Ausgewählte Nachrichten

An Häuslesbesitzer un Landwirte

HÄUSLESBESEITZER macht endlich eure Schottergärten vor euren Eingängen zu blühenden Wiesen für Wildbienen,, Insekten, Schmetterlingen und Vögeln...

LANDWIRTE - macht endlich eure Feldränder zu Futterplätzen von Insekten, Vögeln etc.

BAUHÖFE - achtet doch bitte bei der "Pflege" der kommunalen Flächen auf die kleinsten Lebewesen, die dort Futter suchen, Köstliches für uns Menschen anbieten könnten nach dem Motto - macht Spielplätze zu Krippenplätzen für unsere Kleinsten...

 

Auch wir sind stolz und froh... Neues Gesetz zum Artenschutz in Ba-Wü verabschiedet

....."Vor einem Jahr haben wir mit einem Kreis aus zwölf Träger-Organisationen und mehr als 150 weiteren Verbänden, Unternehmen und Institutionen als Unterstützer gemeinsam begonnen, mit dem Volksbegehren Artenschutz – „Rettet die Bienen" kraftvoll für ein enkeltaugliches Baden-Württemberg einzutreten. Und seit dieser Woche ist endgültig klar: Dieser Einsatz, Eure Unterstützung, haben sich gelohnt. Der Landtag hat endgültig ein Gesetz für mehr Artenschutz verabschiedet Und dieses Gesetz ist gut geworden: Es ist, da sind wir uns sicher, das fortschrittlichste Artenschutzgesetz in Deutschland. Ohne den Druck, den Ihr zusammen mit uns entfacht habt, wäre das nicht möglich gewesen.

In eineinhalb Jahren wurde aus einer Graswurzelbewegung ein Gesetz. Das lässt sich verkürzt gesagt auf folgende Formel bringen: Weniger Pestizide, mehr Lebensräume, mehr Bio-Landwirtschaft. Und, das Gesetz unterstreicht: Artenschutz geht uns alle an. Deswegen müssen sich nicht nur einzelne Bürger*innen engagieren, sondern jeder ist gefordert, Landwirt*innen, Gartenbesitzer*innen, Unternehmen und vor allem die Politik muss in vielen Gesetzen den Schutz der Artenvielfalt hohe Priorität einräumen – deswegen stehen nun auch das Verbot von Schottergärten und die Einschränkung der Lichtverschmutzung in dem Gesetz...." so können wir alle auf der homepage von pro biene nachlesen.

Ebenso was alles errreicht wurde, was alles im neuen "Gesetz für mehr Artenschutz" steht...

Aus für Theresia Bauers (grüne Wissenschaftsministerin der grün-schwarzen Landesregierung) Millionen Programm zur Gentechnik

Streit um Gentechnik - Winfried Kretschmann legt Forschungsprogramm auf Eis und pfeift seine Ministerin zurück!

Wissenschaftsministerin Theresia Bauer hatte ein Forschungsprogramm zur Gentechnik in der Landwirtschaft gestartet, das nun vom Ministerpräsidenten gestoppt wurde. Winfried Kretschmann stoppt ein Forschungsprogramm zur Gentechnik.

"Wegen eines Streits.... bei den Grünen um den Einsatz von Gentechnik in der Landwirtschaft stoppt Ministerpräsident Winfried Kretschmann ein Forschungsprogramm von Wissenschaftsministerin Theresia Bauer (beide Grüne). Forschung sei zwar notwendig, um die Chancen und Risiken neuer Verfahren kennenzulernen, sagte Kretschmann am Dienstag in Stuttgart. Er verstehe aber auch die Bedenken aus seiner Fraktion. Diesen Konflikt könne man nicht so schnell lösen. „Ich habe deshalb mit der Ministerin besprochen, dass sie dieses Forschungsvorhaben auf Eis legt.“ Es handle sich um eine sehr diffizile Angelegenheit. Das Thema stehe auch bei den kommenden Grünen-Parteitagen zur Debatte.

