Belastung der Umwelt mit Pestiziden ist gestiegen

Neue Studie: Gentechnik-Pflanzen versagen im Anbau

Die Gentechnik-Industrie argumentiert immer wieder, dass mittels Gentechnik die Umwelt geschont und Pestizide eingespart werden. Doch die Realität sieht anders aus. Eine neue Studie, veröffentlich im Wissenschaftsmagazin Science, wertete Daten aus USA aus und kam zu dem Ergebnis: Ob mit oder ohne Gentechnik, die Umweltbelastung ist in den letzten Jahren stark gestiegen. Das Volumen der eingesetzten Insektengifte ist zwar zurückgegangen, aber die eingesetzten Stoffe sind wesentlich giftiger. Die WissenschaftlerInnen betonen, dass die Ergebnisse auf viele Regionen mit intensiver Landwirtschaft übertragbar sind.

Der Hauptautor der Studie, Prof. Dr. Ralf Schulz von der Universität Koblenz-Landau, fasst wie folgt zusammen: „Unsere Ergebnisse stellen die Aussage einer über die Zeit sinkenden Auswirkung von Pestiziden auf die Umwelt für konventionelle und genetisch veränderte Kulturen in Frage und belegen den Bedarf für eine globale Reduktion der ausgebrachten Toxizität von Pestiziden.“


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