Ausgewählte Nachrichten

POEMA wird 25 - wir gratulieren von ganzem Herzen!

25 Jahre POEMA – 25 Jahre Information und Bildung, Solidarität und Widerstand für Amazonien, für die dort lebenden Menschen, für die Indigenen Völker, für die Quilombolas, für die Flussanwohner, für die Kleinbäuerinnen und -bauern. Gäbe es POEMA nicht, müssten wir es schnellstens erfinden! Danke, dass es Euch gibt und dass wir gemeinsam für Gerechtigkeit und Rechte, für den Erhalt von Lebenswelten ebenso wie für die Würde der von Großprojekten betroffenen Menschen in Amazonien arbeiten.

Unser Verein und POEMA kämpfen gemeinsam für eine andere Handelspolitik im Interesse unserer Landwirte und der Landbevölkerung Amazoniens und ganz Südamerikas. Informieren Sie sich hier über diese besondere NGO (Nichtregierungsorganisation), die vor 25 Jahren gegründet wurde und 2008 mit dem Stuttgarter Friedenspreis ausgezeichnet wurde.

"Mein Hof" Silo feat.Peter Cox

Ohne Kabarett von Claus von Wagner und Max Uthoff ("Die Anstalt" zdf) und Tobias Mann und Christoph Sieber (Mann, Sieber zdf ) sind diese Tage und diese Große Koalition für viele von uns schon lange nicht mehr zu ertragen. Deshalb heute mal ein erfrischender Beitrag aus der aktuellsten Sendung vom 6.6.2017 zu später Nachtstunde - dem Volk soll wohl sowas nicht zugemutet werden!

Die beiden haben das Politikfeld "Landwirtschaft" fürs Kabarett entdeckt - so auch in der Mai-Sendung ab Minute 25:35 Neues von "Food Tube" - doch schauen Sie selbst hier

21. Juni 2017 DOK-Film-Premiere in Ludwigsburg: "Code of survival"

Das Haus des Dokumentarfilms, Kinokult e.V., caligari und unser Verein zeigen am Mittwoch 21.Juni um 19.30 Uhr im Rahmen des bundesweiten Starts des neuen Kinofilms "Code of survival - Die Geschichte vom Ende der Gentechnik" von Bertram Verhaag. Im Anschluss findet ein Gespräch mit dem Regisseur Bertram Verhaag, dem Biolandwirt und unserem Vorstandsmitglied Robert Trautwein und Kay Hoffmann vom Haus des Dokumentarfilms statt. Mehr Infos über diesen Film erhalten Sie hier

Der Film läuft auch beim NaturVision Filmfestival in Ludwigsburg am Fr. 14.7., 20 Uhr, Kl. Haus (250 Plätze). Ebenso empfehlen wir die im Festivalprogramm zu sehenden Filme „Von Bananen träumen“, Do. 13.7., 17.30 Uhr, Kl. Haus (250 Plätze). „Bauer unser“, Do. 13.7., 20.00 Uhr, Kl. Haus. „Galgenfrist für den Ökokiller – Die unendliche Glyphosat-Story“, Sa. 15.7., 22.00 Uhr, Kl. Haus. „Rancher, Farmer, Fischer“, So. 16.7., 20.00 Uhr, Studio.

Infos über dieses fantastische Festival finden Sie auf der Festivalseite

Schwere Vorwürfe!

Glyphosat und die "gekaufte Wahrheit": Eine Analyse der Original-Studienberichte der Industrie zeigt, dass vom Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) in seiner ursprünglichen Bewertung nur 20 Prozent aller Krebseffekte überhaupt in Betracht gezogen wurden. Selbst in der abschließenden Bewertung durch die Europäische Lebensmittelbhörde (EFSA) und die Europäische Chemikalienagentur (ECHA) wurden acht signifikante Krebseffekte komplett übersehen. Mehr lesen Sie hier

Es gibt viel zu tun - Packen wir`s an!

