Ausgewählte Nachrichten

Der weltweite Fleischverzehr frisst weiter Ackerland ...

"...Soll keiner sagen, das hat er nicht gewusst!" Unser Fleisch - ihre Felder! Der Soja-Anbau ist in Lateinamerika weiter auf dem Vormarsch. In Paraguay soll die Fläche in den kommenden Jahren um 5.000 Quadratkilometer wachsen. "Der Vormarsch des transgenen Sojas bedeute für Campesino-Familien und Kleinproduzent*innen den Verlust weiterer Landflächen. Gerade sie aber seien es, die Lebensmittel für den Verbrauch in ihren eigenen Ländern herstellten. Diese Anbaufläche sei in den vergangenen 15 Jahren um 50 Prozent geschrumpft." Lesen Sie weiter! hier

Top-Meldung: Bundespräsident van Bellen (Ö) gibt noch keine Zustimmung zu CETA

Bundespräsident Alexander Van der Bellen wartet mit CETA-Unterschrift auf EuGH-Entscheidung. Lesen Sie mehr hier! oder hier

Preisträger des NaturVisionFilmfestival 2018 stehen fest

Der Film "System Milch" ist der diesjährige "große" Gewinner des Festivals 2018 in Ludwigsburg. Sowohl die Jugendjury als auch die Jury zum Deutschen Umwelt-und Nachhaltigkeitspreis haben dieses filmische Werk von Andreas Pichler prämiert. Mehr über diesen prämierten Film erfahren Sie hier. Wer einen Einblick in das "Milliardengeschäft Milch" erhalten möchte, dem empfehlen wir die Dokumentation von A.Pichler in ORF hier

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Den Sonderpreis der Jury erhielt der Film "Konzerne als Retter? Das Geschäft mit der Entwicklungshilfe?" von Caroline Nockel.

In wenigen Tagen ist es wieder soweit - Ludwigsburg (LB) wird zum Zentrum des Natur- und Umweltfilms mit 140 Filmen, ÜbermorgenMarkt, ScienceSlam und Fahrradkino. Auf nach LB - hier bewegt sich was! Das komplette Programm finden Sie hier!

BAYER schlägt zurück - Werden wir aktiv!

Es ist unfassbar: Im August soll schon wieder ein Bienengift auf den Markt! Bayer-Monsanto beantragt die Zulassung von neuen Pestiziden - und das, obwohl die Gifte gefährlich für Bienen, Hummeln, Schmetterlinge und alle anderen Insekten sind! Dabei hatten wir es gerade geschafft, dass die EU die Neonikotinoide verboten hat ...

Agrarministerin Klöckner und Umweltministerin Schulze können jetzt zeigen, dass sie sich wirklich für den Schutz der Bienen einsetzen - und die Zulassung der neuen Gifte stoppen. Bitte unterzeichnen auch Sie den Campact-Appell an Klöckner und Schulze. Hier!

Gift im Honig- Imker in Rumänien schlagen Alarm!

Insektenvernichtungsmittel auf Nikotinbasis, sogenannte Neonicotinoide, gelten als besonders bienen- und insektenschädlich. Die Verwendung von drei Insektiziden aus dieser Klasse wurden in der EU deshalb 2013 befristet verboten. Doch was nutzen die Verbote, wenn EU-Mitgliedsstaaten wie Rumänien immer wieder Ausnahme-genehmigungen erhalten und so gut wie keine Kontrollen geschehen? Sehen Sie selbst hier

 

Europas dreckige Ernte: Woher kommt unser Obst und unser Gemüse?

Manche reden von Sklaverei, manche von den Geschäften der Mafia, auch auf Kosten der Flüchtlinge und MigrantInnen. Augen auf im Supermarkt! Schauen Sie genau hin und entscheiden Sie sich mal für einen Einkauf auf dem Markt, im Bioladen, im Hofladen! Die Menschen hier wie dort werden es Ihnen danken!  "Tomaten, Gurken, Orangen – die Supermarktregale sind voll mit günstigem, frischem Obst und Gemüse. Der Umsatz erreichte im vergangenen Jahr den Rekordwert von 14,7 Milliarden Euro. Spanien exportiert die meiste Ware nach Deutschland. Auch Italien ist ein wichtiger Lieferant von Obst und Gemüse. Wie schaffen es die beiden Länder, so viel und so günstig zu produzieren?..." "Die Ware der kritisierten Landwirte und Anbaubetriebe landet in Deutschland, insbesondere in den Regalen der großen Supermarktketten. Nach den Recherchen sind Produkte aus Betrieben, die Arbeiter ausbeuten, in den Geschäften von Edeka, Rewe, Real, Penny und Lidl gefunden worden..." Doch sehen Sie selbst und informieren Sie sich hier!

Stumm oder nicht stumm - das ist hier die Frage!

