Ausgewählte Nachrichten

Auch zu Beginn 2019 heißt es: WIR HABEN ES SATT

Unter dem  Motto"Zukunftsfähige Landwirtschaft statt ackern gegen Mensch und Natur!" werden wieder viele engagierte und bewegte Menschen aus Nah und Fern an einem bunten Demonstrationszug mit anschließender Kundgebung auf dem Marktplatz in Tübingen teilnehmen. Wir sehen uns! Deshalb schon mal vormerken!

Das war am 19.Januar 2018 Marktplatz Tübingen 20.01.2018 e0c6a

Von "Gärten des Grauens", über "Copy&paste in EU-Behörden" zu "Gönn dir Garten"

Gärten sind vielerorts zu wertvollen Rückzugsräumen für Tiere und Pflanzen geworden, die in der intensiv genutzten Agrarlandschaft kein Auskommen mehr finden. Naturschützer warnen allerdings vor einem Trend, der diesen Erfolg zunichtemachen könnte: Sie sehen die Artenvielfalt durch Mähroboter und andere intensive Formen der Gartenpflege in Gefahr. Wir empfehlen den Artikel zu "Garten des Grauens" im spektrum. Dagegen hilft nur: Gönn dir Garten! Eine Aktion vom Nabu.
Denn eins ist klar: Das große Insektensterben hört nicht ohne eine radikale Abkehr von diesem im Kapitalismus verankerten Wachstumsdenken und der derzeitigen Agrarpolitk auf! Wir empfehlen nochmals den Artikel "Gift im System" und die Recherchen des Bayrischen Rundfunks zu den Pestizidzulassungsverfahren in der EU!

Und gilt ja: Nicht nur hinsehen, sondern auf hinsTehen! Werden wir aktiv jetzt: Julia Klöckner muss unsere Wut spüren. Denn schon am 16. Dezember steht die Neuzulassung vieler Glyphosat-Pestizide an. Unterzeichnen den Aufruf von campact! Denn Frau Umweltminsiterin Schulze legt einen Plan vor, den sie ablehnt! Frau Schulze hat einen Plan vorgelegt, mit dem Deutschland Schritt für Schritt aus der Glyphosatnutzung aussteigt.Dieser beinhaltet unter anderem:

  • Glyphosat-Verbot in Naturschutzgebieten
  • Kein Einsatz in Privatgärten und Parks
  • Sicherheitsabstand von 20 Metern zu Gewässern
  • Zehn Prozent der Ackerflächen müssen pestizidfreie Lebensräume sein
  • Kein Einsatz von Glyphosat nach 2023

Gift im System - Unfassbar! Augen auf bei konvent. angebauten Zitrusfrüchten

Das europäische Zulassungsverfahren für Pestizide ist intransparent und fehleranfällig. Eine Datenanalyse des BR zeigt, wie Behörden Risikobewertungen der Industrie übernehmen. Ob die Gefährlichkeit eines Stoffes wirklich überprüft wurde, ist nicht nachvollziehbar. Lesen Sie selbst! Machen Sie sich schlau hier!

Die Obststände sind dieser Tage voll damit: Mandarinen, Orangen und Clementinen. Zum Schutz vor Insekten und anderen Schädlingen setzen Landwirte auf den Einsatz von Pestiziden. Doch Pestizide sind umstritten, da die Folgen für die menschliche Gesundheit und die Umwelt nur schwer abzuschätzen sind. Ein umstrittener Wirkstoff ist Chlorpyrifos, ein hochwirksames Nervengift, das vor allem bei Zitrusfrüchten zur Bekämpfung von Insekten eingesetzt wird. Erst vor wenigen Wochen geriet die europaweite Zulassung von Chlorpyrifos in die Kritik: Wissenschaftler hatten aufgedeckt, dass die für die Risikobewertung zuständige Behörde fehlerhafte Angaben des Herstellers offenbar ungeprüft übernommen hatte. Brisante Daten zur Gesundheitsgefährdung schon bei geringer Dosis fielen so unter den Tisch. Chlorpyrifos steht im Verdacht, die Gehirnentwicklung von Ungeborenen zu schädigen.

JEFTA - und kein Ende? Bleiben Sie dran!

Schon fast 7000 Menschen haben sich der Klage gegen das geplante Freihandelsabkommen zwischen der EU und Japan (JEFTA) angeschlossen. Das ist wirklich wunderbar!  Es wäre schön, wenn noch mehr Menschen sich der Klage anschließen würden. Bitte treten Sie auch der JEFTA-Klage bei - bis Ende November! Hier geht es zum Vollmachtformular

Dazu müssen Sie diese Vollmacht ausfüllen, unterzeichnen und ab geht es mit der Post. Oder Sie am besten gleich Ihrer EU-Abgeordneten/Ihrem EU-Abgeordneten. Die Adresse finden Sie hier! Die vielen nachteiligen Folgen von JEFTA sind den meisten Abgeordneten gar nicht bewusst, weil sie sich in zu vielen Bereichen kundig machen müssen. Im EU-Parlament wird immer im „Schweinsgalopp“ abgestimmt. Auch die fleißigsten Abgeordneten sind nicht in der Lage, alle Vorlagen zu lesen, die sie kennen müssten, um eine sachkundige Entscheidung zu treffen. Deshalb hören sie auf die Vorschläge aus den Ausschüssen. Die Ausschussmitglieder werden jedoch von Lobbyisten in deren Interesse einseitig und intensiv bearbeitet.

"Das große Insektensterben" - und was tun?

