Ausgewählte Nachrichten

Verschiebung der Mitgliederversammlung

Die für den 26.11.2020 geplante Mitgliederversammlung soll im Frühhjahr 2021 abgehalten werden

Aufgrund der aktuellen Corona-Lage mit wieder stark ansteigenden Infektionszahlen hat der Vorstand die Empfehlung der Landesregierung aufgenommen und beschlossen, die für den 26.11.20 geplante Mitgliederversammlung ins nächste Jahr 2021 zu verschieben.

Der Gesetzgeber hat extra für die aktuelle Situation die Möglichkeit geschaffen die Mitgliederversammlung 2020 gemeinsam mit der des Jahres 2021 durchzuführen.

Die aktuellen behördlichen Anordnungen (u.a. Begrenzung der Teilnehmerzahl) lassen eine satzungsgemäße Einberufung und Ablauf der Versammlung derzeit nicht zu.

Darüber hinaus halten wir vor dem Hintergrund der Fürsorge- und Schutzpflicht gegenüber unseren Mitgliedern eine Verschiebung für geboten. Ein Ersatztermin ist für Frühjahr 2021 geplant, so es die Situation dann zulässt.

Mit-CRISPRn oder nicht? – Informationsveranstaltung

Die auch von unserem Verein unterstützte Tagung zu den neuen Gentechniken jetzt digital!

Gerade in dieser besonderen Zeit ist Wissenstransfer und Austausch mit Expert*innen zu diesem wichtigen und aktuellen Thema besonders wichtig.

Angemeldete Teilnehmer*innen erhalten per Live-Stream barriere- und kostenfrei Zugang zum Geschehen. Mitwirken ist erwünscht – alle Teilnehmenden sind eingeladen, ihre Fragen und Statements einzubringen. Die Teilnahme ist kostenlos.

Aktionsbündnis CRIPRn

Bitte melden Sie sich hier an!

Filmhinweis: „Unser Boden, unser Erbe“

Wie wollen wir in Zukunft leben?

Dieser Frage geht dieser Dokumentarfilm mit eindrücklichen Bildern nach, der Anfang Oktober in die Kinos kam. Regisseur Marc Uhlig vermittelt eindringlich, warum die kostbare Ressource Boden unsere größte Wertschätzung verdient. Auch wenn Corona die Kinos nun wieder ausbremst, so haben Sie vielleicht zu einem späteren Zeitpunkt die Gelegenheit diesen wertvollen Beitrag entweder im Kino oder auf DVD zu sehen.

Doch schauen Sie selbst!

Teilerfolg im Pestizidprozess!

Das Landgericht Bozen hat die Ermittlungen gegen den oekom-Verlag und Vorstandsmitglieder des Umweltinstituts München eingestellt. Doch der Prozess gegen den Agrar-Referenten des Umweltinstituts Karl Bär und den Buchautor Alexander Schiebel gehen weiter.

Und sie brauchen weiter unsere Hilfe.

Alexander Schiebel hat eine Petition gestartet, die Sie hier mit Ihrer Unterschrift unterstützen können.

Pestizid-Rebellen sollen mundtot gemacht werden

Sicher erinnern Sie sich noch an den Sonntagvormittag im Oktober vor zwei Jahren, als der Filmemacher, Buchautor und Sallus-Medienpreisträger Alexander Schiebel unserer Einladung folgte und mit seinem Film „Das Wunder von Mals“ den Saal des Kino Luna in Ludwigsburg füllte. Weil er den hohen Pestizideinsatz in den Südtiroler Apfelplantagen öffentlich kritisiert, muss sich Alexander Schiebel nun vor Gericht verteidigen. Doch nicht nur Schiebel, sondern auch sein Verleger Jacob Radolff, sowie Karl Bär und weitere Mitglieder des Umweltinstituts München werden vom Südtiroler Landrat Arnold Schuler und über 1300 Landwirten verklagt. Sollten sie verurteilt werden, droht allen Angeklagten nicht nur eine Geldstrafe, sondern sogar der finanzielle Ruin.

Die Klage ist Symbol dafür, eine kritische Öffentlichkeit zu unterdrücken. Doch die Wahrheit zu sagen ist kein Verbrechen, sondern ein Menschenrecht!

Alexander Schiebel und Karl Bär kämpfen gegen den Einsatz von Ackergiften. Jetzt brauchen sie unsere Hilfe.

Stehen wir Ihnen bei!

Lesen Sie hier weiter: www.umweltinstitut.org

Unterzeichnen Sie hier: www.campact.de

Nachruf

Wir trauern um Wolfgang Manuel Simon

Wir sind voller Schmerz, dass unser lieber Vereinsvorsitzender Wolfgang Manuel Simon in den frühen Morgenstunden des 2. August 2020 von uns gegangen ist.

Mit unglaublicher Stärke, Mut, Lebensfreude und Humor hat er seiner Krankheit bis zuletzt die Stirn geboten.