Nach den jüngsten nicht zu glaubenden "geistigen Fehltritten" des ba-wü Landwirtschafts- und Verbraucherministers Peter Hauk bzgl. Verharmlosung des Monsanto-Giftes Glyphosat möchten wir Sie nochmals an die EBI - Europ. Bürgerinitiative Stop Glyphosat - erinnern. Mehr als 750 000 EuropäerInnen haben schon unterschrieben - doch wir benötigen 1 Million. Schauen Sie hier vorbei, machen Sie hier Werbung und unterzeichnen Sie hier diese so wichtige Initiative. Sonst boxt die EU-Kommission die Wiederzulassung von Glyphosat für die nächsten 10/15 Jahre durch. Wir dagegenwollen eine Zukunft ohne toxische Umweltgifte - im Interesse unserer Kinder und Enkelkinder!

Erinnern wir die Politiker und die Lobbyisten immer wieder auch daran, was der Deutsche Ärztetag 2016 zu Glyphosat gesagt hat: "..keine weitere Verlängerung der Zulassung von Glyphosat.."

Aufbruchstimmung! "Kuh Diasy und immer-frische Äpfel"

Viele Gentechnik-Firmen und Forschungseinrichtungen machen mobil - wittern eine "Goldgräberstimmung" und wollen sich eine Pole-Position ergattern. Das Geheimnis: "DNA-Schere CRISPR-Cas". Wähernd das Volk mit einer Terrormeldung nach der anderen von den groß0en Überlebensfragen der Menschhheit abgelenkt wird, wollen die Firmen erreichen, dass die mit diesem Verfahren manipulierten Pflanzen und Tiere möglichst ohne ZUlassungsverfahren und ohne Kennzeichnung auf den Markt kommen. Risiken und Bedenken werden ausgeblendet. Einen Überblick bietet Testbiotech in einem aktuellen Bericht an. Diesen finden Sie hier

Noch wichtiger ist, dass Sie im Wahljahr 2017 dafür sorgen, dieses Thema in die Köpfe der Abgeordneten und der Gesellschaft zu bringen. Werden Sie aktiv: Setzen Sie ein Signal "Der Gentechnik Grenzen setzen"

Stop von BAYSANTO - Fusion BAYER MONSANTO

Rechtzeitig zur diesjährigen BAYER Hauptversammmlung am 28.4. in Bonn erschien vor wenigen Tagen ein vierseitiges Dossier, das die aktuelle Fusionwelle von Agar- und Chemiekonzernen problematisiert. Es zeigt die fatalen Folgen der Konzentrationsprozesse für das Menschenrecht auf Nahrung und die Rechte von Kleinbauern und –bäuerinnen, vor allem im globalen Süden. Es verdeutlicht die schädlichen Auswirkungen eines steigenden Pestizideinsatzes auf die Biodiversität und die menschliche Gesundheit. Als Konsequenz fordert es eine Reform des Kartellrechts, sodass in Zukunft mehr Fusionen verhindert und zu große Konzerne entflochten werden können. Neben informativen Artikeln erhält die Broschüre außerdem zwei spannende Interviews: einerseits mit dem kanadischen Aktivisten Pat Mooney, der über die Gefahren des Digitalisierungstrends in der Landwirtschaft spricht, und andererseits mit dem philippinischen Landwirt Cris Panerio, der von Erfolgen im Bereich Saatgutsouveränität berichtet. Schließlich zeigt die Beilage auch zahlreiche Beispiele für alternative Ansätze im Ernährungs- und Agrarsystem in Deutschland, die ein wachsendes Gegengewicht zu der Konzernmacht der Agrarmultis bilden. Mit einem Klick hier können Sie sich schlauer machen. Und hier gehts zur Kampagnenseite der Coordination gegen Bayer-Gefahren.

