Ausgewählte Nachrichten

Aufruf zur Beteiligung am öffentlichen Feedback-Mechanismus der EU-Kommission

Achtung: Die EU-Kommission will neue Gentechnik-Verfahren deregulieren.

Bitte beteiligen Sie sich am öffentlichen Feedback-Mechanismus der EU-Kommission (bis zum 22.10.2021) und fordern Sie die EU Kommission dazu auf, die Neuen Gentechniken auch weiterhin streng nach EU-Gentechnikrecht zu regulieren.


Die AbL hat ein Tool zur Meinungsabgabe auf Ihre Homepage gestellt:

Zum Tool der AbL zur Meinungsabgabe

Auch das Gen-Ethische-Netzwerk bietet auf seiner Homepage ein Tool an, um sich direkt an die EU Kommission zu wenden:

Zum Tool des Gen-Ethische-Netzwerks.

Globaler Klimastreik

am 24.09.2021 gilt #AlleFürsKlima!

Wir müssen jetzt handeln, um die Klimakrise und das weltweite Artensterben einzudämmen und das 1,5-Grad-Limit des Pariser Klimaabkommens einhalten zu können.


Weitere Informationen zum Klimastreik finden Sie hier:

Zur Aktionsseite #AlleFürsKlima!

Mit Bio-Produkten auf der sicheren Seite

Konventionelles Obst 100-fach höher mit Pestiziden belastet als Bio-Obst!

Das aktuelle Ökomonitoring des Chemischen- und Veterinäruntersuchungsamtes in Stuttgart (CVUA) zeigt, dass Bio-Lebensmittel den hohen qualitativen Ansprüchen gerecht werden.

Bei den Untersuchungen zu Pestizidrückständen lag die Pestizidbelastung bei konventionellem Gemüse um ein 70-faches, bei konventionellem Obst sogar um ein 100-faches höher als bei Bioprodukten. Im Rahmen des Ökomonitorings wurden Bio-Produkte mit Mais und Soja sowie Bio-Honige auch auf genmanipulierte Bestandteile untersucht. Bei den Maisprodukten und Honigen konnten wie auch in den letzten Jahren keine Spuren von Gentechnik nachgewiesen werden. Einzig bei Soja gab es einen Fall, bei dem eine Kleinstmenge nachgewiesen werden konnte.


Doch lesen Sie hier selbst:

Zum Ökomonitoring 2020 des Landes (PDF)

Trotz Protesten: Bald Anbau von Gen-Reis auf den Philippinen

Gegen den Anbau von gentechnisch verändertem Reis wird auf den Philippinen seit Jahren erbitterter Widerstand durch philippinische Bäuerinnen und Bauern, Wissenschaftler:innen, Verbraucher:innen, Gesundheitsschützer:innen und Umweltgruppen geleistet.

Anders als herkömmlicher Reis enthält dieser sogenannte "goldene" Reis Beta-Carotin, das im Körper zu Vitamin A umgewandelt wird. Doch die eigentliche Ursache des Vitamin-A-Mangels in Entwicklungsländern wird dadurch nicht gelöst: Die betroffenen Menschen bekommen auch weiterhin keinen Zugang zu einer vielseitigen Ernährung. Zudem ist bisher unklar, ob der tägliche Verzehr von Golden Rice tatsächlich den Mangel an Vitamin A ausgleichen kann. Untersuchungen dazu fehlen. Ebenso sind bis heute weder die Risiken für die Umwelt noch die Sicherheit beim Verzehr der genmanipulierten Reiskörner wirklich untersucht worden. Dennoch hat die dort zuständige Behörde nun eine Zulassung für den kommerziellen Anbau des genmanipulierten Reis erteilt.

Die Philippinen sind damit die allererste Region weltweit, in der eine solche Zulassung erteilt wurde. Sie gilt ab 2022.


Weitere Infos finden Sie hier:

Zur Nachricht beim "Informationsdienst Gentechnik"

177.000 Stimmen für Giftexport-Verbot

Mit einer Protestaktion haben Vertreter von INKOTA-Netzwerk und PAN Germany am 22. Juni vor dem Auswärtigen Amt lautstark auf die Doppelstandards der großen deutschen Agrarchemiekonzerene aufmerksam gemacht. Denn deutsche Chemiekonzerne wie Bayer und BASF exportieren Ackergifte nach Afrika, Asien und Lateinamerika, die so gefährliche sind, dass sie in der EU verboten wurden. Ein schamloses Geschäft, das mehr als 177.000 Unterstützer beenden wollen.


Hier das Video der Übergabe auf YouTube:

Toller Erfolg im Pestizidstreit für NABU Baden-Württemberg und die Landeswasserversorgung

Welche Pestizide werden wo und in welchen Mengen ausgebracht? Im Pestizidstreit hat der Verwaltungsgerichtshof Mannheim erneut das Informationsrecht von NABU und Landeswasserversorgung bestätigt.

Gemeinsam fordern NABU und Landeswasserversorgung von der neuen Regierungskoalition ein Transparenzgesetz. Solche Transparenzgesetze gibt es bereits in Rheinland-Pfalz und Hamburg. Die Behörden müssten einschlägige Informationen dann proaktiv auf einer Transparenzplattform im Internet veröffentlichen und nicht erst, wenn die Bevölkerung danach fragt.


