Lesenswerte Texte und Studien

"Der lange Arm der Industrie" - Einflussnahme in Deutschland auf Behörden und Forschung

Viele Gentechnik-Experten in deutschen Behörden und Forschungseinrichtungen haben enge Kontakte zu Unternehmen, kritisiert der Verein Testbiotech. Die Bundesregierung sei „seit Jahren untätig“, es gebe eine „gewisse Selbstverständlichkeit im distanzlosen Umgang mit den Interessen der Industrie“. Gleichzeitig sagen Forscher verschiedener Unis: es gibt unter Wissenschaftlern keinen Konsens über die Sicherheit gentechnisch veränderter Organismen. Doch lesen Sie hier das gesamte Dokument von Testbiotech München!

In diesem Zusammenhang möchten wir auf den Dokumentarfilm "Die gekaufte Wahrheit" von Bertram Verhaag/Denkmalfilm hinweisen!

Ein aufrüttelnder Brief aus Amerika warnt Europa vor Gentechnik

"Wir schreiben als beunruhigte amerikanische Bürger, um mit Ihnen unsere Erfahrung mit gentechnisch veränderten (GV) Kultur pflanzen und den resultierenden Schaden auf unser landwirtschaftliches System sowie die Verunreinigung unseres Nahrungsmittelangebots zu teilen...." So warnt die von 57 Millionen US-BürgerInnen unterstützte Initiative „A Letter from America" uns Europäerinnen und Europäer in einem offenen Brief vor den fast zwei Jahrzehnte langen, negativen Erfahrungen mit der Gentechnik. Sie ruft dazu auf, weiterhin Widerstand dagegen zu leisten.

Lesen Sie den übersetzten Brief, den das Umweltinstitut München eingestellt hat, hier!

Neu: "Ratgeber Essen ohne Gentechnik" bei greenpeace erschienen

Der neue Ratgeber 2015 ist erschienen - er kann hier bestellt werden.

Für die aktuelle Ausgabe (01/2015) hat Greenpeace 13 große deutsche Supermarktketten gefragt, ob sie gentechnisch veränderte Pflanzen bei der Produktion Ihrer Eigenmarken verwenden - und ob sie dies gegenüber ihren Kunden transparent machen. Der Ratgeber bietet Orientierung, und er gibt praktische Hilfe für den Einkauf ohne Gentechnik.

"Bodenatlas" ist online

Boden scheint unerschöpflich. Er ist einfach da. Unter unseren Füßen. Unter den Feldern, dem Gras und den Bäumen. Wir leben von und auf dem Boden, aber wir schenken ihm kaum Beachtung. Wir nutzen die Böden der Welt, als wären sie unerschöpflich. Doch sie sind in menschlichen Zeiträumen nicht erneuerbar.

 

Zum internationalen Jahr des Bodens präsentiert der Bodenatlas Daten und Fakten über die Bedeutung und den Zustand von Land, Böden und Ackerflächen in Deutschland, Europa und weltweit. In bewährter Tradition bietet der Bodenatlas in zahlreichen Grafiken und Textbeiträgen einen aktuellen Einblick in den Zustand und die Gefährdung der Böden, von denen wir leben.

Der Bodenatlas wird herausgegeben von der Heinrich-Böll-Stiftung in Zusammenarbeit mit BUND, IASS und Le Monde diplomatique

Das Portal "Bio aus Baden-Wuerttemberg" ist online

Seit wenigen Wochen ist ein neues Internetportal des baden-württembergischen Minsteriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz online. Informieren Sie sich hier rund um alle Fragen einer biologischen ökologischen Landwirtschaft, des gesunden Essens und vieles mehr