CETA Abstand zu nehmen. Die meisten Abgeordneten konnten sich bisher kaum mit den 1.500 Seiten CETA und den 38 Last-Minute-Zusatzerklärungen beschäftigen. Es gibt im Europaparlament immerhin schon Widerstand gegen den enormen Zeitdruck. Die Ausschüsse für Umwelt und Soziales haben bereits mehr Zeit gefordert, weil ihnen sonst faktisch das Recht genommen würde, zu CETA Stellung zu nehmen. Schlüsselfiguren in dieser Auseinandersetzung sind ausgerechnet zwei deutsche Sozialdemokraten: EU-Parlamentspräsident Martin Schulz und Bernd Lange, der Vorsitzende des Handelsausschusses. Beide haben der SPD-Basis etwas völlig anderes versprochen, als jetzt geschehen soll. Sie waren die Architekten des Kompromisses beim Parteikonvent von Wolfsburg: Parteichef Sigmar Gabriel darf CETA im Ministerrat zustimmen – aber die SPD verspricht weitreichende Nachbesserungen. Umgesetzt werden sollte dies eigentlich durch Zusatzerklärungen und eine ausführliche Debatte im Europaparlament. Wenn die SPD-Basis jetzt bei Schulz und Lange gegen den Bruch dieses Beschlusses protestiert, könnten die beiden in letzter Sekunde ihre Position ändern. Campyct ruft auf, an beide einen Brief zu schreiben. Klicken Sie hier und machen Sie den beiden Dampf!!!

Wirrwarr um das neue Gentechnik-Gesetz!

Klare Positionen sind wir ja von der Großen Koalition aus CDU und SPD in den wenigsten Fällen gewohnt - doch das was sich zur Zeit um ein neues Gentechnikgesetz und um die Einordnung der neuen Züchtungsmethoden wie CRISPR-Cas9 abspielt - hier können Sie sich nochmals informieren - geht mal wieder an die Nerven. Warum? Weil hier Weichen gestellt werden, die unsere Kinder und Enkelkinder nicht mehr verstellen könnten.  Denn hier sollen Fakten für die Zukunft und ein milliardenschwere Selbstbedienungsladen für die Agro- und Biotechkonzerne geschaffen werden. Doch lesen Sie selbst! In diesem Zusammenhang möchten wir auch darauf hinweisen, dass es sich immer wieder lohnt auf Informationsdienst Gentechnik (rechts) zu klicken! ABL (Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft) Stellungsnahme lesen Sie hier

Wir meinen es weiterhin ernst mit unserem NEIN zu CETA/TTIP

In der Schlusserklärung eines Seminars der „Europäischen Bewegung Christlicher ArbeitnehmerInnen (EBCA)“ im spanischen Avila zu den Veränderungen in der Arbeitswelt steht insbesondere die ablehnende Haltung gegen die Freihandelsabkommen CETA und TTIP im Vordergrund. Mehr hier

Mehr Demokratie, Food Watch, Campact, M. Grimmenstein und die Bundestagsfraktion der Linken haben in Karlsruhe wg. CETA einen Eilantrag eingereicht. Die Anwälte argumentieren, dass die drei Auflagen im Abschlussprotokoll der letzten EU-Ratssitzung zwar erwähnt, jedoch nicht ausdrücklich und klar formuliert seien. Hier ist der Eilantrag

CETA - Unterschrieben, aber noch lange nicht ratifiziert... Lesen Sie die ermutigende Analyse von ttipunfairhandelbar hier