"EU-Parlament kritisert EU-Kommission wegen Glyphosat und stimmt doch dafür...

In einer PM von Maria Heubuch (MdEP) heißt es, dass das Europäische Parlament heute 13.4.2016 eine Entschließung zum Vorschlag der EU-Kommission verabschiedet hat, die Zulassung des Pestizidwirkstoffs Glyphosat bedingungslos (mit einer Ausnahme, Verbot des Zusatzstoffes POE-Tallowamin) um weitere 15 Jahre zu verlängern. Die Entschließung übt wichtige Kritik am Kommissionsvorschlag ...Leider konnte sich eine Mehrheit nicht dazu durchringen, das Pestizid vollständig vom Markt zu nehmen, sondern forderte nur eine Zulassung für 7 anstatt für 15 Jahre.“ Die Entschließung des EU-Parlaments fordert darüber hinaus, zumindest die Anwendung von Glyphosat in Privatgärten, in öffentlichen Parks und auf Spielplätzen sowie Vorernte-Behandlungen zu verbieten bzw. zu beschränken. Angekreidet wurde auch, dass die EFSA weiterhin wichtige Daten zur Gefährlichkeit von Glyphosat unter Verschluss hält...."

Wir fragen uns mit der Mehrheit der EU-BürgerInnen, warum das EU-Parlament dann diesen Beschluss gefasst hat. Was jetzt noch bleibt: Aufmerksam sein und Landwirte/Winzer fragen, wie sie zu Glyphosat stehen, ob sie es anwenden und ggfs. dann auch Produkte von hiesigen Landwirten in den Regalen zu lassen. "Jetzt kämpfen wir mit der gleichen Waffe – nämlich mit der Macht unseres Geldes."

Und dann gibt es ja noch diese AKTION: Fordern wir zusammen mit vielen die EU-Kommissare und Abgeordnete auf, ihren Urin auf Glyphosat testen zu lassen! Schreiben Sie Ihre Abgeordneten an - z.B. Herrn Wieland (CDU, Mitglied im Präsidium des EU-Parlaments) - Adresse: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Nähere Infos zur Aktion finden Sie hier.Und wenn Sie sich an der Aktion auch beteiligen wollen, um die Allgegenwart von Glyphosat zu belegen, hier gehts zur Urinale2016