Drei Viertel des globalen Insektenbestandes sind in den letzten 30 Jahren verschwunden – viele Arten sind unwiederbringlich ausgestorben. Einige Wissenschaftler sprechen deshalb vom sechsten großen Artensterben auf unserem Planeten. Nüchterne Wahrheit: Schuld ist der Mensch. Die ARTE Dokumentation verdeutlicht die dramatischen Folgen, die dieses bislang verkannte Desaster haben wird. Im Rahmen des 3sat Dokumentarfilm-Festival lief auch der Film "More than honey" - hier können Sie ihn nochmals anschauen 

Und was können wir tun? HIN SEHEN - AUF-STEHEN! Stoppen wir die nächsten Bienenkiller! Ein neues hochgefährliches Pestizid treibt sein Unwesen: Sulfoxaflor. Das Gift scheint genauso schlimm zu sein wie die erst kürzlich verbotenen Neonikotinoide -- doch genau die will Dow Chemical mit dem neuen Bienenkiller ersetzen.

Unterzeichnen Sie die Petition an die EU Kommission hier

Die Entmachtung der Parlamente ist voll im Gange!

Keine guten Nachrichten aus Brüssel! Am 5.November stimmte der EU-Handelsausschuss für JEFTA. Die Vorlage wird im Dezember dem ganzen EU-Parlament zur Abstimmung vorgelegt.  JEFTA könnte damit im kommenden Jahr 2019 in Kraft treten. JEFTA soll als s. g. EU-only-Abkommen OHNE Beteiligung nationaler Parlamente verabschiedet werden und für die Bundesrepublik Deutschland verbindlich sein. JEFTA verstößt in mehrfacher Hinsicht sowohl gegen das Grundgesetz als auch gegen EU-Recht und Völkerrecht. Deshalb müssen sich die BürgerInnen mal wieder erheben und deutlich machen, JEFTA ist eindeutig ein gemischtes Abkommen und die nationalen Parlamente müssen darüber abstimmen bzw. das Vertragswerk in der jetzigen Fassung ablehnen. Da die regierenden Parteien in der Bundesrepublik befürworten, dass JEFTA mit den inhaltlichen Mängeln und dem Verfahrensfehler in Kraft gesetzt wird, ist eine Verfassungsbeschwerde dringend notwendig.

Bitte treten Sie der JEFTA-Klage unbedingt mit einer ausgefüllten Vollmachterklärung bei! Drucken Sie die Vollmachterklärung aus. Dann ausfüllen und per Post an die angegebene Adresse senden. Das Gericht akzeptiert nur vollständig ausgefüllte Vollmachterklärungen. Link zu Vollmachterklärung hier   Machen wir die 300 000 Marke voll und fragen bald die KandidatInnen zur EU-Wahl 2019 nach Ihrer Meinung.

„Ich will mich nicht länger selbst belügen. Ich will mich nicht mehr der Illusion hingeben, dass meine Anwesenheit in der Regierung bedeutet, wir würden die Umweltpolitik in den Mittelpunkt stellen."

Die Abrechnung des Monsieur Hulot - "Ist Umweltpolitik nur die Kosmetik für das gute Gewissen?"

Der Satz kam wie ne­benbei, dann blieb es zwei Sekunden lang still. „Ab heute?", fragte Nicolas Demorand, der verblüffte Moderator; „sind Sie sicher?", seine Kollegin Léa Salamé. War er. Gerade hatte der französi­sche Umweltminister Nicolas Hulot live im Radiointerview seinen Rück­tritt bekannt gegeben. Nicht mal seinen Präsidenten Macron hatte er eingeweiht.  Wer die ganze Wahrheit wissen möchte, dem empfhelen wir die Kolume aus dem November-Heft von Schrot und Korn hier

Der Bauernverband - Bauer Freund und Helfer?

Die Wahrheit über den Bauernverband und wie der Bauer als Spielball benutzt wird. Gerechtigkeit wird ein Bauer in diesem Verband nicht finden. Er ist nicht für den kleinen Bauer. Hervorragend dargestellt und recherchiert von Mann und Sieber am 2.10.2018

Dr. Angelika Hilbeck: Die Zeit ist reif für eine Landwirtschaft ohne Pestizide

Wir wollen nochmals an den Artikel von Dr.A.Hilbeck erinnern. Seit 2000 ist sie am Institut für Integrative Biologie der ETH Zürich und leitet dort die Forschungsgruppe Umweltbiosicherheit.Wir empfehlen Ihnen, den gesamten Artikel zu lesen. Hier! ".... war die Bewegung gegen eine Wiederzulassung von Glyphosat unglaublich erfolgreich und hat enorm viel erreicht. Glyphosate-basierte Herbizide sind auf ihrem Weg in die Geschichte – in Europa aufgrund des Widerstands der Öffentlichkeit und in Nord- und Südamerika aufgrund des Widerstands der Unkräuter, die zu bekämpfen sie vor Jahrzehnten einmal angetreten sind.....Jetzt ist es Zeit, dass wir aus diesem Teufelskreis, dieser Pestizid-Tretmühle aussteigen. Wir müssen unsere Kapazitäten und Kräfte bündeln und uns für die Transformation der europäischen Landwirtschaft zu einer pestizid-freien Landwirtschaft einsetzen. Pestizide haben einfach nichts in der Umwelt und schon gar nichts in unserer Nahrung zu suchen...."

Mals kann überall sein...

Das war doch der Knaller - drei beeindruckend gut besuchte Kinovorstellungen von "Das Wunder von Mals" in Schorndorf, Stetten und Ludwigsburg mit Alexander Schiebel, der auch seine Rezeptur des Zaubertraktes verriet.  Und Heute am 22.10. geht gleich weiter mit dem nächsten Mutmach-Kinofilm "Tomorrow-die Welt ist voller Lösungen"in Winnenden im Kino Olympia, Ringstraße 56/1 um 19.30 Uhr. Eintritt: Spende