Wolfgang hat den Verein im Juli 2010 mitgegründet, den er seit 2013 als Vorsitzender leitete und stark prägte. Schon in seiner Zeit als Waiblinger Stadtrat setzte er sich für den Umweltschutz ein und widmete sich seither mit seiner ganzen Willenskraft der Förderung des Natur – und Umweltschutzes sowie dem Kampf gegen die Machenschaften von multinationalen Agrokonzernen wie Bayer/Monsanto mit deren Gentechnik. Unermüdlich leistete er Aufklärungsarbeit und Informationen hin zu einer enkeltauglichen Zukunft. Er hat uns für seine Ideen begeistert und mitgerissen.

Legendär sind die von ihm gemeinsam mit Robert Trautwein, Mitbegründer des Vereins und Biolandwirt aus Kirchberg/Murr, mit dem ihm sehr viel verband, initiierten Demonstrationen 2014 und 2015, als ca. 500 Menschen, zahlreiche Landwirte mit Traktoren und sogar ein trojanisches Pferd durch die Straßen Marbachs zogen, um gegen die Freihandelsabkommen TTIP und CETA und den Einsatz des Herbizids Glyphosat zu protestieren. Wissenschaftler, Politiker, aber auch engagierte Schüler lud er zu Vorträgen ein. Dabei schreckte er auch vor großen Namen nicht zurück.

Ein besonderes Highlight war der Vortrag von Dr. Daniele Ganser zu „Illegale Kriege“, eine Kooperationsveranstaltung mit Zivil- und Friedensgesellschaften, die mit unerwarteten mehr als 1000 Zuhörern das Fassungsvermögen der Halle auf der Schray in Erdmannhausen sprengte und die Parksituation in dem kleinen Ort kurzzeitig auf den Kopf stellte.

Eine besondere Freundschaft verband ihn mit dem wohl bekanntesten Dokumentarfilmer Deutschlands Bertram Verhaag, der in seinen Filmen Menschen porträtiert, die sich bei gesellschaftlichen und umweltpolitischen Frage wie der Agrogentechnik einmischen. Zum Kinostart seiner neuesten Filme organisierte Wolfgang Veranstaltungen mit dem Filmemacher in Ludwigsburg, Backnang, Waiblingen und Fellbach, die Kinosäle füllten und die Menschen berührten.

Die Tour mit dem Filmemacher Alexander Schiebel über ein aufmüpfiges Dorf in Tirol, das „Wunder von Mals“, bestärkte uns in unserem Einsatz für Pestizidfreiheit auch in unserer Region.

Wolfgang hat uns immer wieder beflügelt und bewegt. Bis zum Schluss hat er unsere Vereinsziele mit all seiner Willenskraft vorangetrieben. Noch in der vergangenen Woche wandte er sich mit einem Artikel zum Stopp des Forschungsvorhabens von Wissenschaftsministerin Bauer zur Neuen Gentechnik an die lokale Presse. Er hatte den Menschen viel zu sagen und hat sich mit seinem ganzen Wirken für eine enkeltaugliche und gentechnikfreie Natur und Zukunft eingesetzt.

Seine Visionen und sein unermüdlicher Tatendrang werden uns fehlen.

Wir werden Wolfgang stets in wundervoller Erinnerung bewahren.

Unser tiefstes Mitgefühl gilt seiner Familie.

Reinhild Holzkamp, Patric Fauth, Maria Schiele, Dieter Roux


womasimon nachruf


Ein Film mit paradiesischen Bildern, der Wolfgang in den letzten Wochen tief bewegte: "Human"

An Häuslesbesitzer un Landwirte

HÄUSLESBESEITZER macht endlich eure Schottergärten vor euren Eingängen zu blühenden Wiesen für Wildbienen,, Insekten, Schmetterlingen und Vögeln...

LANDWIRTE - macht endlich eure Feldränder zu Futterplätzen von Insekten, Vögeln etc.

BAUHÖFE - achtet doch bitte bei der "Pflege" der kommunalen Flächen auf die kleinsten Lebewesen, die dort Futter suchen, Köstliches für uns Menschen anbieten könnten nach dem Motto - macht Spielplätze zu Krippenplätzen für unsere Kleinsten...

 

Auch wir sind stolz und froh... Neues Gesetz zum Artenschutz in Ba-Wü verabschiedet

....."Vor einem Jahr haben wir mit einem Kreis aus zwölf Träger-Organisationen und mehr als 150 weiteren Verbänden, Unternehmen und Institutionen als Unterstützer gemeinsam begonnen, mit dem Volksbegehren Artenschutz – „Rettet die Bienen" kraftvoll für ein enkeltaugliches Baden-Württemberg einzutreten. Und seit dieser Woche ist endgültig klar: Dieser Einsatz, Eure Unterstützung, haben sich gelohnt. Der Landtag hat endgültig ein Gesetz für mehr Artenschutz verabschiedet Und dieses Gesetz ist gut geworden: Es ist, da sind wir uns sicher, das fortschrittlichste Artenschutzgesetz in Deutschland. Ohne den Druck, den Ihr zusammen mit uns entfacht habt, wäre das nicht möglich gewesen.

