Lesenswerte Texte und Studien

Das Jahr 2019 - ein wahrlich bewegendes Jahr

Das vergangene Jahr 2019 war ein Jahr des Jugendprotestes - gekennzeichnet durch unendlich kreative Aktionen der jungen Generationen in ganz Europa. "Wenn einer allein träumt, bleibt es ein Traum. Träumen wir aber alle gemeinsam, wird es Wirklichkeit." (Dom Helder Camara, bras.Theologe 1999 gestorben). Und damit es auch eben diese von uns gewünschte Wirklichkeit wird, werden wir alle - jung oder alt, krank oder gesund, groß oder klein, hier oder dort - aktiv bleiben und weiter auf die Straßen und die Parlamente gehen, um unsere Anliegen nach einer friedlichen, klimagerechten, pestizid- und gentechnikfreien Welt immer wieder zu formulieren. Heute möchten wir Ihnen einen Gastbeitrag für die TAZ von zwei jungen Umweltaktivist:innen empfehlen.

Titel: "Ohnmächtig in der Parallelwelt".

Seit einem Jahr gehen wir auf die Straße und noch immer gibt es keine ausreichend ambitionierten Maßnahmen für den Klimaschutz. Es waren 52 Wochen, in denen die amtstragenden Politiker:innen den Mut hätten fassen können, sich der Klimakrise angemessen entgegenzustellen. Doch vollkommen konträr dazu, entfernen wir uns jeden Tag einen Schritt weiter vom Pariser Abkommen, denn das zur Erreichung des 1,5-Grad-Ziels verfügbare CO2-Budget schrumpft. Offenbar hat ein ganzes Jahr freitäglichen Streikens nichts verändert.

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Mobilisierung für das Volksbegehren gestoppt!

Pro Biene e.V. nimmt Stellung:  "wir haben in den vergangenen Wochen in Baden-Württemberg mit unserem Volksbegehren Artenschutz – „Rettet die Bienen" richtig etwas bewegt. Noch nie haben so viele Menschen diskutiert, wie wir das Artensterben bremsen können. Nie wurde politisch mehr um Lösungen für diese riesige ökologische Misere gerungen. Dabei haben Sie uns wahnsinnig unterstützt. Nun haben wir uns in der Breite unseres Trägerkreises – zu dem proBiene, BUND, NABU, Demeter, Naturland, Slowfood, ÖDP, Fridays for Future, Arbeitgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft, Bäuerliche Erzeugergemeinschaft Schwäbisch-Hall, GLS Bank, Naturata und Waschbär gehören – entschieden, die Mobilisierung vorerst und vermutlich bis Mitte Dezember nicht aktiv weiter zu treiben. Das Volksbegehren ist damit nicht zu Ende, es ruht.

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Keine Sonderrechte für Konzerne!

Sie zahlen wenig oder keine Steuern! Sie lassen Lobbyisten arbeiten, um Europa noch ungerechter zu machen! Unser Kampf für Gerechtigkeit im globalen Welthandel bleibt ungebrochen! Bitte unterstützt diese Petition, zu der mehr als 150 Organisationen europaweit aufrufen. Es geht um die immer noch angewandten Sonderrechte der Konzerne (ISDS), gegen die wir von Anfang an gekämpft haben! Derzeit versucht der Konzern auf dem gleichen Weg, 4,7 Milliarden Euro Schadensersatz für den deutschen Atomausstieg zu bekommen. Unterzeichnen wir die Petition hier

Menschenrechte schützen – Konzernklagen stoppen!

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Das Spiel "Gott spielen dank CRISPR/Cas" ist vorbei!

EuGH-Urteil: Unser Verein nimmt Stellung...Lesen Sie hier!

Ein bedeutender Tag für Bauern, Landwirte, WinzerInnen, SaatzüchterInnen, VerbraucherInnen: Nur der Präsident des Deutschen Bauernverbandes und Cheflobbyist zeigt sich zerknirscht! Der Europäische Gerichtshof hat am 25.Juli entschieden: Nach der Rechtsauslegung des Gerichtshofes müssen Pflanzen, die mit neuen Gentechnikverfahren in ihrem Erbgut verändert werden, auch als Gentechnik reguliert werden. Zusammen mit vielen anderen begrüßen wir dieses Urteil. So stellt Testbiotech fest: Es stimmt im Wesentlichen mit dem Inhalt eines Rechtsgutachtens überein, das Testbiotech schon vor einigen Wochen veröffentlicht hatte. Hier können Sie sich informieren!

Testbiotech schreibt zum Urteil: der Europäische Gerichtshof hat entschieden: Pflanzen, die mit neuen Gentechnikverfahren in ihrem Erbgut verändert werden, müssen auch als Gentechnik reguliert werden. Testbiotech begrüßt dieses Urteil. Es stimmt im Wesentlichen mit dem Inhalt eines Rechtsgutachtens überein, das Testbiotech schon vor einigen Wochen veröffentlicht hatte. Testbiotech hat immer wieder darauf hingewiesen, dass sich Unterschiede zwischen herkömmlicher Züchtung und den neuen Gentechnikverfahren auch dann zeigen, wenn keine zusätzlichen Gene eingefügt werden.

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Gerechter Welthandel - ein Netzwerk macht mobil und informiert!

Gemeinsam wurde auf einer Aktions- und Strategiekonfernz in Frankfurt Mitte Juni folgende Abschlusserklärung formuliert: Für einen gerechten Welthandel: Neoliberale Handelsabkommen stoppen! Das wichtigste: Am 29.September lädt die Zivilgesellschaft zu dezentralen Aktionen gegen CETA und u.a. Abkommen ein. Näheres bald hier! Infos über JEFTA - dem Abkommen mit Japan - finden Sie hier! Und noch eins: Das EU-Assoziationsabkommen mit dem Mercosur ist  ein Frontalangriff auf bäuerliche Landwirtschaft, Menschen rechte, Umwelt- und Klimaschutz. mehr hier

Mit Großdemonstrationen und vielfältigen Aktionen haben wir in den letzten Jahren Druck gemacht – auf die Bundesregierung ebenso wie die EU-Kommission. So ist es den Bündnissen „STOP CETA und TTIP“, „TTIP unfairHandelbar”, der selbstorganisierten Europäischen Bürgerinitiative „STOP TTIP“ und den vielen lokalen und regionalen Bündnissen gelungen, die geheimen Gespräche über TTIP und CETA in das Licht der Öffentlichkeit zu bringen und die Auswirkungen der neoliberalen Handelsabkommen breit zu thematisieren...

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