Bauer wollte mit dem mit fünf Millionen Euro dotierten Forschungsprogramm Versuche mit gentechnisch veränderten Pflanzen fördern. Neben der Grünen-Landtagsfraktion üben dem Blatt zufolge auch Ökolandwirte und Bienenschützer scharfe Kritik an Bauers Förderplänen - sie befürchten unkalkulierbare Risiken.....(STZ 21.7.2020) Mehr Infos finden Sie auch hier

Auch unser Verein unterstützt die im November stattfindende Tagung im Haus der Bauern in Kirchberg/Jagst zum Thema. in der Ankündigung heißt es: "Die neuen Gentechniken, auch Genome Editing genannt, drängen in die Labore, in die Pflanzenzüchtung, und vielleicht auch bald auf unsere Äcker und Teller. Insbesondere die Frage, ob und wie die neuen Gentechnik-Verfahren reguliert und gekennzeichnet werden, wird sehr kontrovers diskutiert. Im Spannungsfeld zwischen Chancen und Risiken, Regulierung oder Freisetzung ohne Kontrolle und Verwendung ohne Kennzeichnung ist es wichtig zu wissen, wovon die Rede ist, um einen Standpunkt zu entwickeln. Die Tagung bietet Gelegenheit, sich nicht nur umfassend zu den neuen Techniken zu informieren, sondern auch kritisch mit Vertreter*innen aus Politik und Wirtschaft zu diskutieren und sich zu vernetzen." Save the date - Merken Sie sich diesen Termin schon mal vor!

Das NaturVisions-Fimfestival 2020 beginnt heute

Ab heute heißt es wieder "Klappe die erste" - in diesem Jahr für das NaturVision FilmFestival Online vom 16.-23.Juli 2020.

Über 60 aktuelle Natur- und Umweltfilme – eine Woche lang auf unserer virtuellen Kinoleinwand!– Virtuelles Festivalgelände mit Kino, kostenfreier Open Area, Online-Zukunftsmarkt und Raum zum Umdenken– Interviews und besondere Videobotschaften von Filmemacher*innen– Specials für Kids und Teens – Schulprogramm für Unterricht und Homeschooling– Workshops– Filme und Gespräche mit den Partnern SportRegion Stuttgart und IBA 2027.

Das vollständige Programm und viele Infos mehr erhalten Sie auf www.natur-vision.de

1.Juli: 13 Forderungen an die EU-Ratspräsidentschaft

Unter dem Motto "Die EU zukunftsfähig machen" hat der Deutsche Naturschutzring gemeinsam mit weiteren Mitgliedsorganisationen 13 Forderungen an die die deutsche EU-Ratspräsidentschaft für einen sozial-ökologischen Umbau Europas gestellt. Bitte machen Sie sich schlau, denn die Bienen, Bauern und alle VerbraucherInnen weltweit verdienen nicht erst seit Corona eine andere Umwelt, Wirtschafts- und Friedenspolitik

Gene Drive: Stopp der Risikotechnologie gefordert

Stimmen zur Gene Drive Technologie: Thomas Radetzki, Vorstandsvorsitzender der Aurelia Stiftung kommentiert: „Die Vielfalt der Arten, auch der Bienen und ihrer Lebensräume, ist in existenzieller Weise bedroht. Die Gene Drive Technologie könnte massiv in diese bereits geschädigten Ökosysteme eingreifen. Ihre Risiken sind offenkundig. Die Anwendung der Technologie widerspricht daher dem Vorsorgeprinzip, das sowohl in der EU als auch international die Grundlage für das Naturschutzrecht bildet.“

Mareike Imken von Save Our Seeds und Initiatorin der europäischen Kampagne „Stop Gene Drives“: „Die von Gene Drive Organismen ausgehenden Umwelt- und Gesundheitsrisiken sind nicht ansatzweise erforscht. Eine Vorhersage, Eingrenzung oder Umkehrung ihrer Effekte in der Natur sind unmöglich. Deshalb ist bereits ihre Erforschung riskant: schon wenige Gene Drive Organismen, die aus dem Labor entkommen, können eine unkontrollierbare gentechnische Kettenreaktion in der Natur auslösen. Ein Moratorium gibt uns die Zeit, offene Fragen zu klären und fehlende Regularien und Entscheidungsmechanismen zu etablieren. Vorher sollte niemand auf der Welt diese Risikotechnologie nutzen.“

„Der Verlust an Biodiversität ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Es ist daher unverantwortlich, Arten und Ökosysteme weiteren Risiken auszusetzen. Eine Freisetzung von Gene Drive Organismen in die Natur ist mit enormen Risiken verbunden und erfordert eine viel umfangreichere Technikfolgenabschätzung, Risikobewertung und Überwachung, als das in Europa und in vielen anderen Ländern aktuell gesetzlich vorgeschrieben wird. Da eine grenzüberschreitende, effektive Kontrolle der Ausbreitung von Gene Drive Organismen nicht möglich ist, gibt es nur eine Möglichkeit: ein weltweites Moratorium“, erläutert Undine Kurth, Vizepräsidentin des Deutschen Naturschutzrings als Mitunterzeichnerin des Briefes.

