Volksbegehren packt Sensation

Summ summ summ herum.... die vielen Bienen, Insekten und ihre zweibeinigen Helferchen haben eine Sensation geschafft: Beim Volksbegehren "Artenvielfalt" haben 18,4 Prozent der Wahlberechtigten in Bayern teilgenommen. Mehr hier! Das sind genau 1.745.383 Millionen Einträge - und damit ein Rekordergebnis. Alles wichtige finden Sie hier. In der Landeshauptstadt lag die Beteiligung sogar bei 20,5 Prozent. Nach den Zahlen, die der Landeswahlleiter am Donnerstag veröffentlichte, wurde nicht nur die entscheidende 10-Prozent-Hürde deutlich übersprungen, sondern auch die höchste Beteiligung an einem Volksbegehren in der bayerischen Geschichte registriert. Damit ist der Weg für einen Volksentscheid für mehr Artenschutz frei. Mehr Infos hier

Und wie gehts jetzt weiter? Der Bund Naturschutz (BN) hält nach dem erfolgreichen Volksbegehren zum Schutz der Artenvielfalt in Bayern auch auf Bundes- und EU-Ebene eine andere Agrarpolitik für überfällig. Die Zeit ist reif, ja überreif, dass sich Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) bei den Verhandlungen um die nächste Förderperiode der EU-Agrarpolitik für europaweit verbindliche Maßnahmen für die Artenvielfalt einsetzt und ihrer Verantwortung gegenüber den kommenden Generationen bewusst wird. Es gibt angesichts der erschreckenden Daten über den Artenschwund und das Aussterben vieler Insekten, Bienen und damit auch Vogelarten nur ein "JA für eine AGRARWENDE". Mit noch mehr und noch gezielterem Einsatz von Pestiziden in einer Landwirtschaft 4.0 muss Schluss sein!

Keine Sonderrechte für Konzerne!

Sie zahlen wenig oder keine Steuern! Sie lassen Lobbyisten arbeiten, um Europa noch ungerechter zu machen! Unser Kampf für Gerechtigkeit im globalen Welthandel bleibt ungebrochen! Bitte unterstützt diese Petition, zu der mehr als 150 Organisationen europaweit aufrufen. Es geht um die immer noch angewandten Sonderrechte der Konzerne (ISDS), gegen die wir von Anfang an gekämpft haben! Derzeit versucht der Konzern auf dem gleichen Weg, 4,7 Milliarden Euro Schadensersatz für den deutschen Atomausstieg zu bekommen. Unterzeichnen wir die Petition hier

Menschenrechte schützen – Konzernklagen stoppen!

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35 000 in Berlin - 2500 in Tübingen sagen "Wir haben es satt"

Auch Mitglieder unseres Vereins waren mit dabei!

Demo19.1.2019 f0999

Es war ein riesiger Erfolg für die OrganisatorInnen der beiden Demonstrationen. Trotz klirrender Kälte sind am Samstag 19.1.2019 mehr als 2500 Menschen zur Tübinger Kundgebung, dem süddeutschen Ableger der zentralen Demo in Berlin, unter dem Motto "Wir haben es satt! Essen ist politisch" zusammengekommen. Auch der SWR berichtete darüber! Allerdings mal wieder in seiner gewohnten "ausgewogenen" Art. (27 Sekunden über Demo in Tübingen-60 Sekunden über Minister Hauk und Grüne Woche). Doch sehen Sie selbst hier  Berichte zur Berliner Demo und Kundgebung können Sie hier lesen

Die Wahrheit kommt ans Licht - und jetzt?

Gefakte Wissenschaft im Zulassungsverfahren Glyphosat? Wurden Abgeordnete des EU-Parlaments getäuscht? Die Sendung FAKT vom MDR zeigt auf, dass angeblich unabhängige Studien und zahlreiche Täuschungen die Verlängerung der Zulassung des Giftes um weitere 5 Jahre möglich gemacht. Wie lange lassen wir Verbraucherinnen und Verbraucher uns das noch gefallen? Im Mai sind Wahlen zum EU-Parlament!!!

