Lesenswerte Texte und Studien

Neues zur EFSA - Personalie stößt auf heftige Kritik

NEUE INTERESSENKONFLIKTE BEI DER EFSA - Das Lobby-Netzwerk wird immer engmaschiger - und keine Regierung unternimmt etwas! Barbara Gallani, eine Mitarbeiterin der britischen Lobbyorganisation „Food and Drink Federation“, wurde zur Kommunikationschefin der europäischen Lebensmittelbehörde EFSA ernannt. Kein Einzelfall!  Ein Blick zurück in die Liste der leitenden MitarbeiterInnen dieser Behörde belegt: ...."die Behörde scheint nach wie vor nicht in der Lage zu sein, „ihre Unabhängigkeit und Glaubwürdigkeit ausreichend zu schützen“, so Christoph Then von Testbiotech. Dies wird auch anhand diverser anderer Fälle und pikanter Verstrickungen deutlich.

Lesen Sie die PM von Testbiotech "Drehtüren zur Industrie werden zum Haupteingang bei EFSA“  - Ein interessantes Dossier zur EFSA finden Sie auch hier!

Holen wir die wichtigen Dinge zurück in die Aufmerksamkeit!

Neulich bekam ich wieder eine Flaschenpost von futurzwei.org : "Es wird laut. Inmitten des Gebrülls all der Statement-Wähler, der irrlichternden Meinungsspürerinnen aus etablierten Parteien und dem Gezanke der künftigen Polarisierung werden die wirklich wichtigen Themen in die Sprechpausen verbannt. Die da wären: Wie man wirtschaftet, ohne die Erde zu zerstören, wie man das global sozial gerecht macht, wie man Kriege beendet und Flucht vermeidlich macht, und wie man denen hilft, für die sie unvermeidlich ist. Freiheit muss bewahrt werden, weil sie den Rahmen für Veränderung bildet, die wir brauchen, wenn wir weniger Zerstörung und Leid wollen, die uns aber zugleich ermöglicht, für jene zu kämpfen, die mehr Schutz brauchen als wir, was wiederum wir brauchen, weil es unseren Sinn für das stärkt, was wirklich wichtig ist. Und das ist eben nicht die AfD und ihr ganzer menschen-feindlicher Unsinn. Deshalb möchten wir den anderen, den Menschenfreundlicheren sagen, ganz ausdrücklich: Konzentriert Euch doch bitte darauf, was ihr machen könnt, damit die wichtigen Dinge besser werden und von wem ihr dabei was lernen könnt. Und holt sie zurück in die Aufmerksamkeit, diese Themen und Menschen. Mit Worten und im Handeln....."                           

Und ich denke - das tun wir wie in der Vergangenheit und tun es auch in den kommenden Frühlings- und Sommermonaten. Denn wir haben einiges vor - seien Sie gespannt, nutzen Sie das Angebot - empfehlen Sie uns weiter!

* Aktionen gegen die Wiederzulassung von Glyphosat! "Licht ins Glyphosat und Lobby-Dunkel bringen!"

* Teilnahme am Seminar "Gentechnik durch die Hintertür? Neue Züchtungsmethoden im Pflanzenbau" Do.14.April 2016

* Aufklärung über TTIP/CETA vor allem mit und für die jungen Menschen unter uns! (09.06. 19 Uhr, Marbach Schlosskeller - 2 junge Menschen des Greenteam Schwabenpower Leonberg informieren).

* Besuch bei Taifun Freiburg und Dachswanger Mühle (Sojaanbauer und Vermarkter)...

In der Nahrungskette hat Glyphosat nichts zu suchen

Die Zulassungsbehörden sehen bei Glyphosat kein Problem. Prof. Dr. Monika Krüger hingegen macht das Herbizid zum Beispiel für missgebildete Ferkel verantwortlich – und kritisiert die Behörden scharf. Lesen Sie hier

Gefährdung durch Glyhosat aus einer anderen Sichtweise

Dieser Artikel von unserer stv.Vorsitzenden und unseres Fachwartes beleuchtet wichtige Aspekte, die über den heftig diskutuierten "Aspekt der Krebsbildung" hinaus gehen. Klicken Sie hier

Europaweite Kampagne zeigt erste Erfolge

Maria Heubuch schreibt in einem newsletter von heute 4.März aus Brüssel - ..." angesichts der bevorstehenden Entscheidung über die Verlängerung der Zulassung von Glyphosat möchte ich Sie auf die neuesten Nachrichten aus den Niederlanden und Frankreich aufmerksam machen. Es gibt Anzeichen, dass die beiden Länder gegen den Vorschlag der EU-Kommission stimmen werden, wonach die Zulassung von Glyphosat um weitere 15 Jahre verlängert werden soll..."

Das niederländische Parlament hat seine Regierung verpflichtet, gegen den Vorschlag der EU-Kommission zu stimmen, die Marktzulassung um weitere 15 Jahre zu verlängern. Auch aus Frankreich gibt es ermutigende Nachrichten: Laut dem Radiosender Europe 1 möchte die französische Umweltministerin Ségolène Royale der Empfehlung von IARC (Krebsforschungsinstitut der Weltgesundheitsorganisation) folgen, wonach Glyphosat als „wahrscheinlich krebserregend“ für den Menschen einzustufen ist.

Und damit das ganze Ausmaß der Belastung auch in unserem Körper deutlich wird, hier ein Beitrag des MDR