Ausgewählte Nachrichten

Verschiebung der MV 2020 auf unbestimmte Zeit

Liebe Mitglieder,

der Vorstand hat auf einer Telefonkonferenz Mitte der Woche beschlossen, dass wir unsere für den 1.April 2020 eingeladenen Mitgliederversammlung leider auf unbestimmte Zeit verschieben müssen.

Mit freundlichen Grüßen und der Bitte "Schützen Sie sich - Bleiben Sie gesund"

Wolfgang Manuel Simon, Reinhild Holzkamp, Patric Fauth, Dieter Roux, Maria Schiele

P.S.Unsere homepage wird weiter mit wichtigen Infos bestückt - falls Sie auch etwas Wichtiges, Informatives, Erkenntnisreiches, Erhellendes mitzuteilen haben, schicken Sie es uns zu Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!Wir werden schauen, ob wir dieses dann "einpflegen" können.

Zweifelhafte Glyphosat-Gutachten - Studien aus dem Fälscherlabor

"Als Behörden das Pestizid Glyphosat als ungefährlich einstuften, beriefen sie sich auch auf ein Labor, das offenbar Experimente manipuliert hat...Mehrere Tierversuchsstudien für die Zulassung des Pestizids Glyphosat stammen von einem Laborbetreiber, der offenbar Ergebnisse von Experimenten gefälscht hat. Das staatliche Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) nennt in seinem letzten Gutachten über das Unkrautvernichtungsmittel für die EU bei 14 Untersuchungen die Hamburger Firma LPT (Laboratory of Pharmacology and Toxicology) als Quelle." Mehr Infos entnehmen Sie bitte dem TAZ Artikel "Studien aus dem Fälscherlabor"

In einer Zeit....

In einer Zeit, in der manche die Vergangenheit am liebsten ganz vergessen und verdrängen würden, möchte ich noch ein kurzes und bissiges Gedicht von Erich Fried zitiieren. (gefunden auf der Seite von Lebenshaus Schwäbische Alb)

                                               Dann wieder

                                               Was keiner geglaubt haben wird
                                               was keiner gewusst haben konnte
                                               was keiner geahnt haben durfte
                                               das wird dann wieder
                                               das gewesen sein
                                               was keiner gewollt haben wollte.

                                                (Erich Fried - 1921 bis 1988)

Giftige Geschäfte: Wie deutsche Unternehmen mit gefährlichen Pestiziden Umsatz machen

Schande - mal wieder BASF und BAYER auf Kosten der Klein-Bauern in den Südstaaten - wie lange noch? Eine neue Studie zweier NGOs zeigt, dass Marktführer wie Bayer und Basf deutlich mehr hochgefährliche Pestizide verkaufen als bisher bekannt – vor allem in ärmeren Ländern mit schwacher Regulierung. Viele der dort verkauften Pestizide sind in Europa gar nicht zugelassen. Kritiker fordern eine weltweit strengere Regulierung. Sehen Sie hier! Und werden wir aktiv! Denn es geht um Millionen Menschen, um deren Gesundheit!

Bayer und BASF müssen zahlen ..

Dicamba: Bayer und BASF müssen 265 Millionen Dollar Strafe zahlen

Das Bezirksgericht in Cape Girardeau im US-Bundesstaat Missouri hat die Chemiekonzerne Bayer und BASF zu Schadenersatz und Strafe in Höhe von 265 Millionen US-Dollar (245 Millionen Euro) verurteilt. Die Jury sah es als erwiesen an, dass das von den beiden Unternehmen vertriebene Herbizid Dicamba eine Pfirsichplantage ruiniert hat. Die Konzerne wollen in Berufung gehen, denn die Klage ist nur die erste einer neuen Prozesswelle. mehr hier

PETITION "Gene drives stoppen"

Gene Drive Organismen sind die vielleicht gefährlichste Anwendung von Gentechnik, die bisher entwickelt wurde: Mithilfe neuer gentechnischer Verfahren wie CRISPR/Cas9 kann das Erbgut von Lebewesen grundlegend verändert und können die natürlichen Vererbungsregeln außer Kraft gesetzt werden. So lassen sich wildlebende Arten gentechnisch verändern, ersetzen oder gar ausrotten. Die Freisetzung von Gene Drive Organismen in die Natur wäre nicht rückholbar und höchst riskant. Im schlimmsten Falle könnte sie das Artensterben beschleunigen und zum Zusammenbruch ganzer Ökosysteme führen.

