Lesenswerte Texte und Studien

"7 Gründe für ein Verbot von Glyphosat" - Herr Minister

Die EU-KOMMISSION  hat angekündigt, die Zulassung des Pestizidwirkstoffes Glyphosat um 15 Jahre verlängern zu wollen.  Am 7. März werden die EU-Mitgliedstaaten darüber beraten. Laut den geltenden Gesetzen muss die Kommission bei ihrer Entscheidung drei Schlüsselelemente berücksichtigen(vgl. Artikel 13(2) der Verordnung 1107/2009):
1. ihren eigenen Bewertungsbericht, der sich auf die Feststellungen der Europäischen Lebensmittelbehörde EFSA stützt (die sich wiederum auf den Bericht des deutschen Bundesinstituts für Risikobewertung beruft)
2. das „Vorsorgeprinzip“
3. anderer zu berücksichtigender Faktoren.

Die Grünen im EU-Parlament sind laut Maria Heubuch der Überzeugung, dass Glyphosat diese Prüfungen nicht besteht, und möchten im Folgenden sieben Gründe darstellen, warum die Mitgliedstaaten den Vorschlag der Kommission zurückweisen und Monsanto – und 23 weiteren Unternehmen – die Zulassung zur weiteren Verwendung der gefährlichen Chemikalie verweigern sollten. GRUND EINS: Glyphosat kann Ihre Gesundheit ernsthaft schädigen, GRUND ZWEI: Glyphosat ist eine Bedrohung für Tiere und Pflanzen, GRUND DREI: Gentechnik und Glyphosat sind zwei Seiten derselben Medaille, GRUND VIER: Glyphosat ist nur eine Zutat in einem Gift-Cocktail, GRUND FÜNF: Lücken in den wissenschaftlichen Daten, GRUND SECHS: Mangel an Transparenz, GRUND SIEBEN: Es gibt Alternativen!  Mehr darüber lesen Sie hier

ERFOLG! Hornbach sagt NEIN zu Glyphosatprodukten!

Unser aller Engagement hat Erfolg - Hornbach setzt seit heute auf Pflanzenschutzsortiment komplett ohne Glyphosat, Neonicotinoide und bienengefährdende Wirkstoffe (B1)

Heute (28.02.2016) ging ein erfreulicher Brief bei uns ein! Absender: Florian Preuß, Leiter Public Relations und Pressesprecher der Hornbach AG: "Bornheim, 28. Februar 2016. Ab sofort sind in den 99 deutschen Bau- und Gartenmärkten der Hornbach Baumarkt AG sowie im Onlineshop keine Pflanzenschutzmittel mit dem Herbizid Glyphosat mehr erhältlich. Ausgelistet wurden ebenfalls Mittel mit Insektiziden, die als bienengefährdend (B1) eingestuft werden oder zur Gruppe der Neonicotinoide zählen...."  „Wir haben die von Umweltschutzverbänden (dazu gehört auch unser Verein...) sowie privaten Initiativen angestoßene Diskussion um Glyphosat und Bienenschutz aufmerksam verfolgt und nach intensivem Austausch mit Wissenschaft und Forschung entschieden, unser Sortiment zum Start in die neue Gartensaison ohne Wenn und Aber umzustellen. Wir beginnen damit in Deutschland, die anderen Regionen folgen Schritt für Schritt“.... Wir wollen unsere Kunden vor den Risiken möglicher Fehlanwendungen schützen und Umweltbelastungen durch den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln bestmöglich reduzieren.“ Im engen Dialog mit Lieferanten und Herstellern wurden jetzt in einem zweiten Schritt sämtliche glyphosathaltigen Mittel – auch Mischprodukte – ausgelistet und alternative Produkte aufgenommen. Die ganze PM können Sie hier einsehen! Da wir auf unseren Protest bzgl des Verkaufs eines 2,4-D und Dicamba haltigen Mittels (Universal Rasenunkrautfrei Loredo von Bayer) in unserem Brief vom 11.2.2016 noch keine Antwort erhalten haben, mussten wir nochmals nachhaken. Wir werden Sie auch darüber informieren!

Neues zu TTIP und CETA

Wie Handelspolitiker die Parlamente aushebeln

Während alle über TTIP streiten, boxt Brüssel ein anderes Handelsabkommen durch – und die umstrittenen Schiedsgerichte. Petra Pinzer weist in ihrem Artikel auf die Gefahr hin, dass das Freihandelsabkommen mit Kanada, CETA, nach Unterzeichnung durch den Europäischen Rat vorläufig in Kraft gesetzt werden könnte, um so die Parlamentszustimmung zunächst zu umgehen. Die Zustimmung des EU-Parlamentes muss auf alle Fälle eingeholt werden, die Beteiligung der nationalen Parlamente ist strittig.

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Molkerei Berchtesgardener Land sagt NEIN zu TTIP

Diese Woche steht die zwölfte TTIP-Verhandlungsrunde zwischen den USA und der EU in Brüssel an. Tritt die dort verhandelte Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft (TTIP) in Kraft (geplant: 2016), wird das gravierende negative Folgen für die Agrarwirtschaft in Deutschland haben. So ist davon auszugehen, dass zum Beispiel das Thema Gentechnik Einzug in Deutschland hält, wie es die amerikanischen Agrarkonzerne wollen.

https://www.bayerische-staatszeitung.de/staatszeitung/wirtschaft/detailansicht-wirtschaft/artikel/molkerei-berchtesgadener-land-sagt-nein-zu-ttip.html

“Wir wringen die Erde aus”

Aus einem Vortrag von Dr. Angelika Hilbeck: GRÜNE GENTECHNIK & AGRARÖKOLOGIE – ZIELKONFLIKTE UND KONTROVERSE in Ulm Ende Januar 2016 - "Die grüne Gentechnik ist seit Jahrzehnten in der Kritik. Während die Befürworter keinerlei Risiken sehen, sehen die Kritiker ihre Vorhersagen bestätigt. Den Vortrag finden Sie hier!

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