Stiller Sommer? Neonikotinoide bedrohen Wildbienen und Schmetterlinge

"Summ summ summ, Bienchen summ herum...ei wir tun dir nichts zu leide..."  - So steht es im Kinderlied über die fleißigen Bienen bei Hoffmann von Fallerselben 1835. Doch neueste Studien belegen,  was Imker, Umwelt- und Naturschutzverbände schon lange befürchteten:Neonikotinoide bedrohen Wildbienen und Schmetterlinge! Und den Verursachern und GiftverkäuferInnen muss das Handwerk gelegt werden! Mehr Infos hier

"...Neonikotinoide wirken als Fraß- oder Kontaktgift auf die Nervenzellen von Insekten und sollen Pflanzen sowohl vor saugenden als auch beißenden Schädlingen schützen. Bei ihrer Einführung galten sie noch als besonders schonende Pestizide, die gut von Pflanzen über deren Wurzeln in die Blätter aufgenommen werden. Mit dieser systemischen Wirkung werden sie bevorzugt als Saatgutbeizmittel verwendet – und das präventiv, wie Randolf Menzel kritisiert: «Sie werden eingesetzt, ohne dass es schon einen Schaden oder Befall gibt», beschreibt der Bienenforscher. «Das ist, als würden alle Menschen immer Antibiotika nehmen, um keine Lungenentzündung zu bekommen."

Setzen wir uns weiter für ein europaweites Verbot dieser Mittel genauso ein wie für ein Verbot von Glyphosat. Schreiben Sie Christian Schmidt und dem ba-wü LW-minister Hauk Ihre Meinung!