Studie: Wasser aus Schutzgebieten in Ba-Wü oft mit Pestiziden belastet

Forscher haben festgestellt, dass das Wasser in vielen Wasserschutzgebieten im Land nicht ausreichend sauber ist. In über 60 Prozent seien Rückstände von chemisch-synthetischen Pflanzenschutzmitteln nachweisbar, hieß es am Mittwoch 27.11. in Stuttgart.

2.000 Proben aus dem Grundwasser in Baden-Württemberg haben die Experten zwischen 2014 und 2018 untersucht. Sie wollten wissen, wie viel und welche Pestizid-Rückstände darin nachzuweisen sind und untersuchten auch auf ganz neue Mittel.

Ihre erschreckende Bilanz: Weit mehr als die Hälfte der Proben aus fast allen Wasserschutzgebieten im Land war nicht ganz sauber. In 60 Prozent wiesen die Forscher Reste der unterschiedlichsten Pflanzenschutzmittel nach. Das Problem ist, dass aus genau diesem Wasser unser Trinkwasser gewonnen wird. Informieren Sie sich weiter hier

"Sind wir eigentlich schon so stumpfsinnig, dass wir das so selbstverständlich hinnehmen, dass 3 von 5 Wasserschutzgebieten mit chemisch-synthetischen Spritzmitel-Rückständen belastet sind. Sollte das nicht bei Null liegen? Was hinterlassen wir der nächsten Generation?...." Frieder Haakh (Verband für Energie- und Wasserwirtschaft Baden-Württemberg e.V ") s. Bericht Landesschau Aktuell 27.11.2019