Ausgewählte Nachrichten

#Gegengift - eine Petition des NABU

Pestizideinsatz in Baden-Württemberg halbieren! Mohnbiene, Ackerhummel, Feldlerche & Co. brauchen dringend Ihre Hilfe! Bitte unterstützen Sie mit Ihrer Stimme die Petition des NABU an den baden-württembergischen Landtag – für eine drastische Reduktion der in Baden-Württemberg eingesetzten Pestizidmenge. Auch wir unterstützen diese Petition des Naturschutzbundes und empfehlen in diesem Zusammenhang nochmals den Pestizidbericht 2018. Unterschreiben auch Sie diese wichtige Petition hier

Bienen weg - Regale leer?

Leere Supermarktregale.....: Das passiert, wenn die Bienen sterben! Mehr Infos hier

Welt-Bienen-Tag 20.Mai 2018

Auf die Initiative Sloweniens hin haben die Vereinten Nationen den 20. Mai dieses Jahres als ersten Welt-Bienen-Tag ausgerufen. Er soll die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf die Bedeutung von Bienen und anderen Bestäubern lenken und Menschen weltweit dazu motivieren, Handlungen zu deren Schutz zu setzen. Mehr Infos über Bienenretter hier

Bewusstsein schaffen: Nachhaltiger und umfassender Bienenschutz braucht das Bewusstsein und Wissen für Bienen in ihrer ganzen Vielfalt. Die CIPRA sensibilisiert mit dem Projekt «BeeAware! – Alpengemeinden für den Bienenschutz» Menschen in allen Alpenländern für die Bedeutung von Wild- und Honigbienen und trägt mit der Umsetzung konkreter Massnahmen zu deren Schutz bei. Mehr Infos gibts hier

    Biene in Apfelblüte 1bc0f          IMG 6891 2 f6764 Fotograf:Simon_Mai2018

Kein guter Tag für unsere Enkelkinder! OVERSHOT!

Ab Mittwoch heißt es "Gürtel enger schnallen" - Deutschland hat bereits nach knapp 4 Monaten seine natürlich verfügbaren Ressourcen für 2018 aufgebraucht. Das ergaben Berechnungen der Forschungsorganisation Global Footprint. Die Menschen in Deutschland lebten dann für den Rest des Jahres auf Kosten kommender Generationen und der Menschen im Süden, teilte die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch mit. Lebten alle wie die Deutschen, bräuchten wir drei Erden. Für Mathis Wackernagel von Global Footprint ist es demnach bezeichnend, dass es auf Deutsch, Italienisch oder Französisch keinen treffenden Begriff für diesen „Overshot“, dieser Überlastung des Planeten gibt. Das sei vergleichbar mit einer Krankheit, für die der Arzt keinen Namen und nur eine vage Therapie habe.Mehr Infos z.B.über Daten zu allen Staaten und zu D finden Sie hier

Auszug: " Was sind die Ursachen dafür, dass wir unsere Ressourcen so unfassbar schnell verbrauchen?
In Deutschland tragen vor allem die hohen CO2-Emissionen in den Bereichen Energie, Verkehr und industrielle Landwirtschaft und der große Flächenbedarf – insbesondere für den Anbau von Futtermitteln für die Fleischproduktion – zur Überlastung der Erde bei. Auch die versiegelte Fläche in Deutschland wächst. Von 1992 bis 2015 nahm die versiegelte Fläche um mehr als 20 Prozent zu. Die Bodenversiegelung verursacht Konflikte mit anderen Flächennutzungsansprüchen, etwa für die landwirtschaftliche Produktion und unserem Bedarf an Waldflächen, schadet den Böden und begünstigt Hochwasser...."

Ein guter Tag für die BIENEN und uns alle

Heute am Freitag 27.04.2018 haben die EU-Mitgliedstaaten für ein Freiland-Verbot von drei besonders gefährlichen Neonicotinoiden gestimmt! Auch die deutsche Bundesregierung hat sich für das Verbot ausgesprochen. Das ist großartig, denn Neonics stehen in engem Zusammenhang mit dem dramatischen Insektensterben. Eine Frage stellt sich dennoch: Warum müssen diese Gifte in Gewächshäusern gespritzt werden?

Dieser Erfolg wäre nicht ohne die vielen UnterstützerInnen möglich gewesen, die gemeinsam für das Bienengift-Verbot gekämpft haben.  Auch wir meinen, dass diese Entscheidung der EU-Mitgliedstaaten eine Aufforderung an alle ist, endlich aus der krankmachenden PESTizid-Tretmühle auszusteigen. Wir kämpfen mitb dem Aktionsbündnis Pestizidfreie Kommune (z.B.Erdmannhausen), bis wir eine echte Agrarwende erreicht haben. Dass es auch ohne chemisch-synthetische Pestizide geht, zeigt die ökologische Landwirtschaft tagtäglich. Es wird Zeit allen Ackergiften die "Rote Karte" zu zeigen!!!Aus unserem Garten 1e367

Aktion "Appell der ÄrztInnen, ApothekerInnen etc"

Vor 10 Tagen haben wir eine weitere Aktion zum Frühlingsbeginn gestartet und 80 im Gesundheitswesen Beschäftigte im Umkreis von Marbach a.N. angeschrieben. Im Appell bringen diese Berufe ihre große Sorge um die Gesundheit aller Lebewesen zum Ausdruck und fordern mit ihrer Unterschrift alle politischen wie wirtschaftlichen EntscheidungsträgerInnen in unseren Kommunen und Landkreisen auf, ernsthafte Anbaualternativen ohne Gifte zu diskutieren und diese auch umzusetzen. Sie wünschen sich, dass ein Verbot der Ausbringung von chemisch-synthetischen Pestiziden und Insektiziden endlich durchgesetzt wird. Weiter heißt es ... "Zusammen mit meinen KollegInnen appelliere ich: Die Gesundheit aller Menschen muss das Maß unseres Handeln sein – nicht die Profitinteressen international mächtiger Konzerne. Die Wahrung des Rechtes auf Gesundheit, auf gesunde biologisch angebaute Lebensmittel und eine gesunde intakte biodiverse Umwelt muss in den Fokus der gesellschaftlichen Entscheidungen gerückt werden und bedarf keiner Kompromisse."

