Lesenswerte Texte und Studien

Gefährdung durch Glyhosat aus einer anderen Sichtweise

Dieser Artikel von unserer stv.Vorsitzenden und unseres Fachwartes beleuchtet wichtige Aspekte, die über den heftig diskutuierten "Aspekt der Krebsbildung" hinaus gehen. Klicken Sie hier

Europaweite Kampagne zeigt erste Erfolge

Maria Heubuch schreibt in einem newsletter von heute 4.März aus Brüssel - ..." angesichts der bevorstehenden Entscheidung über die Verlängerung der Zulassung von Glyphosat möchte ich Sie auf die neuesten Nachrichten aus den Niederlanden und Frankreich aufmerksam machen. Es gibt Anzeichen, dass die beiden Länder gegen den Vorschlag der EU-Kommission stimmen werden, wonach die Zulassung von Glyphosat um weitere 15 Jahre verlängert werden soll..."

Das niederländische Parlament hat seine Regierung verpflichtet, gegen den Vorschlag der EU-Kommission zu stimmen, die Marktzulassung um weitere 15 Jahre zu verlängern. Auch aus Frankreich gibt es ermutigende Nachrichten: Laut dem Radiosender Europe 1 möchte die französische Umweltministerin Ségolène Royale der Empfehlung von IARC (Krebsforschungsinstitut der Weltgesundheitsorganisation) folgen, wonach Glyphosat als „wahrscheinlich krebserregend“ für den Menschen einzustufen ist.

Und damit das ganze Ausmaß der Belastung auch in unserem Körper deutlich wird, hier ein Beitrag des MDR

"7 Gründe für ein Verbot von Glyphosat" - Herr Minister

Die EU-KOMMISSION  hat angekündigt, die Zulassung des Pestizidwirkstoffes Glyphosat um 15 Jahre verlängern zu wollen.  Am 7. März werden die EU-Mitgliedstaaten darüber beraten. Laut den geltenden Gesetzen muss die Kommission bei ihrer Entscheidung drei Schlüsselelemente berücksichtigen(vgl. Artikel 13(2) der Verordnung 1107/2009):
1. ihren eigenen Bewertungsbericht, der sich auf die Feststellungen der Europäischen Lebensmittelbehörde EFSA stützt (die sich wiederum auf den Bericht des deutschen Bundesinstituts für Risikobewertung beruft)
2. das „Vorsorgeprinzip“
3. anderer zu berücksichtigender Faktoren.

Die Grünen im EU-Parlament sind laut Maria Heubuch der Überzeugung, dass Glyphosat diese Prüfungen nicht besteht, und möchten im Folgenden sieben Gründe darstellen, warum die Mitgliedstaaten den Vorschlag der Kommission zurückweisen und Monsanto – und 23 weiteren Unternehmen – die Zulassung zur weiteren Verwendung der gefährlichen Chemikalie verweigern sollten. GRUND EINS: Glyphosat kann Ihre Gesundheit ernsthaft schädigen, GRUND ZWEI: Glyphosat ist eine Bedrohung für Tiere und Pflanzen, GRUND DREI: Gentechnik und Glyphosat sind zwei Seiten derselben Medaille, GRUND VIER: Glyphosat ist nur eine Zutat in einem Gift-Cocktail, GRUND FÜNF: Lücken in den wissenschaftlichen Daten, GRUND SECHS: Mangel an Transparenz, GRUND SIEBEN: Es gibt Alternativen!  Mehr darüber lesen Sie hier

ERFOLG! Hornbach sagt NEIN zu Glyphosatprodukten!

Unser aller Engagement hat Erfolg - Hornbach setzt seit heute auf Pflanzenschutzsortiment komplett ohne Glyphosat, Neonicotinoide und bienengefährdende Wirkstoffe (B1)

Heute (28.02.2016) ging ein erfreulicher Brief bei uns ein! Absender: Florian Preuß, Leiter Public Relations und Pressesprecher der Hornbach AG: "Bornheim, 28. Februar 2016. Ab sofort sind in den 99 deutschen Bau- und Gartenmärkten der Hornbach Baumarkt AG sowie im Onlineshop keine Pflanzenschutzmittel mit dem Herbizid Glyphosat mehr erhältlich. Ausgelistet wurden ebenfalls Mittel mit Insektiziden, die als bienengefährdend (B1) eingestuft werden oder zur Gruppe der Neonicotinoide zählen...."  „Wir haben die von Umweltschutzverbänden (dazu gehört auch unser Verein...) sowie privaten Initiativen angestoßene Diskussion um Glyphosat und Bienenschutz aufmerksam verfolgt und nach intensivem Austausch mit Wissenschaft und Forschung entschieden, unser Sortiment zum Start in die neue Gartensaison ohne Wenn und Aber umzustellen. Wir beginnen damit in Deutschland, die anderen Regionen folgen Schritt für Schritt“.... Wir wollen unsere Kunden vor den Risiken möglicher Fehlanwendungen schützen und Umweltbelastungen durch den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln bestmöglich reduzieren.“ Im engen Dialog mit Lieferanten und Herstellern wurden jetzt in einem zweiten Schritt sämtliche glyphosathaltigen Mittel – auch Mischprodukte – ausgelistet und alternative Produkte aufgenommen. Die ganze PM können Sie hier einsehen! Da wir auf unseren Protest bzgl des Verkaufs eines 2,4-D und Dicamba haltigen Mittels (Universal Rasenunkrautfrei Loredo von Bayer) in unserem Brief vom 11.2.2016 noch keine Antwort erhalten haben, mussten wir nochmals nachhaken. Wir werden Sie auch darüber informieren!

Neues zu TTIP und CETA

Wie Handelspolitiker die Parlamente aushebeln

Während alle über TTIP streiten, boxt Brüssel ein anderes Handelsabkommen durch – und die umstrittenen Schiedsgerichte. Petra Pinzer weist in ihrem Artikel auf die Gefahr hin, dass das Freihandelsabkommen mit Kanada, CETA, nach Unterzeichnung durch den Europäischen Rat vorläufig in Kraft gesetzt werden könnte, um so die Parlamentszustimmung zunächst zu umgehen. Die Zustimmung des EU-Parlamentes muss auf alle Fälle eingeholt werden, die Beteiligung der nationalen Parlamente ist strittig.

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