Wir bitten alle darum, diese Petition zu unterschreiben. Hier!

EU Parlament fordert Moratorium weltweit zu Gene drives

Das Europäische Parlament hat ein globales Moratorium für die Freisetzung von Gene Drives gefordert. Durchsetzen müssen es allerdings die EU-Mitgliedsstaaten und die EU-Kommission. Der Termin dafür ist das nächste Treffen zur UN-Biodiversitätskonvention (CBD) im Oktober 2020 in China. Die Abgeordneten des Europäischen Parlaments haben nun Mitgliedsstaaten und Kommission aufgefordert, sich für ein weltweites Moratorium für Freisetzungen von Gene Drives einzusetzen, „damit diese neuen Technologien nicht verfrüht freigesetzt werden“. Ein solches Moratorium wahre das Vorsorgeprinzip, „das im Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union und im Übereinkommen über die biologische Vielfalt verankert ist“, heißt es in dem Beschluss. Mehr Infos hier

Mehr Nebenwirkungen als gedacht!

Bild auswählen oder hochladenCrispr/Cas: Neue Studie zeigt mehr Nebenwirkungen als bisher gedacht. US-Wissenschaftler konnten mit einem neu entwickelten Test-Set nachweisen, dass die Gen-Schere Crispr/Cas zahlreiche unerwartete Änderungen im Erbgut hervorruft. Diese Effekte traten in unmittelbarere Nähe der Stelle auf, an der die Schere das Erbgut wie beabsichtigt durchtrennt und geändert hatte. Informieren Sie sich hier

Sieht so ein Bauernführer aus?

Eine merkwürdige Bewegung macht gerade von sich reden: Die Initiative „Land schafft Verbindung“. Durch Recherchearbeiten von Journaisten kam es aber doch an den Tag: Ein Großagrarier führt Bauernprotest an

Dirk Andresen ist an einem überdurchschnittlich großen Agrarunternehmen beteiligt. Der bekannteste Sprecher der Bauernprotest-Bewegung „Land schafft Verbindung Deutschland“, Dirk Andresen, hat eine überdurch-schnittlich große Sauenhaltung. Laut dem beauftragten Ingenieurbüro, Baukonzept Neubrandenburg, wurde die Anlage der Andresens im vorpommerschen Siedenbollentin im Jahr 2008 für 1.250 Sauen umgebaut. Das ist mehr als fünfmal so viel wie der durchschnittliche Sauenbestand in Deutschland, der nach Angaben des staatlichen Thünen-Agrarforschungsinstituts nur 244 Tiere beträgt. Die größeren ostdeutschen Betriebe verdrängen zunehmend mittelständisch-bäuerliche vor allem im Westen.Dennoch glaubt er, für alle Bauern sprechen zu können... Lesen Sie mehr hier

Der Insektenatlas 2020 ist da!

1. Rechtzeitig zu den vielen Aktivitäten der Zivilgesellschaft in den kommenden Wochen ist wieder einmal ein sehr interessanter Atlas erschienen. Sie können diesen 52 seitigen grafisch sehr ansprechend aufgemachten Broschürenatlas hier bestellen.

Insektenatlas 2020 835292. Und dann gibt es noch "Das neue Aktionsheft 2020 – Agrarwende anpacken!"

Nach wochenlanger Vorbereitung ist es nun soweit: Das neue Aktionsheft für die Agrarwende ist fertig und im Druck! Schon jetzt könnt ihr das kleine und praktische Heft vorbestellen, damit es euch zur Demo noch rechtzeitig erreicht. Denn dadurch können wir zusammen vielen Menschen ein kleines Stück Begeisterung für die Landwirtschaft mit auf den Weg zu geben.