Ebenfalls empfehlen wir die Streitschrift gegen die Ohnmacht der Wettbewerbskontrolle zur Fusion von Bayer & Monsanto. In disem ZUsammenhang möchten wir auf den reichen Materialschatz von INKOTA zu wichtigen Weltthemen hinweisen. Mehr finden Sie hier

                                                                       BAYSANTO man

EBI Stop Glyphosat - Unterzeichnen noch diese Woche!

Die Europäische Bürgerinitiative ist auf der Zielgeraden: Beeindruckende Zahlen belegen das große Engagement vieler EU-BürgerInnen:   15.02.2017: 277.369 Unterschriften, Mi 01.03.2017: 415.000,  Mi 08.03.2017: 434.372 Mi 15.03.2017: 468.291, Mi 22.03.2017: 501.479, Mi, 29.03.2017: 593.484, Mi 05.04.2017: 645.512, Mi12.04.2017: 680.811, Mi 19.04.2017: 690.289 - Stand Freitag 21.04.2017: 694.398 ... 12.06.2017: 953 000 Werden auch Sie Teil dieser Bewegung für einen Stop von Glyphosat! Unterschreiben Sie hier          

Bildergebnis für ebi stop glyphosat

Verseuchte Gletscher durch Pestizidcocktail - nicht zu glauben!

Verseuchte Gletscher - Pestizide, Herbizide, Arzneimittel – die Stoffe, die auf über 2700 Meter über Meer gefunden wurden, sind vielfältig. Das Wasser, das vom Gletscher Presena ins Tal fließt, zeugt davon. Hintergrundinfos finden Sie hier

Giftige Stoffe, die im Gletscher festgestellt wurden, landen in Schmelzperioden im Wasser und verunreinigen Bäche, Flüsse und das Grundwasser. Diese beunruhigenden Daten gehen aus einer Reihe von Proben hervor, die Forscher des Naturwissenschaftlichen Museums (MUSE) in Trento/I am Presena-Gletscher in der Adamello-Gruppe durchgeführt haben. Die Wissenschaftler arbeiten an einem Forschungsprojekt zur Verunreinigung von Wasserläufen. Es handelt sich hierbei um Substanzen, die in von TouristInnen verwendeten Produkten enthalten sind, wie Kosmetika oder Cremes, um textile Fasern von Vlies, mit dem Teile des Gletschers bedeckt werden, und vor allem um Pestizide und Herbizide aus der Intensivlandwirtschaft. Sind die Schadstoffe also erst einmal im Wasserkreislauf, verteilen sie sich mit Schmelzwasser und Regen. Der Wind bläst diese dann über weite Distanzen bis auf die Gletscher zurück. Auch wenn die Schadstoffmenge die Qualität des Trinkwassers im Moment noch nicht beeinträchtigt, stellt sich die Frage, wie lange das Wasser noch genug sauber bleibt. Aquatischen Organismen macht das verunreinigte Wasser der Bäche bereits heute zu schaffen, wie eine aktuelle Untersuchung in der Schweiz zeigt. Die Anhäufung und die Summe der Schadstoffe über lange Zeiträume kann die Wasserqualität beeinträchtigen und sich über die Lebensmittelkette auch auf die menschliche Gesundheit auswirken.

Auch wir sagen JA für eine europäische Agrarwende ...

....denn diese ist notwendiger denn je. Statt Megaställe mit immer mehr Sojaimporten aus Südamerika auf Kosten der Regenwälder - Statt überdüngte Felder und noch mehr Pestizide im Boden, Grundwasser und den Lebensmitteln - muss es heißen:Ja zur bäuerlichen Landwirtschaft, ökologischem Anbau ohne Pestizide etc.

Die europaweite Bürgerbe­fra­gung bis zum 2. Mai ist eine große Chance, besseren Umwelt-, Tier- und Verbraucherschutz in der gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) der EU-Staaten zu verankern. Beteiligen Sie sich hier