Lesenswerte Texte und Studien

ERFOLG! Hornbach sagt NEIN zu Glyphosatprodukten!

Unser aller Engagement hat Erfolg - Hornbach setzt seit heute auf Pflanzenschutzsortiment komplett ohne Glyphosat, Neonicotinoide und bienengefährdende Wirkstoffe (B1)

Heute (28.02.2016) ging ein erfreulicher Brief bei uns ein! Absender: Florian Preuß, Leiter Public Relations und Pressesprecher der Hornbach AG: "Bornheim, 28. Februar 2016. Ab sofort sind in den 99 deutschen Bau- und Gartenmärkten der Hornbach Baumarkt AG sowie im Onlineshop keine Pflanzenschutzmittel mit dem Herbizid Glyphosat mehr erhältlich. Ausgelistet wurden ebenfalls Mittel mit Insektiziden, die als bienengefährdend (B1) eingestuft werden oder zur Gruppe der Neonicotinoide zählen...."  „Wir haben die von Umweltschutzverbänden (dazu gehört auch unser Verein...) sowie privaten Initiativen angestoßene Diskussion um Glyphosat und Bienenschutz aufmerksam verfolgt und nach intensivem Austausch mit Wissenschaft und Forschung entschieden, unser Sortiment zum Start in die neue Gartensaison ohne Wenn und Aber umzustellen. Wir beginnen damit in Deutschland, die anderen Regionen folgen Schritt für Schritt“.... Wir wollen unsere Kunden vor den Risiken möglicher Fehlanwendungen schützen und Umweltbelastungen durch den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln bestmöglich reduzieren.“ Im engen Dialog mit Lieferanten und Herstellern wurden jetzt in einem zweiten Schritt sämtliche glyphosathaltigen Mittel – auch Mischprodukte – ausgelistet und alternative Produkte aufgenommen. Die ganze PM können Sie hier einsehen! Da wir auf unseren Protest bzgl des Verkaufs eines 2,4-D und Dicamba haltigen Mittels (Universal Rasenunkrautfrei Loredo von Bayer) in unserem Brief vom 11.2.2016 noch keine Antwort erhalten haben, mussten wir nochmals nachhaken. Wir werden Sie auch darüber informieren!

Neues zu TTIP und CETA

Wie Handelspolitiker die Parlamente aushebeln

Während alle über TTIP streiten, boxt Brüssel ein anderes Handelsabkommen durch – und die umstrittenen Schiedsgerichte. Petra Pinzer weist in ihrem Artikel auf die Gefahr hin, dass das Freihandelsabkommen mit Kanada, CETA, nach Unterzeichnung durch den Europäischen Rat vorläufig in Kraft gesetzt werden könnte, um so die Parlamentszustimmung zunächst zu umgehen. Die Zustimmung des EU-Parlamentes muss auf alle Fälle eingeholt werden, die Beteiligung der nationalen Parlamente ist strittig.

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Molkerei Berchtesgardener Land sagt NEIN zu TTIP

Diese Woche steht die zwölfte TTIP-Verhandlungsrunde zwischen den USA und der EU in Brüssel an. Tritt die dort verhandelte Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft (TTIP) in Kraft (geplant: 2016), wird das gravierende negative Folgen für die Agrarwirtschaft in Deutschland haben. So ist davon auszugehen, dass zum Beispiel das Thema Gentechnik Einzug in Deutschland hält, wie es die amerikanischen Agrarkonzerne wollen.

https://www.bayerische-staatszeitung.de/staatszeitung/wirtschaft/detailansicht-wirtschaft/artikel/molkerei-berchtesgadener-land-sagt-nein-zu-ttip.html

“Wir wringen die Erde aus”

Aus einem Vortrag von Dr. Angelika Hilbeck: GRÜNE GENTECHNIK & AGRARÖKOLOGIE – ZIELKONFLIKTE UND KONTROVERSE in Ulm Ende Januar 2016 - "Die grüne Gentechnik ist seit Jahrzehnten in der Kritik. Während die Befürworter keinerlei Risiken sehen, sehen die Kritiker ihre Vorhersagen bestätigt. Den Vortrag finden Sie hier!

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Per Schweinsgalopp zur Neuzulassung! Stopp! Aufschrei!!

In den sozialen Medien und aus gut informierten Kreisen wird die Befürchtung lauter: Anfang März soll es nach dem Willen des EU-Kommissars für Gesundheit Vytenis Andriukaitis (Litauen) soweit sein: Monsanto, Bayer und Co können die Sektkorken knallen lassen, die VerbraucherInnen sich auf ein weiteres Jahrzehnt Gift einstellen.

Es darf nicht wahr sein, aber.....Laut Europaparlamentarier wie dem Grünen-MdEP, Martin Häusling, plant die EU-Kommission die Anwendung des Herbizids ohne Auflagen zu genehmigen. Es soll sogar der in der Bundesrepublik untersagte Einsatz als Reifebeschleuniger von Getreide (Sikkation) erlaubt sein. Auch soll es laut Häusling keine Mengenbeschränkung geben. Zudem wolle die Kommission den Verkauf an Laien für den Gebrauch im Garten und auf Gehwegen weiter zulassen. Doch lesen Sie hier weiter. Wer ist dieser V.Andriukaitas? Lesen Sie Erstaunliches aus einer Politikerkarriere hier. Schreiben Sie Ihren Europaabgeordneten noch heute eine mail, eine Postkarte, einen Brief! Rufen Sie in den Büros an!