Mehr zum Thema finden Sie hier:

Zur Website des NABU BW

KanzlerkandidatInnen reagieren auf Aufruf zur „Neuen Gentechnik“

Wir berichteten bereits von dem gemeinsamen Aufruf von 94 Organisationen aus den Bereichen Wissenschaft, Landwirtschaft, Imkerei und Umweltschutz, die unter anderem eine umfassende Risikoprüfung von Pflanzen aus Neuer Gentechnik fordern (s.u.). Zeitgleich wurden Briefe an die drei KanzlerkandidatInnen verschickt.  Die KanzlerkandidatInnen von Grünen und SPD, Annalena Baerbock und Olaf Scholz, haben auf einen Aufruf zur strikten Regulierung der Neuen Gentechnik an Pflanzen und Tieren reagiert. Beide stellen klar, dass sie die Forderungen des Aufrufs unterstützen.

Auch von der CDU liegt eine Antwort vor. Darin betont die CDU mögliche Vorteile der Neuen Gentechnik und spricht davon, das Gentechnikrecht zu „modernisieren“, was von vielen AkteurInnen aus der Industrie mit einer weitreichenden Deregulierung gleichgesetzt wird.

Testbiotech hat nun eine breite Mitmachaktion im Wahljahr 2021 gestartet, um so die Positionierung von PolitikerInnen anderer Parteien transparent zu machen.


Bitte helfen auch Sie mit und schreiben Sie an den/die PolitikerIn Ihrer Wahl!
Eine Briefvorlage zum Ausdrucken sowie Adressen finden Sie hier:

Zur Aktionsseite von Testbiotech

Mitgliederversammlung 2020/2021

Unsere diesjährige Mitgliederversammlung findet, am Donnerstag, den 08.07.2021 um 19.30 Uhr im großen Saal der Halle auf der Schray in Erdmannhausen statt. Wir laden unsere Mitglieder herzlich dazu ein.

Tagesordnung:

  1. Begrüßen der Versammlung durch die stellvertretende Vorsitzende
  2. Feststellen der Beschlussfähigkeit
  3. Rechenschafts- und Tätigkeitsberichte für 2019/2020
  4. Die Kassenprüferinnen berichten
  5. Entlasten des Vorstandes
  6. Jahresplan und Haushaltsplan für 2021
  7. Wahlen: 1.Vorsitzende/r, 2.Stellvertreter/in, Fachwart/in
  8. Homepage-Betreuung mit entsprechender Aufwandsentschädigung
  9. Anträge
  10. Verschiedenes

Sollten Sie Anträge zur Mitgliederversammlung bzw. Vorschläge für Kandidaturen zu den Wahlen haben, dann senden Sie diese bis spätestens 30.06.2021 schriftlich per E-Mail oder Brief an die stellvertretende Vorsitzende Reinhild Holzkamp.


Laut der aktuellen Corona-Verordnung des Landes ist die Teilnehmerzahl der Versammlung begrenzt. Wir bitten Sie deshalb um Anmeldung unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, damit wir die Veranstaltung entsprechend vorbereiten können. Aber auch ohne Voranmeldung ist eine Teilnahme möglich. Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Die Veranstaltung wird entsprechend der aktuellen Hygienevorschriften und Abstandsregeln des Landes Baden-Württemberg durchgeführt. Aus heutiger Sicht müssen medizinische Masken oder Atemschutz (FFP2, KN95) von allen Beteiligten während der gesamten Versammlung getragen werden (Ausnahmen nach § 3.3 der Corona-Verordnung mit entsprechendem Nachweis).

Wir freuen uns auf Ihr Kommen und eine gute Diskussion.

Wichtiger Erfolg für den Schutz der Biodiversität: EU-Parlament fordert ein Verbot von Gene Drives

Das Europäische Parlament fordert in seinem aktuellen Bericht zur EU-Biodiversitätsstrategie 2030 ein Verbot der Freisetzung von Organismen, die mit der Gentechnik Gene Drive manipuliert wurden. Das Europäische Parlament hält das Gene Drive Verfahren für nicht vereinbar mit dem Vorsorgeprinzip der EU. Dieser Erfolg ist auch der „Stop Gene Drives“-Kampagne zu verdanken, die von der „Save our Seeds“ koordiniert wird und in der bis zu 160 zivilgesellschaftliche Organisationen aus der gesamten EU vernetzt sind.

EU-Bürgerinitiative (EBI) „Bienen und Bauern retten“ erreicht finale Phase

Bereits im vergangenen Jahr hatten wir auf die Aktion hingewiesen. Jetzt heißt es noch mal Kräfte bündeln. Damit die EBI von der EU-Kommission als erfolgreich angenommen und angehört wird, müssen bis Ende September EU-weit insgesamt eine Million Unterschriften zusammenkommen. Aktuell wurden circa 600.000 gültige Unterschriften online und offline gesammelt.


Weitere Informationen finden Sie hier:

Kampagnenseite "Bienen und Bauern retten!" der Aurelia Stiftung


Wenn Sie es nicht bereits gemacht haben, können Sie hier die Petition unterschreiben:

Direkt zur Petition "Bienen und Bauern retten!"