"Der stumme Frühling -zur Notwendigkeit eines umweltverträglichen Pflanzenschutzes" - so lautet die vor kurzem veröfffentlichte Studie der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina. Diese Studie können Sie hier lesen und als pdf in Ihrem Bekannten- und Freundeskreis rumschicken.

"Chemikalien können unbeabsichtigt oder absichtlich in die Umwelt gelangen. Pflanzenschutzmittel, für die nachfolgend das Synonym Pestizide verwendet wird, stellen dabei den quantitativ bedeutendsten Anteil willentlich ausgebrachter Schadstoffe. Chemische Pestizide werden zum Schutz von Nutzpflanzen und Pflanzenprodukten vor Schadorganismen und durch sie ausgelöste Krankheiten angewendet und enthalten einzelne oder mehrere chemische, i.d.R. synthetisch hergestellte Wirkstoffe. Pestizide bekämpfen als Schadorganismen Tiere, z.B. Insekten (Insektizide) oder Nagetiere (Rodentizide), schützen vor Krankheiten wie Pilzbefall (Fungizide) oder dienen auch vereinfachten Produktionsverfahren und entsprechender Kostensenkung durch Arbeitszeitreduktion. Herbizide, die zur Bekämpfung von Unkräutern eingesetzt werden, zählen ebenfalls zu den Pestiziden. Weitere Anwendungen dienen der Wachstumsregulation von Pflanzen und der Konservierung von Pflanzenerzeugnissen.

Einträge von Pestiziden sind neben dem Klimawandel, massiven Veränderungen der globalen Nährstoffkreisläufe, der Zerstörung von Lebensräumen und weiteren Faktoren eine wesentliche Größe im Konzept der planetaren (Belastungs-)Grenzen, wonach das Überschreiten kritischer Grenzwerte zu tiefgreifenden Störungen im Erdsystem führt.

Keine Wasserprivatisierung von Trinkwasser - weder hier noch in allen anderen Staaten unseres Planeten

Das Freihandelsabkommen JEFTA soll still und leise vom EU-Ministerrat eilig und geheim abgestimmt werden. Die offiziellen Dokumente zu dem Handelsabkommen mit Japan hielt die EU unter Verschluss – eine öffentliche Diskussion sollte wohl verhindert werden. Wir wissen aber: JEFTA soll Konzernen und Investoren erlauben, Geschäfte mit unserem Trinkwasser zu machen. Nicht einmal aus dem Fall Nestle und Vittel bringt den Brüssel-Ministerrat zur Besinnung.

Deshalb rufen auch wir auf, die Aktion von campct zu unterstützen: JEFTA - unser Wasser im Ausverkauf! Informieren Sie sich und unterschreiben Sie den Brief an die SPD-Minister und die SPD-Vorsitzende.

Begrüßenswert! - Unverschämt und dreist!

Begrüßenswert: In vielen Kommunen wird derzeit über ein Verbot des Einsatzes von glyphosathaltigen Spritzmittel und den bienentötenden Neonics-Mitteln diskutiert. So hat Steinheim an der Murr ein Zeichen gegen die Verwendung von Glyphosat per Gemeindratsbeschluss beschlossen.  "Die Stadt Steinheim untersagt künftig bei Neuverpachtungen ihrer Flächen den Einsatz von glyphosathaltigen Herbiziden und verbietet das Verwenden von neonicotinoidhaltigen Mitteln. Falls sich kein Pächter finden sollte, der diesen Vorgaben entsprechen möchte, werden die Flächen in extensive Wiesen umgewandelt." Mehr lesen Sie hier
Unverschämt und dreist: Doch die Agrochemie-Industrie mitsamt ihren Lobbyisten in den politischen Gremien bereiten den nächsten Angriff auf alle Lebewesen vor: Kaum sind drei besonders gefährliche Pestizide im Freiland verboten worden, will die Agrarindustrie neue Gifte auf den Markt bringen, die kaum weniger gefährlich für Bienen, Hummeln und Schmetterlinge sind. Es liegen in Deutschland mehrere Anträge auf die Zulassung von Pestizidmischungen vor, die die neuen Insektengift-Wirkstoffe Sulfoxaflor, Cyantraniliprol und Flupyradifuron enthalten.

Das gilt es zu verhindern: Beteiligen Sie sich an der Aktion des Umweltinstituts München hier

Die Wahrheit kommt ans Licht!

In der Donau und in kleineren Bächen hat die Landeswasserversorgung Pestizide entdeckt. Das Unternehmen, das drei Millionen Menschen mit Trinkwasser beliefert, ist beunruhigt. Wie sagte Bert Brecht: Zorn und Unzufriedenheit nutzen nichts, so etwas muss praktische Folgen haben. Und die buchstabieren sich wie folgt: A G R A R W E N D E- hin zum Ökolandbau. Doch lesen Sie hier erstmal die Alarm-Meldung! Diese Meldung passt gut zum Beginn des Deutschen Bauerntages heute in Wiesbaden.