Ausgewählte Nachrichten

Mehr Nebenwirkungen als gedacht!

Bild auswählen oder hochladenCrispr/Cas: Neue Studie zeigt mehr Nebenwirkungen als bisher gedacht. US-Wissenschaftler konnten mit einem neu entwickelten Test-Set nachweisen, dass die Gen-Schere Crispr/Cas zahlreiche unerwartete Änderungen im Erbgut hervorruft. Diese Effekte traten in unmittelbarere Nähe der Stelle auf, an der die Schere das Erbgut wie beabsichtigt durchtrennt und geändert hatte. Informieren Sie sich hier

Sieht so ein Bauernführer aus?

Eine merkwürdige Bewegung macht gerade von sich reden: Die Initiative „Land schafft Verbindung“. Durch Recherchearbeiten von Journaisten kam es aber doch an den Tag: Ein Großagrarier führt Bauernprotest an

Dirk Andresen ist an einem überdurchschnittlich großen Agrarunternehmen beteiligt. Der bekannteste Sprecher der Bauernprotest-Bewegung „Land schafft Verbindung Deutschland“, Dirk Andresen, hat eine überdurch-schnittlich große Sauenhaltung. Laut dem beauftragten Ingenieurbüro, Baukonzept Neubrandenburg, wurde die Anlage der Andresens im vorpommerschen Siedenbollentin im Jahr 2008 für 1.250 Sauen umgebaut. Das ist mehr als fünfmal so viel wie der durchschnittliche Sauenbestand in Deutschland, der nach Angaben des staatlichen Thünen-Agrarforschungsinstituts nur 244 Tiere beträgt. Die größeren ostdeutschen Betriebe verdrängen zunehmend mittelständisch-bäuerliche vor allem im Westen.Dennoch glaubt er, für alle Bauern sprechen zu können... Lesen Sie mehr hier

Der Insektenatlas 2020 ist da!

1. Rechtzeitig zu den vielen Aktivitäten der Zivilgesellschaft in den kommenden Wochen ist wieder einmal ein sehr interessanter Atlas erschienen. Sie können diesen 52 seitigen grafisch sehr ansprechend aufgemachten Broschürenatlas hier bestellen.

Insektenatlas 2020 835292. Und dann gibt es noch "Das neue Aktionsheft 2020 – Agrarwende anpacken!"

Nach wochenlanger Vorbereitung ist es nun soweit: Das neue Aktionsheft für die Agrarwende ist fertig und im Druck! Schon jetzt könnt ihr das kleine und praktische Heft vorbestellen, damit es euch zur Demo noch rechtzeitig erreicht. Denn dadurch können wir zusammen vielen Menschen ein kleines Stück Begeisterung für die Landwirtschaft mit auf den Weg zu geben.

 

Zum 10.Mal heißt es: Wir haben die fatale Politik satt! Agrarwende anpacken, Klima schützen!

Für eine bäuerlich-ökologischere Landwirtschaft und artgerechte Tierhaltung, für insektenfreundliche Landschaften und globale Solidarität 2020 stehen wichtige Entscheidungen für die Landwirtschaft und für das Klima an: Bei der EU-Agrarreform entscheidet sich, ob mit den Milliarden-Subventionen die Agrarwende gestemmt und das Insektensterben gestoppt werden kann. Mit einem Veto gegen das Mercosur-Freihandelsabkommen kann Deutschland mithelfen, die Feuer am Amazonas einzudämmen. Und für echten Klimaschutz müssen wir die Bundesregierung auch 2020 weiter unter Druck setzen.

Seid dabei: Kommt mit uns am Samstag 18.Januar ab 11 Uhr in Tübingen  – der breiten, bunten und entschlossenen Bewegung – auf die Straße. Schnappt euch euren Kochtopf und schlagt mit uns Alarm für die Agrar- und Ernährungswende! Infos über Tübingen gibt es hier

Rechtzeitig zu den vielen Aktivitäten der Zivilgesellschaft in den kommenden Wochen ist wieder einmal ein sehr interessanter Atlas erschienen. Sie können diesen 52 seitigen grafisch sehr ansprechend aufgemachten Broschürenatlas hier bestellen.

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Verdeckte Finanzierung: Monsantos Lobbystudien zu Glyphosat

Kaum zu glauben - aber wahr! Die Wahrheit kommt ans Licht! Dies muss aber auch Konsequenzen haben.
Doch sehen Sie erst mal selbst den Betrag in Monitor vom 5.12. über wohlwollende Studien eines Gutachters, der 20 Jahre lang an zentralen Stelle seine Studien erstellt - natürlich nicht umsonst! Sein Name: Prof. Schmitz - Bis 2015 lehrte der Professor als Agrar-Ökonom an der Uni Gießen. Klicken Sie hier

Europäische Bürgerinitiative: Bienen und Bauern retten!

Das Umweltinstitut München e.V. ruft alle EuropäerInnen auf, die neue Bürgerinitiative "Bienen und Bauern retten" zu unterzeichnen. Mit dieser Initiative fordern wir einen EU-weiten Ausstieg aus der Anwendung chemisch-synthetischer Pestizide. Außerdem fordern wir Unterstützung für die BäuerInnen bei der Umstellung auf eine gesunde, kleinbäuerliche Landwirtschaft, die zum Erhalt der Artenvielfalt beiträgt. Wenn wir mindestens eine Million Unterschriften zusammenbekommen, muss die EU-Kommission auf unsere Forderungen reagieren.

