Ausgewählte Nachrichten

Giftige Saat -

Bauer Michel bricht auf seinem Hof zusammen; es wird Leukämie festgestellt. Sein alter Freund Guillaume, Parlamentsabgeordneter, wird durch den Vorfall stark motiviert: Endlich will er sich für einen Gesetzesentwurf gegen das Pestizid einsetzen, das Michel stets verwendete. - 2018 wurde Jean-Xavier de Lestrades Mini-Serie beim Fernsehfilm-Festival von La Rochelle prämiert. Zu sehen ist dieser 6 teilige Krimi aus Frankreich in der arte mediathek bis 26.Juli

Dazu passt auch diese Meldung: "Glyphosat – das meist verwendete Pestizid der Welt – ist angezählt. Will die Industrie ihr Ackergift auch nach 2022 in der EU vermarkten, muss sie schon in den nächsten Monaten einen Antrag auf Wiedergenehmigung stellen. Der Zeitpunkt könnte für die Hersteller nicht ungünstiger sein.Wissenschaftliche Arbeiten liefern weitere Belege für Gefahren durch glyphosathaltige Spritzmittel. Bayer verliert in den USA eine Klage von Krebsopfern nach der anderen. Auch in Australien wurde nun die erste Schadensersatzklage eingereicht. mehr aktuelle Infos zum Thema  "Glyphosat ist angzählt..." finden Sie hier

Wer mehr über die aktuelle Entwicklung im Kampf europäischer Regierungen gegen Glyphosat wissen möchte, klickt hier.

"Nachdem Frankreich bereits mehrere Insektengifte, wie das gesundheitsschädliche Thiacloprid, im nationalen Alleingang verboten hat, wird mit einem Glyphosat-Verbot in Östereich die Position der Bundesregierung immer absurder: Sie behauptet, dass europäisches Recht das Verbot von in der EU genehmigten Pestiziden nicht zulässt. Wir fordern von Umweltministerin Svenja Schulze (SPD) sich jetzt nicht länger hinter vermeindlichen Hürden aus dem EU-Recht zu verstecken und einen Vorstoß für ein deutsches Glyphosat-Verbot in den Bundestag einzubringen." Umweltinstitut München 

Ist das noch zu toppen? Klöckner und NESTLE

Furore machte vor Pfingsten ein unsäglicher entlarvender Video-Clip, in dem Frau Klöckner gemeinsam mit dem Nesté-Chef auftritt. Dort betreibt sie in kaum vorstellbarer Form Schleichwerbung für einen internationalen Großkonzern und lobt ausgerechnet den Nestle Konzern. Während Großbritanien dem Zucker wirkungsvoll den Kampf angesagt hat, kündigt Nestlé eine Zucker-Reduktion von 5 % an - gemessen am Volumen von 78 % macht das 72 % Zucker, was immer noch mit großem Gesundheitsschaden vor allem bei Kindern verheerende Auswirkungen hat. Dieser Vorgang ist nicht nur peinlich, sondern auch ein Anschlag auf die zarte Körper unserer Kinder und Enkelkinder.

Es ist mal wieder nicht auzuhalten - oder besser gesagt nur mit hartem Humor! Sehen Sie selbst

Es kann nicht sein, dass ausgerechnet eine Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft offen und ungeniert einen weltweit agierenden Großkonzern bewirbt, der in sogen. unterentwickelten Ländern buchstäblich den Menschen das (Grund-)Wasser abgräbt und anschließend diesen Menschen ihre eigenes Geld in Plastikflaschen verkauft.

"Julia von Nestlè" : Es kann nicht sein, dass ausgerechnet eine Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft offen und ungeniert einen weltweit agierenden Großkonzern bewirbt, der maßgeblich an der Vernichtung von Regenwäldern beteiligt ist, um auf den abgeholzten Flächen Palmöl anzubauen, das wiederum in Nestlés Produkten wie Kitkat steckt. Das Unternehmen versprach Besserung, schuf Standards zum Schutz der Wälder und kündigte an, seine Lieferanten besser zu kontrollieren. Den gesamten Palmöleinkauf bis zur Plantage zurückverfolgen kann Nestlé nach eigenen Angaben aber noch immer nicht. Und dann wäre noch das mit den gloablen Raubzügen von Trinkwasserquellen: Nestle gräbt nicht erst seit gestern in Ländern des Südens buchstäblich den Menschen das (Grund-)Wasser ab, um es dann anschließend sehr verteuert in Plastikflaschen zu verkaufen.

Wer sich mehr über die Praktiken eines der größten Lebensmittelkonzerne der Welt informieren möchte, klickt hier und wer mehr über das dreckige GEschäft mit dem Lebensmittel Nr. 1 Wasser sehen möchte, gibt bei youtube mal die Stichworte "Wasser und Nestle" ein.

Monsanto und seine Spitzel - Gift für die Demokratie

Die Wahrheit wird es ans Tageslicht bringen - auch wenn der unbeliebte und nicht entlastete Chef von BAYER beschönigend die Öffentlcihkeit beruhigt... Die SZ berichtet heute, dass "PR-Agenturen ... im Auftrag von Monsanto Listen mit Kritikern des Konzerns geführt haben. Nun gibt Bayer bekannt, dass das längst nicht nur in Frankreich, sondern auch etwa in Deutschland, Italien oder den Niederlanden geschah." Doch lesen Sie hier die ganze Meldung!

