ALARM: Kennen Sie TTIP? Das Freihandelsabkommen zwischen USA und EU

So langsam scheinen die EU-US-Freihandelsverhandlungen in die breite Öffentlichkeit zu gelangen. Essen ohne Gentechnik ist für Verbraucher in der EU leicht zu erkennen. Doch die Agrar-Konzerne versuchen, solche Regelungen in den Verhandlungen zum transatlantischen Freihandelsabkommen auszuhebeln. Ziel ist es die Kennzeichnung von genfood aufzuheben. Die Lobby ist TEIL  des diplomatischen Systems der USA - Verbraucherschützer bleiben außen vor. Einen Einblick in die Welt des Lobbyismus lesen Sie hier in der Ausgabe der SZ vom 11.11.2013. Darin wird deutlich, dass die Industrie mit am Verhandlungstisch sitzt, die Verbraucherverbände dagegen keine Informationen erhalten. "Die Agro-Firmen können den Prozess in Echtzeit beeinflussen. Sie sind im Inneren der Blase".

Für die Agrarlobby drängt die Zeit. Die Bevölkerung in der EU ist weiterhin widerständig; in den USA verbreitert sich die Bewegung für eine GVO-Kennzeichnung. In den Hauptanbauländern von Monsanto-Soja - Brasilien und Argentinien - geraten die menschlichen und ökologischen Folgen immer deutlicher in den Blick. Darüber lesen Sie hier mehr. Ein alarmierneder Artikel erschien in "Le monde diplomatique" vom 8.11.2013 unter der Überschrift "TAFTA- die große Unterwefung". Doch lesen Sie hier selbst.

Ein gemeinsames Positionspapier deutscher Nichtregierungsorganisationen mit detaillierten Einschätzungen finden Sie hier

Eine gute Zusammenfassung zum Transatlantischen Freihandelsabkommen finden Sie auf der Seite des Umweltinstituts München

Einen kritischen Bericht von frontal 21 sehen Sie hier.