"Die Macht der Bauernlobby" - ARD Akte D

Rechtzeitig zur GRÜNEN WOCHE und zu unserer DEMO "WIR HABEN ES SATT" in Berlin und Tübingen am 19.1.2019 sendet das ERSTE eine Dokumentation mit dem Titel "Die Macht der Bauernlobby". Die Sendung und Informationen zur Sendung finden Sie hier

Am 22.Januar 2019 läuft der Kinofilm "Das Wunder von Mals" im Kommunalen Kino in Weinstadt - Stadtteil Beutelsbach, Stiftstr.32, 71384 Weinstadt, Beginn: 20 Uhr, Eintritt 5€. Mehr Infos dazu auf hier

WIR HABEN ES SATT

Auch dieses Jahr rufen wir zur Teilnahme an der Demo am 19. Januar 2019 in Tübingen auf! Mit dem Zug gehts z.B. ab Stuttgart HBF um 10:15 h, Gleis 12 los. Ankunft Tübingen 10:58 h - 10 Minuten Fussweg bis zum Marktplatz

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Hier können Sie den kompletten Aufruf ansehen

Und passend zur Demo empfehlen wir dieses Video von ROBIN WOOD

Aktion Tropenwald nicht verfüttern vom 12.November 2018

Aktive von ROBIN WOOD und Mighty Earth protestieren im Eurohafen im Emsland dagegen, dass illegal Tropenwälder vernichtet werden - für Tierfutter, dass hierzulande in der Massentierhaltung verfüttert wird. Sie spannen dabei ein Transparent an den Futtersilos des Fleisch- und Futterproduzenten Rothkötter auf. Das Unternehmen ist einer der größten Geflügelfleischproduzenten in Deutschland und die Umweltschutzorganisationen ROBIN WOOD und Mighty Earth haben seit Monaten investigativ recherchiert. Sie fordern Rothkötter auf, die Verwendung von Soja aus Raubbau sicher und nachvollziehbar auszuschließen und die Geschäftsbeziehung zu zweifelhaften Sojalieferanten zu beenden. Denn möglicherweise bezieht Rothkötter Soja von den beiden Firmen Cargill und Bunge, die im Mai 2018 von der brasilianischen Umweltbehörde mit hohen Strafzahlungen wegen illegaler Entwaldungen für den Sojaanbau belegt wurden. Beide Firmen haben unter den bekannten Agrarhändlern zudem das höchste Entwaldungsrisiko für Soja in Südamerika! Rothkötter-Produkte landen unter anderem in den Kühlregalen von Aldi (Süd), Lidl und Netto Marken-Discount und werden dort als Hausmarken verkauft. Auch diese Konzerne wurden aufgefordert, die Geschäftsbeziehungen mit Rothkötter nur weiterzuführen, wenn das Unternehmen Soja aus Raubbau sicher und nachvollziehbar ausschließt.

LW 4.0 - Digitalisierung auf dem Acker? Wir sagen NEIN!

"Die Digitalisierung in der Landwirtschaft ist der neue Mega-Trend, ein Heilsversprechen – und voller Mythen. "Wir haben dies satt" und sagen: "Nicht in unserem Namen": genmanipuliertes Samenkorn, Einsatz von Überwachungs-Drohnen über dem Acker, über den Obstanlagen bis zum selbstlenkenden Mähdrescher, der nach der Ernte bereits den Lieferschein für Saatgut, Düngemitttel, Pestizide und künstliche Nährstoffe dem Landwirt ausspuckt. Die Konzerne versprechen auch hier "das Blaue vom Himmel". Doch informieren Sie sich selbst. Das Netzwerk INKOTA hat Pat Mooney, Träger des Alternativen Nobelpreises und Gründer der weltweit tätigen ETC Group interviewt. Empfehlen wollen wir seine Borschüre "Blocking the chain - Konzernmacht und Big-Data-Plattformen im globalen Ernährungssystem" Blocking the chain - Konzernmacht und Big-Data-Plattformen im globalen Ernährungssystem".

Darüber hinaus gibt es drei Videos:

"Vom Willen der Verbraucher" und der "Macht der Fleischlobby"

In der Dezember-Ausgabe der ZDF-Kabarettsendung "Die Anstalt" fragt Erwin Pelzig, ob die Rechtfertigung mit dem Verbraucherwillen für viele Vorgänge in der Fleischindustrie gerechtfertigt ist, und was er sich als Verbraucher in Wirklichkeit wünscht. "Ich will das nicht, dass 90 % der deutschen Schweine aus widerwärtiger Tiermast stammen, ich wil auch nicht, dass Deutschland Europameister ist im Fleischexport und die Welt flutet mit dem Fressdreck... und in dem sie die kleinen Bauern auch hier in Europa kaputt machen..."  Schauen Sie selbst hier

Max wirft an der Anstaltstafel einen Blick auf das Gefüge der deutschen Fleischindustrie. Am Beispiel des CDU MdB Röhring wird aufgezeigt, wie erfolgreich die deutsche Fleischlobby in die Parlamente hineinwirkt. Schauen Sie selbst hier

Wer die gesamte Sendung über Fleischproduktion, Fleischkonsum und Auswirkungen auf Natur und alle Lebewesen klickt hier

