Hochgiftig und trotzdem zugelassen: Pestizide in der EU

 „Vielleicht erinnern Sie sich noch an den Skandal um das Pflanzenschutzmittel Glyphosat. Das, was wir Ihnen jetzt zeigen, müsste diesen Skandal eigentlich in den Schatten stellen, denn es geht um mindestens so gefährliche Stoffe - und um jede Menge davon. Sie sind hochgiftig, sie stehen unter Verdacht das Nervensystem zu schädigen oder schwere Krankheiten hervorzurufen. Aber sie werden völlig legal auf deutschen Feldern versprüht oder in Gärtnereien - und manche könnten auch bei Ihnen zu Hause stehen. Der Skandal daran: Einige dieser Stoffe dürften eigentlich gar nicht mehr zugelassen werden. Trotzdem bleiben sie auf dem Markt, und das nur, weil Behörden sich bei der Prüfung sehr, sehr lange Zeit lassen. Insbesondere deutsche Behörden...." Mit diesen Worten moderierte Georg Restle von Monitor den Beitrag über diesen unsäglichen Skandal an.. Doch sehen Sie selbst

Doch es gilt auch hier: Hinsehen reicht nicht - wir müssen HINSTEHEN - AUFSTEHEN... So können wir hier die wichtige Petition unterstützen!

"Petition Pestizidkontrolle – Zum Schutz von Mensch und Biene"

Nicht nur Imkermeister Thomas Radetzki hat die Schädigung seiner Bienenvölker durch Pestizide erlebt. In der Vergangenheit musste die EU mehrfach den Einsatz bereits zugelassener Pestizide verbieten oder einschränken, nachdem Forscher nachgewiesen hatten, dass diese Bienen lähmten und töteten. Auch das europäische Gericht stellte »erhebliche Defizite« bei der Pestizid-Risikoprüfung fest. Dieser Zustand ist inakzeptabel angesichts der dramatischen Befunde zum Insektensterben.

Ich fordere den Bundestag daher auf, eine grundlegende Reform der Risikoprüfung im Pestizid-Zulassungsverfahren energisch zu voranzutreiben. Wir brauchen endlich transparente Sicherheitsprüfungen von Pestizidwirkstoffen nach aktuellen wissenschaftlichen Kriterien. Zum Schutz von Mensch und Biene!"