Wer humorvoll verpackt haben will, schaltet in Minute 6:20 der heute show vom 17.Mai: "Glyphosat sumsumm, bringt uns alle um"

NABU-Studie (April 2019) legt Lobbynetz des Deutschen Bauernverbands offen

Das müssen Sie lesen und bei Ihrer Wahlentscheidung berücksichtigen: Studie "Verflechtungen und Interessen des Deutschen Bauernverbandes (DBV)" (iaw - Institut Arbeit und Wirtschaft/Universität Bremen, April 2019). Die Studie lesen Sie hier ...Und wer es humorvoller verpackt haben möchte empfehlen wir dies hier

Volksbegehren Artenschutz in Ba-Wü gestartet

Anlässlich des Weltbienentages am 20.Mai  startete "pro Biene"  mit der Unterschriftensammlung für die Zulassung des Volksbegehrens in Ba-Wü.  Denken Sie nur an den großen Erfolg der Aktion in Bayern vor wenigen Wochen. 2018 hat die UN den Weltbienentag am 20. Mai ausgerufen. Jeder kann bei der Sammlung der Unterschriften unterstützen. Die Unterschriftenlisten mit einer Anleitung und dem konkreten Gesetzentwurf stehen ab heute hier zum Download bereit. Wichtig ist, dass Sie das "Formblatt für die Beteiligung an einem Antrag auf Zulassung eines Volksbegehrens nach Artikel 59 Absatz 3 der Verfassung des Landes Baden-Württemberg" ausdrucken, ausfüllen und an die Adresse proBiene, Rosenwiesstraße 17, 70567 Stuttgart senden. Am besten drucken Sie es mehrfach aus, verteilen es in Ihrer Wohnhaus, im Kollegen-und Freundeskreis...Das Wichtige ist die Formblätter hier auszudrucken umgehend zurückzuschicken. Neben der Honigbiene, die von Imkerinnen und Imker gepflegt wird, sind viele Tier- und Pflanzenarten von Ackergiften, Nahrungsmangel und Biotopverlusten bedroht. So stehen zum Beispiel in Baden-Württemberg der Feldhamster oder das Rebhuhn auf der Liste der gefährdeten Arten. Sehr drastisch ist es bei den 420 Wildbienenarten, von denen über die Hälfte auf der Roten Liste steht. Über die Ziele des Volksbegehrens informiert die Seite https://volksbegehren-artenschutz.de.

 Wer sich darüber hinaus informieren möchte, wie ich insektenfreundlich einkaufen kann, welche Nützlinge gegen z.B. Blattläuse helfen, welche Ursachen das Insektensterben hat etc. laden wir herzlich auf die Seite des swr hier ein.

Good news: Grüner Erfolg gegen Geheimhaltung!

heute wurde der Erfolg gegen die Geheimhaltung der Glyphosat-Studien amtlich. Denn bis heute hatten Monsanto, Cheminova und die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) Gelegenheit Einspruch gegen ein Urteil des europäischen Gerichts einzulegen. Im März hatte das Gericht der Klage von vier Grünen Europaabgeordneten stattgeben, und festgestellt, dass das wirtschaftliche Interesse der Pestizid-Unternehmen nicht über dem Recht der Öffentlichkeit liegt, über die Gefährlichkeit von Glyphosat informiert zu werden. Die EFSA muss deswegen alle bisher geheimen Glyphosat-Studien ohne Streichungen und in Gänze veröffentlichen, damit sie von unabhängigen Wissenschaftler*innen geprüft werden können. Da der Einspruch ausgeblieben ist, werden die Studien jetzt schnell öffentlich werden. Das ist ein entscheidender Erfolg im Kampf gegen Glyphosat und der Geheimnistuerei bei der Pestizidzulassung insgesamt.

Hektarweise Geld! Die EU-Agrarmilliarden für ein krankes System

Hektarweise Geld - Schauen Sie noch vor der Wahl diese zdf Planet e Doku - diese ist sehr lehreich!!

"Für nichts gibt die EU so viel Geld aus wie für die Landwirtschaft. Fast 60 Milliarden Euro sind es jedes Jahr. Bisher. Doch es drohen Kürzungen. Ausgerechnet bei den Umweltprogrammen....Derzeit wird der EU-Haushalt neu verhandelt. Eigentlich auch eine Chance, die Agrarpolitik deutlich ökologischer auszurichten. Doch was bereits an Ergebnissen durchgesickert ist, verstört zum Beispiel das deutsche Umweltbundesamt. Es stellt sich offen gegen die aktuelle EU-Agrarpolitik und kritisiert, dass in Brüssel immer noch zu viele umweltschädliche Subventionen beibehalten werden. In Zukunft könnte sich die Situation sogar noch verschärfen: Deutliche Budgetkürzungen sollen ausgerechnet die Säule der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) treffen, mit der bislang Umweltprogramme finanziert wurden. Für große Unsicherheit sorgt zudem die Vorstellung der Kommission, ab 2021 auf nationale Strategiepläne zu setzen. Damit würde die EU ihre Verantwortung auf die Mitgliedstaaten abwälzen. Der Weg wäre frei, um nationale Umwelt- und Klimastandards abzusenken, damit europäische Agrarprodukte auf dem Weltmarkt nicht ins Hintertreffen geraten."