Helfen Sie mit, die Agrarwende in Europa voranzutreiben und unterschreiben Sie jetzt! Machen wir diese Initiative gemeinsam zum größten Erfolg für die Artenvielfalt in Europa! Bereits heute haben mehr als 78 000 in Europa unterzeichnet. Informationen finden Sie hier

Bienen und Bauern retten 9dd92

29.11.2019 Klimastreik lokal - global

Beteiligen Sie sich an den vielen Aktionen - Informieren Sie sich hier  mit einer Karte "Jetzt in deiner Nähe Demo finden".

                        

Zwei Vorträge, die es in sich haben

Wir möchten Sie gerne auf zwei Veranstaltungen hinweisen:

1. Veranstaltung: 18.11. in Ulm. Hier erwartet sie ein spannender Vortrag eines der wichtigsten Experten im Streiter im Kampf um die gesundheitlichen Auswirkungen von Glyphosat: Prof.Dr.Serralini. Als Vorbereitung für den Séralini-Vortrag hat Theo Düllmann vom genfrei Bündnis Bündnis Ulm einen Überblick zum Thema Glyphosat von den 80er Jahren bis heute zusammengestellt.
1
gerade die widersprüchliche bewertung von séralinis rattenstudien macht deutlich, dass sowohl die us-zulassungsbehörde als auch die der eu (efsa samt bfr) nicht ihre aufgabe als eine objektive instanz erfüllen. neben den industrie-studien müssten sie in vertrauenswürdiger form auch unabhängige studien zur gesamtbewertung heranziehen, was im grunde bis heute im bereich glyphosat und agrogentechnik nicht geschieht. sie haben eher wie eine mauer agiert, die die geheimnisse der industrie unter dem tisch hält und damit einen vollständigen und vor allem objektiven zugriff auf dieselben verhindert. und in diesem kontext hat die séralini-studie letztendlich über die wirklich immensen proteste aus der wissenschaft dazu geführt, dass der eugh seit 2017 auf grund der klagen von umweltverbänden die veröffentlichung der industriestudien verlangt. siehe hierzu auch meinen "überblick...."
2
séralini geht es in seinem vortrag vor allem um glyphosat-forschungen, die sich auf die sogen. beistoffe oder additive beziehen, die in allen glyphosat-produkten die wirkung verstärken, z.b. in "roundup". diese beistoffe und vor allem der dabei entstehende cocktail ist bis dato nur oberflächlich auf risiken untersucht worden. hierzu hat ein aktuelles eugh-urteil wesentliches gesagt (siehe hierzu auch mein überblick....).
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letztendlich wird auch von dem "glyphosat-geschmack" die rede sein, den man wissenschaftlich offensichtlich in lebensmittelprodukten nachweisen kann.  

Freuen Sie sich auf diesen Vortrag. Wir geben zu, dass der Veranstaltungsort ein wenig weit entfernt ist.

2. Veranstaltung: Bündnis 90/Die Grünen laden am 27.11. zu einem neuen Küchengespräch nach Erdmannhausen ein. Thema: Klimaschutz und Konsum. Ort: Erdmannhauser Getreideprodukte Robert-Bosch-Str.24, Beginn 19 Uhr. Anwesend ist der Landtagsabgeordnete Daniel Renkonen und sein MdL Kollege Martin Grath Sprecher Verbraucherschutz.

Neue Gentechnik - Anhörung im Deutschen Bundestag

Anhörung im Deutschen Bundestag zum Thema "Neue Gentechnik"
Auf Antrag der FDP und der Grünen fand in der vergangenen Woche eine Anhörung im Landwirtschaftlichen Ausschuss des Bundestags statt. Es ging vor allem um die Frage, ob die neue Gentechnik der vom EuGH bestätigten Regelung unterliegen soll oder nicht.
Zu den Sachverständigen gehören u.a.: Prinz zu Löwenstein (kritisiert fragwürdige Versprechungen) / Der Sachverständige und Rechtswissenschaftler Prof. Dr. Tade Matthias Spranger (Menschlicher Einfluss bleibt entscheidend) / Dr. Chr. Then (Eingriffe werden klein geredet ) / Prof. Dr. Beate Jessel, Präsidentin des BfN -Bundesamtes für Naturschutz (Risikobewertung muss Einzelfallprüfung sein).
Hier kann man/frau "reinschau'n": https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2019/kw45-pa-landwirtschaft-gentechnik-664286

Daten saen, Daten ernten

Big-Data-Analysen, Sensoren im Acker und die Hofverwaltung in der Cloud: IT-Hersteller witterten hier vor Jahren schon das große Geschäft. Sie wollten dem Landwirt "Digital Farming" aus einer Hand anbieten. Doch die digitale Landwirtschaft entwickelt sich derzeit in eine andere Richtung.

Wir haben eine interessante Radio-Reportage im Deutschlandfunk vom 10.11.2019 zu empfehlen! Sie können diesen Beitrag hier downloaden