Menschenrechte feiern 70. Geburtstag - Ein Tag des Hinstehens

Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte wurde am 10.12. vor 70 Jahren in einer Deklaration von den Vereinten Nationen feierlich verkündet und beschlossen. Auch für unseren Verein ist es von Anfang an klar gewesen, dass wir über unseren Tellerrand hinausschauen müssen und die Finger dort in die Wunden der Agro-Genetechnik und Pestizidindustrie legen werden, die diese Kräfte weltweit in in der Natur und bei den Menschen aufreißen. So ist es auch für 3 Mitgleider unseres Vereins eine Selbstverständlichkeit gewesen, im Haus der Bauern in Kirchberg/Jagst die beiden argentinischen Experten zu begegnen, um aus 1.Hand informiert zu werden. Bitte lesen Sie unseren Aretikel in der Marbacher Zeitung vom 12.12.2018

Auch zu Beginn 2019 heißt es: WIR HABEN ES SATT

Unter dem  Motto"Zukunftsfähige Landwirtschaft statt ackern gegen Mensch und Natur!" werden wieder viele engagierte und bewegte Menschen aus Nah und Fern an einem bunten Demonstrationszug mit anschließender Kundgebung auf dem Marktplatz in Tübingen teilnehmen. Wir sehen uns! Deshalb schon mal vormerken!

Das war am 19.Januar 2018 Marktplatz Tübingen 20.01.2018 e0c6a

Von "Gärten des Grauens", über "Copy&paste in EU-Behörden" zu "Gönn dir Garten"

Gärten sind vielerorts zu wertvollen Rückzugsräumen für Tiere und Pflanzen geworden, die in der intensiv genutzten Agrarlandschaft kein Auskommen mehr finden. Naturschützer warnen allerdings vor einem Trend, der diesen Erfolg zunichtemachen könnte: Sie sehen die Artenvielfalt durch Mähroboter und andere intensive Formen der Gartenpflege in Gefahr. Wir empfehlen den Artikel zu "Garten des Grauens" im spektrum. Dagegen hilft nur: Gönn dir Garten! Eine Aktion vom Nabu.
Denn eins ist klar: Das große Insektensterben hört nicht ohne eine radikale Abkehr von diesem im Kapitalismus verankerten Wachstumsdenken und der derzeitigen Agrarpolitk auf! Wir empfehlen nochmals den Artikel "Gift im System" und die Recherchen des Bayrischen Rundfunks zu den Pestizidzulassungsverfahren in der EU!

Und gilt ja: Nicht nur hinsehen, sondern auf hinsTehen! Werden wir aktiv jetzt: Julia Klöckner muss unsere Wut spüren. Denn schon am 16. Dezember steht die Neuzulassung vieler Glyphosat-Pestizide an. Unterzeichnen den Aufruf von campact! Denn Frau Umweltminsiterin Schulze legt einen Plan vor, den sie ablehnt! Frau Schulze hat einen Plan vorgelegt, mit dem Deutschland Schritt für Schritt aus der Glyphosatnutzung aussteigt.Dieser beinhaltet unter anderem:

  • Glyphosat-Verbot in Naturschutzgebieten
  • Kein Einsatz in Privatgärten und Parks
  • Sicherheitsabstand von 20 Metern zu Gewässern
  • Zehn Prozent der Ackerflächen müssen pestizidfreie Lebensräume sein
  • Kein Einsatz von Glyphosat nach 2023

Gift im System - Unfassbar! Augen auf bei konvent. angebauten Zitrusfrüchten

Das europäische Zulassungsverfahren für Pestizide ist intransparent und fehleranfällig. Eine Datenanalyse des BR zeigt, wie Behörden Risikobewertungen der Industrie übernehmen. Ob die Gefährlichkeit eines Stoffes wirklich überprüft wurde, ist nicht nachvollziehbar. Lesen Sie selbst! Machen Sie sich schlau hier!

Die Obststände sind dieser Tage voll damit: Mandarinen, Orangen und Clementinen. Zum Schutz vor Insekten und anderen Schädlingen setzen Landwirte auf den Einsatz von Pestiziden. Doch Pestizide sind umstritten, da die Folgen für die menschliche Gesundheit und die Umwelt nur schwer abzuschätzen sind. Ein umstrittener Wirkstoff ist Chlorpyrifos, ein hochwirksames Nervengift, das vor allem bei Zitrusfrüchten zur Bekämpfung von Insekten eingesetzt wird. Erst vor wenigen Wochen geriet die europaweite Zulassung von Chlorpyrifos in die Kritik: Wissenschaftler hatten aufgedeckt, dass die für die Risikobewertung zuständige Behörde fehlerhafte Angaben des Herstellers offenbar ungeprüft übernommen hatte. Brisante Daten zur Gesundheitsgefährdung schon bei geringer Dosis fielen so unter den Tisch. Chlorpyrifos steht im Verdacht, die Gehirnentwicklung von Ungeborenen zu schädigen.