In eineinhalb Jahren wurde aus einer Graswurzelbewegung ein Gesetz. Das lässt sich verkürzt gesagt auf folgende Formel bringen: Weniger Pestizide, mehr Lebensräume, mehr Bio-Landwirtschaft. Und, das Gesetz unterstreicht: Artenschutz geht uns alle an. Deswegen müssen sich nicht nur einzelne Bürger*innen engagieren, sondern jeder ist gefordert, Landwirt*innen, Gartenbesitzer*innen, Unternehmen und vor allem die Politik muss in vielen Gesetzen den Schutz der Artenvielfalt hohe Priorität einräumen – deswegen stehen nun auch das Verbot von Schottergärten und die Einschränkung der Lichtverschmutzung in dem Gesetz...." so können wir alle auf der homepage von pro biene nachlesen.

Ebenso was alles errreicht wurde, was alles im neuen "Gesetz für mehr Artenschutz" steht...

Aus für Theresia Bauers (grüne Wissenschaftsministerin der grün-schwarzen Landesregierung) Millionen Programm zur Gentechnik

Streit um Gentechnik - Winfried Kretschmann legt Forschungsprogramm auf Eis und pfeift seine Ministerin zurück!

Wissenschaftsministerin Theresia Bauer hatte ein Forschungsprogramm zur Gentechnik in der Landwirtschaft gestartet, das nun vom Ministerpräsidenten gestoppt wurde. Winfried Kretschmann stoppt ein Forschungsprogramm zur Gentechnik.

"Wegen eines Streits.... bei den Grünen um den Einsatz von Gentechnik in der Landwirtschaft stoppt Ministerpräsident Winfried Kretschmann ein Forschungsprogramm von Wissenschaftsministerin Theresia Bauer (beide Grüne). Forschung sei zwar notwendig, um die Chancen und Risiken neuer Verfahren kennenzulernen, sagte Kretschmann am Dienstag in Stuttgart. Er verstehe aber auch die Bedenken aus seiner Fraktion. Diesen Konflikt könne man nicht so schnell lösen. „Ich habe deshalb mit der Ministerin besprochen, dass sie dieses Forschungsvorhaben auf Eis legt.“ Es handle sich um eine sehr diffizile Angelegenheit. Das Thema stehe auch bei den kommenden Grünen-Parteitagen zur Debatte.

Bauer wollte mit dem mit fünf Millionen Euro dotierten Forschungsprogramm Versuche mit gentechnisch veränderten Pflanzen fördern. Neben der Grünen-Landtagsfraktion üben dem Blatt zufolge auch Ökolandwirte und Bienenschützer scharfe Kritik an Bauers Förderplänen - sie befürchten unkalkulierbare Risiken.....(STZ 21.7.2020) Mehr Infos finden Sie auch hier

Auch unser Verein unterstützt die im November stattfindende Tagung im Haus der Bauern in Kirchberg/Jagst zum Thema. in der Ankündigung heißt es: "Die neuen Gentechniken, auch Genome Editing genannt, drängen in die Labore, in die Pflanzenzüchtung, und vielleicht auch bald auf unsere Äcker und Teller. Insbesondere die Frage, ob und wie die neuen Gentechnik-Verfahren reguliert und gekennzeichnet werden, wird sehr kontrovers diskutiert. Im Spannungsfeld zwischen Chancen und Risiken, Regulierung oder Freisetzung ohne Kontrolle und Verwendung ohne Kennzeichnung ist es wichtig zu wissen, wovon die Rede ist, um einen Standpunkt zu entwickeln. Die Tagung bietet Gelegenheit, sich nicht nur umfassend zu den neuen Techniken zu informieren, sondern auch kritisch mit Vertreter*innen aus Politik und Wirtschaft zu diskutieren und sich zu vernetzen." Save the date - Merken Sie sich diesen Termin schon mal vor!

Das NaturVisions-Fimfestival 2020 beginnt heute

Ab heute heißt es wieder "Klappe die erste" - in diesem Jahr für das NaturVision FilmFestival Online vom 16.-23.Juli 2020.

Über 60 aktuelle Natur- und Umweltfilme – eine Woche lang auf unserer virtuellen Kinoleinwand!– Virtuelles Festivalgelände mit Kino, kostenfreier Open Area, Online-Zukunftsmarkt und Raum zum Umdenken– Interviews und besondere Videobotschaften von Filmemacher*innen– Specials für Kids und Teens – Schulprogramm für Unterricht und Homeschooling– Workshops– Filme und Gespräche mit den Partnern SportRegion Stuttgart und IBA 2027.

Das vollständige Programm und viele Infos mehr erhalten Sie auf www.natur-vision.de