26.Mai ist Wahltag! Wir haben Fragen...an die KandidatInnen!

Nicht erst seit der öffentlichen Diskussion über das besorgniserregende Insektensterben und dem Rückgang der Artenvielfalt auf heimischen Feldern, Wiesen und Gärten sind viele Bürgerinnen und Bürger besorgt. Seit der Gründung unseres Vereins vor 9 Jahren haben wir diese Problematik in die Öffentlichkeit mit vielen Veranstaltungen getragen. Und so haben wir am 4.4. auf unserer MV die Anregung von Mitgliedern gerne aufgenommen und haben die KandidatInnen der Kommunalwahlen am 26.5. angeschrieben. Denn für die WählerInnen ist es wichtig zu wissen, welche Ideen und Handlungsoptionen diese in den Räten der Gemeinden umsetzen wollen. Fragen warten auf Antworten!
"Welche Ideen haben Sie persönlich zur Lösung des Insektensterbens, des Rückgangs der Artenvielfalt in unserer Gemeinde? Was halten Sie von dem Vorschlag, dass die eigenen Grünflächen der Gemeinde pestizidfrei gehalten werden von Glyphosat und Neonicotinoide, die alle Insekten inkl. Bienen, Wildbienen, Hummeln schädigen. Vor allem die weiter zugelassenen Neonicotinoide und deren Nachfolge-Produkte verursachen nach wie vor einen weiteren Rückgang der Artenvielfalt in Flora und Fauna. Wie denken Sie darüber, dass die Gemeinde konkrete Tipps für ein pestizidfreies Gärtnern auch in privaten Grundstücken veröffentlicht? Wie finden Sie die Idee, dass Ihre Gemeinde sich den 460 anderen pestizidfreien Kommunen in Deutschland anschließt? (Quelle: www.bund.net). Darüber hinaus wollen unsere Mitglieder wissen, ob die KandidatInnen aktiv in den zu wählenden Gremien Maßnahmen wie z.B. Umwandlung von Rasenflächen in Blühwiesen, Einführung von Ackerrandstreifen über das bisherige Maß hinaus befürworten und diese zum Thema machen? Wir sind gespannt auf die Antworten der KandidatInnen. Vielleicht sprechen auch Sie diese auf dem Markt oder an den Infoständen einfach mal daraufhin an!
Wer sich über die Gemeinsame Agrarpolitik der EU (GAP) informieren möchte - hier geht es ja immerhin um die Verteilung von knapp 60 Milliarden Euro - kann das hier oder hier

Wir trauern um einen guten Freund!

Bestürzt haben wir vom Tod unseres Freundes Karl Huober aus Erdmannhausen erfahren. Wir trauern um einen Anstifter der ersten Stunde, den Mitbegründer der Tageszeitung TAZ und einen großen Freund der Zivilgesellschaft. Das Schaffen und Wirken von Karl Huober war für viele eine große Bereicherung und Anstoß für eigenes Engagement. Ferner trat er stets als großzügiger und engagierter Unterstützer einzelner Initiativen auf. Seit der Gründung unseres Vereins war er uns immer wieder ein guter Ratgeber und Diskussionspartner. So unterstützte er auch die Initiative von Erdmannhausener BürgerInnen für den "Bau einer Trinkwassernutzungsanlage in einem Dorf in Amazonien". Wir erinnern uns in großer Dankbarkeit an zurückliegenden Kooperations-Veranstaltungen in der Brezelfabrik, die von so vielen unserer Mitglieder gerne besucht wurden. Karl Huober stand wie kein anderer für ein naturverbundenes und sozialgerechtes Wirtschaften. Er verkörperte und lebte das, was BürgerInnen einer demokratischen gerechten Gesellschaft auszeichnet: Engagement für Vielfalt, Courage im Alltag und Offensein für Neues. Mit Respekt und Wertschätzung behalten wir ihn in Erinnerung! Wir möchten an die Stelle auch auf die Mitteilung der Firmengemeinschaft zum Tod von Karl Heinrich Huober hinbweisen.

Europas Behörden können neue Gentechnik nicht kontrollieren

Ein Schiff wird kommen.....und würde es dann im Hamburger Hafen illegal das Sojaschrot aus den USA entladen, dessen Bohnen mit der neuen gentechnischen Methode TALEN verändert wurden ... ja dann...! Die deutschen Behörden könnten das derzeit nicht feststellen. Dass sie wegen fehlender Nachweismethoden ihren Kontrollpflichten nicht gerecht werden können, darauf wiesen einige Länder Europas nach Insiderinformationen bei einem Arbeitstreffen Ende April hin.... Hier gibt`s mehr Infos!