JEFTA - und kein Ende? Bleiben Sie dran!

Schon fast 7000 Menschen haben sich der Klage gegen das geplante Freihandelsabkommen zwischen der EU und Japan (JEFTA) angeschlossen. Das ist wirklich wunderbar!  Es wäre schön, wenn noch mehr Menschen sich der Klage anschließen würden. Bitte treten Sie auch der JEFTA-Klage bei - bis Ende November! Hier geht es zum Vollmachtformular

Dazu müssen Sie diese Vollmacht ausfüllen, unterzeichnen und ab geht es mit der Post. Oder Sie am besten gleich Ihrer EU-Abgeordneten/Ihrem EU-Abgeordneten. Die Adresse finden Sie hier! Die vielen nachteiligen Folgen von JEFTA sind den meisten Abgeordneten gar nicht bewusst, weil sie sich in zu vielen Bereichen kundig machen müssen. Im EU-Parlament wird immer im „Schweinsgalopp“ abgestimmt. Auch die fleißigsten Abgeordneten sind nicht in der Lage, alle Vorlagen zu lesen, die sie kennen müssten, um eine sachkundige Entscheidung zu treffen. Deshalb hören sie auf die Vorschläge aus den Ausschüssen. Die Ausschussmitglieder werden jedoch von Lobbyisten in deren Interesse einseitig und intensiv bearbeitet.

"Das große Insektensterben" - und was tun?

Drei Viertel des globalen Insektenbestandes sind in den letzten 30 Jahren verschwunden – viele Arten sind unwiederbringlich ausgestorben. Einige Wissenschaftler sprechen deshalb vom sechsten großen Artensterben auf unserem Planeten. Nüchterne Wahrheit: Schuld ist der Mensch. Die ARTE Dokumentation verdeutlicht die dramatischen Folgen, die dieses bislang verkannte Desaster haben wird. Im Rahmen des 3sat Dokumentarfilm-Festival lief auch der Film "More than honey" - hier können Sie ihn nochmals anschauen 

Und was können wir tun? HIN SEHEN - AUF-STEHEN! Stoppen wir die nächsten Bienenkiller! Ein neues hochgefährliches Pestizid treibt sein Unwesen: Sulfoxaflor. Das Gift scheint genauso schlimm zu sein wie die erst kürzlich verbotenen Neonikotinoide -- doch genau die will Dow Chemical mit dem neuen Bienenkiller ersetzen.

Unterzeichnen Sie die Petition an die EU Kommission hier

Hochgiftig und trotzdem zugelassen: Pestizide in der EU

 „Vielleicht erinnern Sie sich noch an den Skandal um das Pflanzenschutzmittel Glyphosat. Das, was wir Ihnen jetzt zeigen, müsste diesen Skandal eigentlich in den Schatten stellen, denn es geht um mindestens so gefährliche Stoffe - und um jede Menge davon. Sie sind hochgiftig, sie stehen unter Verdacht das Nervensystem zu schädigen oder schwere Krankheiten hervorzurufen. Aber sie werden völlig legal auf deutschen Feldern versprüht oder in Gärtnereien - und manche könnten auch bei Ihnen zu Hause stehen. Der Skandal daran: Einige dieser Stoffe dürften eigentlich gar nicht mehr zugelassen werden. Trotzdem bleiben sie auf dem Markt, und das nur, weil Behörden sich bei der Prüfung sehr, sehr lange Zeit lassen. Insbesondere deutsche Behörden...." Mit diesen Worten moderierte Georg Restle von Monitor den Beitrag über diesen unsäglichen Skandal an.. Doch sehen Sie selbst

Doch es gilt auch hier: Hinsehen reicht nicht - wir müssen HINSTEHEN - AUFSTEHEN... So können wir hier die wichtige Petition unterstützen!

"Petition Pestizidkontrolle – Zum Schutz von Mensch und Biene"

Nicht nur Imkermeister Thomas Radetzki hat die Schädigung seiner Bienenvölker durch Pestizide erlebt. In der Vergangenheit musste die EU mehrfach den Einsatz bereits zugelassener Pestizide verbieten oder einschränken, nachdem Forscher nachgewiesen hatten, dass diese Bienen lähmten und töteten. Auch das europäische Gericht stellte »erhebliche Defizite« bei der Pestizid-Risikoprüfung fest. Dieser Zustand ist inakzeptabel angesichts der dramatischen Befunde zum Insektensterben.

Ich fordere den Bundestag daher auf, eine grundlegende Reform der Risikoprüfung im Pestizid-Zulassungsverfahren energisch zu voranzutreiben. Wir brauchen endlich transparente Sicherheitsprüfungen von Pestizidwirkstoffen nach aktuellen wissenschaftlichen Kriterien. Zum Schutz von Mensch und Biene!"