Den Appell finden Sie hier als PDF pdfAppell Frühjahr 2018

Bitte sprechen Sie Ihren Arzt/Ihre ÄrztIn, Ihre ApothekerIn/Ihren Apotheker etc. an und legen Sie ihm diesen Appell zur Unterschrift vor! Sie können uns gerne dann darüber informieren!

Danke an Ägidius Wellenzohn

In drei sehr informativen Vorträgen hat Ägidius W. uns in die Geheimnisse die Bewirtschaftung seiner Feldern und Apfelanlagen bildhaft informiert. Während draußen auf den Zuckerrüben-Felder das Pestizid Goldix ausgebracht und die Schwrzen Johannisbeeranlagen Unterstock ebenso behandelt wurden, ging es in den Vorträgen am Abend ums Leben - der Menschen, der Insekten, Bodenlebewesen, Vögel, Bienen...Die Marbacher Zeitung hat Ihren sehr lesenswerten Artikel von Cornelia Ohst vom 22.4.2018 mit der Überschrift versehen: "Nur Lebendes erzeugt LEBEN". Den ganzen Artikel können Sie hier lesen!

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Wer immer wieder aktuelle Infos aus Mals erhalten möchte, bestellt den wöchentlichen Rundbrief des Apothekers von Mals hier

CRISPR Cas und genome editing! USA winkt neue Sorten durch

Kennen Sie "Frankensteins Küche"? Das Landwirtschaftsministerium der USA (USDA) hat für neuartige Gentechnik-Pflanzen grünes Licht gegeben. In der zugehörigen Pressemitteilung heißt es, dass Pflanzen, die mit neuen Gentechnikmethoden hergestellt wurden, von der USDA grundsätzlich nicht reguliert werden sollen, wenn die entstandene Pflanze auch mit Hilfe konventioneller Methoden hätte hergestellt werden können. Wie die USDA zu neuen Gentechniken in der Tierzucht steht ist noch unklar.

Ob die neuen Gentechnikmethoden, oder zumindest ein Teil davon, künftig in Europa als Gentechnik gelten oder nicht ist immer noch unklar. Derzeit wird mit Spannung das Urteil des Europäischen Gerichtshofes (EuGH) erwartet. Nach Einschätzung des Umweltinstituts München ist in Deutschland die Tendenz von Politik und gentechnikfreundlichen Behörden bereits klar: Sie möchten, dass künftig neue Gentechnikmethoden großflächig in der Tier- und Pflanzenzucht eingesetzt werden. Mehr Infos finden Sie hier

Wer sich über CRISPR Cas und genome editing informieren will, dem seien seien diese Seiten des Umweltinstituts empfohlen!

Dreimal heißt es: "Ohne Pestizide - wie soll das gehen?"

Gestern Do 19.4.kamen über 110 BürgerInnen aus dem Remstal und Umgebung nach Schornbach, um unseren außergewöhnlichen Gast und engagierten Apfelbauer aus dem Vinschgau/Südtirol zu hören. Ägidius Wellenzohn entführt uns in die Kunst seines landwirtschaftlichen Arbeitens ohne Kunstdünger und Pestizide.

Am Freitag 20.April sind wir mit ihm in Affalterbach Bürgerhaus Kelter und am Samstag 21.April in Kirchheim-Ötlingen, LinksamBach - jeweils Beginn 19.30Uhr ein. Der Referent aus Glurns/Mals steht nach seinem Vortrag gerne für Fachgespräche zur Verfgung. Im Vorfeld empfehlen wir das Buch: "Das Wunder von Mals" (Buchempfehlung Oekom-Verlag 2017). Aufmerksame LeserInnen unserer Seite kennen Ägidius Wellenzohn und Mals, andere können sich schon mal hier informieren.

Pestizidbericht 2018 - Der NABU informiert

Ein Minister, der außer sich ist und vor Wut sein wahres Gesicht zeigt (von "Blödsinn" und das geht "die Bevölkerung erstmal garnichts an...")  ein Minister, der polemisiert und gegen Transparenz gegenüber der Bevölkerung ist statt sich für die Gesundheit der BürgerInnen und der Tiere stark zu machen... Da hilft auch ein Zurückrudern nichts - die Katze ist aus dem Sack... Doch machen Sie sich selbst ein Bild im Pestizidbericht des Naturschutzbundes NABU. Lohnenswert ist auch der Kommentar von Werner Eckert/SWR: Der Schwund von Arten ist dramatisch

Und hier können Sie aktiv werden! Machen Sie sich stark für die Schwächsten -"Die Bienen" Gegen Neonicotinoide!

Kommen Sie zu unserem Veranstaltungen am 19., 20. und 21.April (s.weiter unten oder im Kalender nebenan) mit Ägidius Wellenzohn aus Glurns/Mals. Denn es geht auch anders! Ohne Pestizide!!!