Wie grün ist den Grünen die grüne Gentechnik?

Derzeit fällt aufgrund der Corona- und der Tönnies-Berichterstattung ein wichtiges politisches Thema und Handlungsfeld in den Hintergrund. Theo Düllmann (Bündnissprecher) und Franz Häußler (Bioland und AbL -Vorstandmitglied BW) Wir bitten Sie deshalb wichtige Infos bei unseren Freunden aus Ulm anzuklicken www.genfrei-ulm.de 

Sie werden auch gleich sehen, dass es auf der Page dieses Bündnises wertvolle Dokumente und Filme zu lesen und zu sehen sind.

Wie Deutschlands Gärten versteinern

"Gärten des Grauens - so nennt der Biologe Ulf Soltau die zugeschotterten Vorgärten. Ein großer Trend in deutschen Wohnsiedlungen: Granit und Kalkstein statt Büsche und blühende Stauden.Der Insektenkundler Thomas Schmitt vom Senckenberg-Institut in Müncheberg warnt:Wenn alle Gärten so aussehen würden, dann wären unsere Siedlungen ein völlig insektenfeindlicher Raum." planet e 21.06.2020...Doch schauen Sie die neueste planet e - Sendung selbst an

 

Bienenfreundliche Pflanzen vermeiden...

Neulich ist uns ein Bericht auf utopia aufgefallen, der uns zeigt, welch bienenunfreundliche Pflanzen gedankenlos in unseren Gärten, Vorgärten und auf unsere kommunalen Flächen gepflanzt werden. Aus Unverständnis, Unwissen oder auch aus Ignoranz gegenüber den anderen GartenbewohnerInnen.

Wenn du die richtigen Pflanzen in deinem heimischen Garten einsetzt, kannst du viel für Honig- und Wildbienen tun. In dem Artikel soll es jedoch nicht um bienenfreundliche Pflanzen gehen, sondern genau um das Gegenteil: Dort heißt es: Wir zeigen dir zehn Pflanzen, die absolut bienenunfreundlich sind und ihnen keinen Mehrwert bieten. Doch lesen Sie hier weiter! Was haben Forsythien, Geranien, Rotklee, Flieder, Pfingstrosen, Magnolien..gemeinsam? Lesen Sie hier weiter!

Wir können darüber hinaus Petitionen unterzeichnen z.B. von Inkota bei der es um den Export von Pestizidwirkstoffen, die in der EU aufgrund von Gefahren und Risiken für die menschliche Gesundheit und die Umwelt nicht genehmigt sind, geht.

Oder wir schauen mal auf die Homepage von proBiene.de, um uns z.B. über den Brief an unsere Wissenschaftsministerin Frau Th.Bauer zu informieren. Thema:  "Eine Reihe von Grünen-Politiker*innen fordern eine neuerliche Debatte zu so genannten neuen Gentechnologie-Verfahren. Wir haben in einem offenen Brief an die beiden baden-württembergischen Grünen-Politikerinnen und Unterzeichnerinnen des Aufrufs, Wissenschaftsministerin Theresia Bauer und Bundestagsabgeordnete Anna Christmann, heute davor gewarnt. Hier können Sie den Wortlaut lesen!

Corona-Zeit – Bildungs-Zeit!

Wir wollen diese informative Dokumentation von V.Thun nochmals empfehlen.

Welche Landwirtschaft wollen wir und welche bekommen wir? Wie nachhaltig, wie umweltfreundlich, wie regional, wie tierfreundlich und wie preiswert? Zurzeit wird in Brüssel über diese Fragen verhandelt und entschieden. Es geht um die Reform der Agrarpolitik in der EU und damit über weitreichende Weichenstellungen für die deutsche Landwirtschaft. Welche Haltung haben deutsche Politiker dazu?